Ist Ihr Heizölverbrauch zu hoch?
Jetzt jährlichen Heizölverbrauch berechnen

Ein hoher Heizölverbrauch ist meist das Ergebnis mehrerer Ursachen, die aufeinander wirken. Mit dem Heizölverbrauch Rechner von HeizOel24 berechnen Sie Ihren Heizölverbrauch in wenigen Sekunden. Dazu benötigen wir nur das Baujahr Ihrer Heizung, die Haushaltsgröße und die Angabe, ob die Warmwasseraufbereitung Anteil am Heizölverbrauch hat.
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Der errechnete Heizölverbrauch basiert auf den von Ihnen eingegebenen Werten und kann unter realen Bedingungen variieren.

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* Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis lediglich ein allgemeiner Richtwert ist. Der tatsächliche Heizölverbrauch kann aufgrund von Dämmzustand, Heizgewohnheiten usw. stark variieren. Alle Angaben ohne Gewähr.

Heizölverbrauch senken und Geld sparen - Unsere Tipps

Verbrauchen Sie sehr viel Heizöl und haben demnach einen hohen Heizölverbrauch kann das auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein.

1. Überheizen von Wohnräumen

Die offizielle Heizperiode in Deutschland geht vom 1. Oktober bis zum 30. April. In dieser Zeit laufen die Heizungen teilweise permanent. Besonders auffällig ist dabei, dass die empfohlenen Raumtemperaturen oft überschritten werden. Als Richtlinie gelten:
  • Wohnzimmer 20 °C bis 22 °C
  • Küche 18 °C bis 20 °C
  • Schlafzimmer 16 °C bis 18 °C
  • Badezimmer bis 23 °C
  • Kinderzimmer je nach Alter bis 23 °C
Ist die Raumtemperatur höher eingestellt als in den Richtlinien angegeben, ist Potenzial vorhanden, Heizöl zu sparen und den Heizölverbrauch zu senken. Schon die Verringerung der Temperatur um 1 °C spart ungefähr 6 Prozent der Heizenergie.

2. Falsches Lüften

Mit dem Überheizen der Wohnräume folgt oft ein falsches Lüftungsverhalten. Wird die Temperatur als zu warm empfunden, wird oft das Fenster dauerhaft angekippt, um die Innentemperatur wieder zu senken. Dadurch entsteht ein sehr hoher und kontinuierlicher Wärmeverlust. Die Folge ist ein erhöhter Heizölverbrauch. Richtig lüften Sie, indem Sie Ihre Fenster für ein paar Minuten öfter am Tag weit aufmachen und die Heizung entsprechend herunterdrehen.

3. Heizen bei Abwesenheit

Wohnräume, wie Küche, Arbeitszimmer oder Hobbyraum, sollten nur in Ihrer Anwesenheit stärker beheizt werden. Sollte eine gewisse Regelmäßigkeit in der Nutzung des Raumes vorliegen, helfen Thermostate, die Temperatur je nach Benutzung des Raumes optimal zu regulieren. Gute Thermostate sind mit einer integrierten Zeitschaltuhr ausgestattet und senken die Temperatur automatisch ab, wenn gelüftet wird.

4. Schlechte oder fehlende Dämmung

Besonders Wohnhäuser, die vor 1977 erbaut wurden, besitzen oft keine oder eine mangelhafte Wärmedämmung und haben folglich nur einen geringen energetischen Standard. Meist ist der Heizölverbrauch deshalb auch doppelt so hoch wie bei einem neuen Mehr- oder Einfamilienhaus. Anhand von Wärmebildkameras lassen sich Wärmeverluste schnell ausfindig machen. Eine nachträgliche Dämmung verringert den Heizölverbrauch enorm und hält die Wärme länger im Haus.

5. Nicht isolierte Heizungsrohre

Die fehlende Isolierung an Heizungsrohren trägt dazu bei, dass Wärme ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird. Dadurch wird mehr Heizöl verbraucht als nötig. Rohrdämmungen gibt es aus Kunststoff, Kautschuk oder Mineralwolle und können je nach gewünschten Anforderungen zum Preis, Brandschutz oder zur Temperaturbeständigkeit als Isolierung verwendet werden.

6. Alte Heizung

Eine kostenintensivere Maßnahme, um dauerhaft den Heizölverbrauch zu senken, ist die Anschaffung einer neuen Heizung. Durch eine Einsparung der Heizkosten von bis zu 30 %, amortisiert sich der Kauf aber schon mittelfristig. Empfehlenswert ist eine Hybridheizung, bei der eine neue Ölheizung mit erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung kombiniert wird. Ein Beispiel wäre die Anschaffung einer modernen Öl-Brennwertheizung mit Solarthermie. Dafür können Fördermittel vom Staat beantragt werden.

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