Sinkende Nachfrage in Asien bremst den Heizölpreis vorläufig aus

13.01.22 • 09:59 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

In der D-A-CH-Region sinken die Preise im Vortagesvergleich um durchschnittlich 0,05 Cent bzw. Rappen pro Liter Heizöl. Der Ölmarkt bewertet den DOE Bericht preissteigernd. In Asien ist das Verkehrsaufkommen Corona bedingt teilweise um bis zu 60 Prozent eingebrochen.

Nach den gestrigen Preisanstiegen starten wir mit leicht gesunkenen Ölpreisen in den Tag. Hintergrund ist zum Beispiel, dass Omikron die Nachfrage nach Benzin und Diesel stark reduziert hat. Die Fahraktivitäten sind in einigen Gebieten teils um bis zu 60 Prozent eingebrochen, was zu einer sinkenden Nachfrage führt.

Die Daten des gestrigen Berichts des US-amerikanischen Department of Energy (DOE) wurden dagegen preissteigernd vom Markt bewertet. Hintergrund ist, dass trotz der starken Aufbauten bei den Destillaten, zu denen auch Heizöl gehört und Benzin die Rohölbestände des Landes auf den tiefsten Stand seit 2018 gesunken sind. Auf der anderen Seite zeigt der Bericht mit seinen deutlichen Aufbauten bei Benzin und sinkenden Nachfragezahlen Potential für kurzfristige Preissenkungen. Allerdings wird der Nachfrageeinbruch auf Corona zurückgeführt und könnte sich z. B. bei einer höheren Impfquote schnell umkehren.

In der D-A-CH-Region starten wir mit leichten Preissenkungen bei Heizöl in den Tag. In Deutschland können sich Verbraucher über einen Nachlass im Vortagesvergleich von im Schnitt 0,2 Cent pro Liter freuen. In Österreich gab es im Durchschnitt einen minimalen Nachlass von 0,05 Cent und in der Schweiz starten wir im Vortagesvergleich Neutral in den Tag.

Im Vergleich war die Nachfrage nach Heizöl am vergangenen Mittwoch im Vergleich zum Mittwoch der Vorwoche ungefähr 15 Prozent niedriger. Zurückzuführen ist dies auf die starken Preisanstiege aufgrund der eingeschränkten Produktion in Libyen und Kasachstan. Heute wird die Nachfrage wahrscheinlich ebenfalls relativ gering bleiben, da der Preis weiterhin leicht erhöht ist. -fr-

HeizOel24-Tipp: Für alle, die bequem und effizient Ihren Füllstand kontrollieren wollen, empfehlen wir meX von HeizOel24. Per App können Sie jederzeit bequem von Ihrem Handy aus überprüfen, wie viel Öl sich noch im Tank befindet. Zusätzlich zeigt Ihnen die HeizOel24-App wie lang Ihr Füllstand noch ausreicht und informiert Sie, sollte Ihr Wunschpreis erreicht sein. HeizOel24 13.01.2022

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
92,40 €
Veränderung
-0,03 %
zum Vortag
92,40 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 25.01.2026, 20:26
$/Barrel 0,00%
Gasöl 682,00
$/Tonne 0,00%
Euro/Dollar 1,1846
$ +0,15%
US-Rohöl 61,28
$/Barrel 0,00%
Börsendaten
Donnerstag
13.01.2022
09:59 Uhr
Schluss Vortag
12.01.2022
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
84,79 $
pro Barrel
84,85 $
pro Barrel
-0,07%
Gasöl
739,75 $
pro Tonne
726,00 $
pro Tonne
+1,89%
Euro/Dollar
1,1468 $
1,144 $
+0,24%
(etwas fester)
USD/CHF
0,9137 CHF
0,9132 CHF
+0,05%
(konstant)
Heizölpreis
Donnerstag
13.01.2022
09:59 Uhr
Schluss Vortag
12.01.2022
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
86,99 €
87,19 €
-0,23%
Österreich
90,35 €
90,16 €
+0,21%
Schweiz
104,59 CHF
104,71 CHF
-0,11%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl leicht fallend
Heizöl leicht fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Heizölpreise entspannen sich zum Wochenende
23.01.26 • 11:10 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise haben sich nach deutlichen Verlusten im gestrigen Handel wieder etwas gefangen. Belastend wirkten vor allem stark gestiegene US-Ölvorräte, wie das DOE gestern bekanntgab. Neue Aussagen von US-Präsident Trump zum Iran stabilisierten die Kurse später leicht. Bei den Heizölpreisen deuteten sich gestern schon Abschläge an, die auch am Morgen greifen. Verbraucher zahlen heute durchschnittlich Weiterlesen
Zollstreit vom Tisch? Ölpreise suchen Richtung
22.01.26 • 12:05 Uhr • Olivia Neven
Die Ölpreise starten heute Morgen stabil auf erhöhtem Niveau. Heizöl bleibt dadurch auch im Inland teurer als gestern. Rückenwind kommt vor allem daher, dass ein neuer Zollkonflikt zwischen den USA und der EU vorerst vom Tisch ist, während ein Produktionsausfall in Kasachstan zusätzlich stützt.Am Mittwoch war die Stimmung am Ölmarkt zunächst angespannt, weil der Streit um mögliche US-Strafzölle im Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv