Heizölpreise aktuell für Deutschland

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Börsenwerte vom 23.10.2021, 15:12

News und Ölmarkt

Heizöl: Preischancen nutzen, wenn sie kommen
22.10.21 Am Freitag geht es mit den Ölpreisen aufgrund verstärkter Verkaufsaktivitäten an den Börsen und gefallener chinesischer Kohlepreise ein Stück weit nach unten. Der gesunkenen Nachfrage im Inland könnte der heutige Preisabschlag von durchschnittlich 0,6 Cent bzw. Rappen je Liter ein Impuls sein. Die Ölpreise haben im Freitaghandel nachgegeben, nachdem es am Donnerstag

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Kaufen 33% oder Warten 67%
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Daniel P.
Beste Zeit sein Heizöl zu verkaufen, den Winter durch frieren und im Sommer wieder günstig einkaufen
um 13:57 Uhr
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Marco W.
Hammer genial
um 11:57 Uhr
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Klemens M.
Hab mein MEX jetzt 10 Tage und er zeigt seit 10 Tagen das gleiche/selbe an nämlich 536 Liter. Heizung steht nur auf Warmwasser, hab Öl bestellt dauert aber noch 2 Wochen. Misst das Gerät nur in Dezimeter?
um 11:03 Uhr
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Mario V.würde kaufen
Bei der letzten Bestellung in 12/2020 hatte ich 3000 Liter bestellt. Nach 4 Wochen kam das Heizöl. Der Preis ist in dieser Zeit angestiegen. Da habe ich den Fahrer gefragt ob er 1000 l mehr rein machen kann für den gleichen Preis. Und das ging. Obwohl der Preis höher war, als vor vier Wochen. Ist das normal, habt ihr auch schon mal sowas gemacht?
22.10.21 22:24 Uhr
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Felix M.
An den Support-Moderatoren: wie kann ich die communityfunktion abschalten?
22.10.21 19:51 Uhr
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Ralf T.
Vor acht Jahren kostete das Barrel aber auch ~140$. Heute ist er gerade mal bei ~85$. Da ist also noch viel Luft nach oben. Wir haben kein Ölpreis-Problem, sondern ein Steuer-Problem.
22.10.21 16:48 Uhr
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Andreas V.würde warten
Bei all der Aufregung dürfen wir nicht vergessen, dass Al Bundy 1966 in einem einzigen Spiel vier Touchdowns erzielte und damit die Stadtmeisterschaft für die Polk High School gewonnen hat.
22.10.21 05:53 Uhr
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michael t.
ka nicht ganz aber halb...
22.10.21 03:12 Uhr
Antworten Melden 1 3
Thorsten E.
Wenn ich mir das alles hier so durch lese, komme ich zu der Erkenntnis, dass der Ölpreis tatsächlich Maßgeblich von der Qualität der Kommentare beeinflusst wird und sich die Preisschraube ausschließlich an der Kaufen... Warten Skala ausrichtet 😂😂😂
21.10.21 23:05 Uhr
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Georgios K.
Ein Meteorit rast auf die Erde zu, Deutschland führt die Meteoriten-Steuer und die Welt ist gerettet...🤣
21.10.21 21:20 Uhr
Antworten Melden 37 5

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

  • Vertriebs-, Lagerkosten, Händlermarge:
    Der kleinste Teil des Heizölpreises wird unmittelbar durch die Händlerschaft im Inland beeinflusst. Neben dem Kostenblock, der aus Lagerung, Lieferung, Vertrieb und Marketing entsteht ist hier auch die Gewinnmarge des Lieferanten enthalten. Bei kleineren Bestellmengen ist dieser Anteil höher und bei sehr großen Mengen tendiert der Anteil gegen Null.
  • Steuern und Abgaben:
    Einen gewichtigen Teil der Verbraucherpreise machen Steuern und Abgaben aus. Zur Mineralöl- bzw. Energiesteuer, die in Deutschland 6,135 Cent je Liter schwefelarmes Heizöl beträgt, kommt seit 1.1.2021 die CO2-Abgabe von zunächst 6,9 Cent je Liter. Dies entspricht 25 Euro je Tonne CO2, wobei die Abgabe, die übrigens auch auf Benzin, Diesel und Erdgas erhoben wird, bis 2025 sukzessive auf 50 Euro steigt. Hinzukommt die Mehrwertsteuer von 19%.
  • Produktpreis:
    Aus dem Rohöl entsteht in der Raffinerie Gasöl. Es zählt zur Gruppe der Mitteldestillate und gelangt als Heizöl in den Handel. Durch den hohen Steueranteil hat nur noch rund die Hälfte des Preises, den deutsche Endverbraucher für einen Liter Heizöl zahlen, ihren Ursprung im Ölpreis.
Fazit:

An den Steuern führt kein Weg vorbei und dem Händler bleibt kaum Spielraum für Rabatte.

Wer beim Heizölkauf sparen will, muss auf einen günstigen Produktpreis spekulieren. Dieser bildet sich Tag für Tag an der Börse.

Der Einfluss des Händlers liegt bei unter 10% in der Preisbildung.

Heizölpreise Wochenschau

Heizölpreise steigen weiter

Während sich die schweizer Heizölpreise über das Wochenende bis zum Montagmorgen auf Ihrem Zwei-Jahres-Hoch ausruhten, stiegen die Preise in Deutschland und Österreich weiterhin an. Die Ölpreise hatten nach den API-Daten am Dienstag einen großen Satz nach unten gemacht und Brent von der 80 US-Dollar-Marke zurückgeholt. Chinas Energiebedarf könnte die Heizölpreise über den Winter erneut nach oben treiben.

Die Rohöl- und damit Heizölpreise wurden auch weiterhin von den hohen Gaspreisen und dem, im Verhältnis zum weltweiten Bedarf, geringen Angebot von Rohöl nach oben gedrückt. Ein Barrel der Marke WTI kostete aktuell rund 74,90 Dollar und nährte sich der 75 Dollar Marke. Die Nordsee-Rohölsorte Brent hingegen hatten bereits die 80 Dollar Marke geknackt und lagen bei ca. 80,15 Dollar pro Barrel. Etwas Entspannung könnte das Wetter bringen und die Preise wieder etwas drücken, da Meteorologen für Oktober nicht mit verhältnismäßig sehr niedrigen Temperaturen für den Oktober rechnen. 

Die US-Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API) sorgten für einen ordentlichen Überraschungsmoment an den Börsen. So meldete der private Interessenverband starke Aufbauten bei den Rohölvorräten und Produkten, was die Ölpreise zur Wochenmitte deutlich unter Druck setzte. Die DOE bestätigte den starken Zuwachs der Raffinerieinventare, und somit die ersten Aufbauten seit acht Wochen und auch die stärksten seit 8,5 Monaten. Leider sorgten dies Lagerbestandszuwächse in den US-amerikanischen Großtanklagern nur für ein kurzes abbremsen der Ölpreis. Bereits am Folgetag überwiegte im Nachrichtenfluss wieder der Eindruck steigender Nachfrage. So geht z.B. BP in einer aktuellen Studie davon aus, dass der weltweite Öldurst bereits 2022 wieder höher liegt als vor der Corona-Pandemie. Aufgrund hoher Reservekapazitäten im Bereich der OPEC-Förderung fällt der Ölpreisanstieg mit einer Verdoppelung seit Jahresbeginn vergleichsweise noch moderat aus, zumal er aktuell stagniert. 

Die Gaspreise kennen weiterhin kein Halten. Mit einem bisherigen Jahresplus von ca. 300 Prozent haben sich die Notierungen in Europa auf ein historisches Allzeithoch geschraubt. Weiter steigende Endverbraucherpreise im Winter sind damit vorprogrammiert. Zuletzt haben bereits viele Gasanbieter ihre Tarife im zweistelligen Prozentbereich erhöht.Ein sich andeutender zusätzlicher Faktor für weitere Preissteigerung ist auch die Lage in China. So gibt es bereits mehrere Stromversorger in Asien, die ihre Fabriken von Kohle oder Gas auf Öl umgestellt haben. Dort kam es angeblich, aufgrund von Versorgungsengpässen aufgrund der hohen Preise auf dem Weltmarkt, in mehreren Provinzen zu spontanen Stromausfällen für privat Personen und die Industrie. Die chinesische Regierung reagiert hierauf zügig mit einer Sitzung, mit dem Ergebnis, dass staatliche Energieversorger aufgefordert wurden die Energieversorgung über den Winter sicherzustellen. Als Resultat könnten die chinesischen Unternehmen, gestützt durch staatliche Zuschüsse, aggressiver auf dem Energiemarkt einkaufen und somit die Preise steigen lassen.

Durch einen toxischen Cocktail aus CO2-Bepreisung, höheren Weltmarktpreisen für Öl und den erwarten Nachfrageanstieg im Herbst haben sich die Heizölpreise in Deutschland in den Bereich eines Drei-Jahres-Hochs geschraubt. Höher lagen sie zuletzt im November 2018. Besonders schmerzt der Vergleich zum Vorjahresstichtag, als Heizöl mit rund 38 Cent je Liter nur halb so teuer war. In Österreich liegt der Referenzpreis vom 30.09.2020 bei rund 53 Cent und in der Schweiz bei 63 Rappen.

 
 
 

DOE-Lagerbestände vom 20.10.2021

(Daten für die 41. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 426,5 -0,4 -61,6
Heizöl/Diesel 125,4 -3,9 -35,3
Benzin 217,7 -5,4 -9,3
Cushing* 31,2 -2,3 -29,2
Raffinerie-
auslastung
84,7% -2,0%  


*) Cushing in Oklahoma ist zentrales Andienungslager für Ölkontrakte der New Yorker Rohstoffbörse Nymex.

Marktreaktion: Knappes Angebot treibt Energiepreise nach oben

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Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

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Die Heizölpreise folgen unmittelbar dem Ölpreis an der Börse und sind zudem von der Kalkulation der einzelnen Händler abhängig. Sie bewegen sich mehrmals täglich.

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Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

✓ Bildung der Heizölpreise in Deutschland

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.

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