Heizölpreise aktuell für Deutschland

∅ 100l, 27.01.2020 58,32 -3,92% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 27.01.2020, 10:20

Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  26.01.2020 27.01.2020 Differenz
Preise: Heizöl Standard Schwefelarm / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 27.01.2020 - 08:37 Uhr.
Berlin 58,55 € 56,29 €
-2,26 €
Bremen 61,37 € 58,87 €
-2,50 €
Hamburg 59,85 € 57,47 €
-2,38 €
Hannover 60,89 € 58,51 €
-2,38 €
Ingolstadt 61,93 € 59,49 €
-2,44 €
Karlsruhe 59,55 € 57,11 €
-2,44 €
Die Heizölpreise in Deutschland schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Cent je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.

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24.01.2020, 13:15 - Die Ölpreise konnte ihre zwischenzeitlichen Tagesverluste gestern ausgleichen und sich nach einer untertägigen Aufwärtsbewegung auf das Ausgangsniveau festigen. Die steile Talfahrt der letzten Tage ist damit zumindest unterbrochen. Die Heizölpreise ... ganzen Marktbericht lesen
23.01.2020, 11:41 - Die Ölpreise an den internationalen Börsen zieht es weiter steil nach unten. Mit im Sog befinden sich die nationalen Heizölpreise, die heute um bis zu einen Cent bzw. Rappen je Liter niedriger liegen als gestern. In Deutschland markiert der Heizölpreis ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

Beispielrechnung: Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?
  • Deckungsbeitrag: Hinter diesem Begriff verbigt sich der Erlös des Heizölhändlers zur Deckung sämtlicher Kosten für Lagerung, Lieferung, Vertrieb und Marketing einschließlich seiner Gewinnmarge.
  • Mineralölsteuer: Die Mineralöl- bzw. Energiesteuer beträgt 6,135 Cent je Liter schwefelarmes Heizöl und trägt somit mit rund 10% zum Gesamtpreis bei. Anders als bei der Mehrwertsteuer handelt es sich um einen festen Betrag. D.h. wird Heizöl teurer, fällt die Energiesteuer tendenziell weniger ins Gewicht. Im Vergleich zu Benzin und Diesel, ist die Steuer auf Heizöl gering.
  • Mehrwertsteuer: ca. 16% des Gesamtpreises resultieren aus der Mehrwertsteuer. Diese wird mit einem aktuellen Satz von 19% auf den Netto-Preis aufgeschlagen.
  • Produktpreis: Aus dem Rohöl entsteht in der Raffinerie Gasöl. Es zählt zur Gruppe der Mitteldestillate und gelangt als Heizöl in den Handel. Rund zwei Drittel des Preises, den deutsche Endverbraucher für einen Liter Heizöl zahlen, haben ihren Ursprung im Ölpreis.
Fazit: An den Steuern führt kein Weg vorbei und dem Händler bleibt kaum Spielraum für Rabatte. Wer beim Heizölkauf sparen will, muss auf einen günstigen Produktpreis spekulieren. Dieser bildet sich Tag für Tag an der Börse. Der Einfluss des Händlers liegt bei unter 10% in der Preisbildung.

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
58,32 €
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

Heizöl: 12-Monats tief

Die Heizölpreise sind mit Aufschlägen von durchschnittlich 0,4 Cent bzw. Rappen je Liter in die neue Handelswoche gestartet. Nach der Abschaltung der Pipeline sorgten gute Konjunkturdaten, Virusangst und gute Lagerbestandsdaten für den positiven Börsentrend der auch schon letzte Woche dominierte. In Deutschland markiert der Heizölpreis im Bundesdurschnitt ein 12-Monats tief. 

Nach der Abschaltung einer wichtigen Pipeline, die Libyens größtes Ölfeld und ein weiteres im Südwesten des Landes miteinander verbindet, gab den Ölpreisen ordentlich Auftrieb in der sonst bearishen Marktlage. Die Inlandspreise reagierten mit leichten Aufschlägen von durchschnittlich 0,4 Cent bzw. Rappen je Liter Heizöl. 

Am Dienstag beruhigt sich der Heizölpreis, der durch den Aktienmarkt gestützt wird. Hier geht im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos trotz unerwartet guter ZEW-Konjunkturdaten aus Deutschland bergab. 

Das Coronavirus treibt in China sein Unwesen es ist unklar, wie weit und wie schnell sich die Lungenkrankheit möglicherweise verbreitet. Goldman Sachs zieht in einer aktuellen Marktanalyse Parallelen zur SARS-Epidemie 2003 und geht davon aus, dass die weltweite Ölnachfrage im laufenden Jahr um 260.000 Barrel pro Tag tiefer liegen könnte, da besonders in Asien der Kerosinbedarf sinkt.

Die Bekanntgabe weiterer Aufbauten durch das das American Pertroleum Institute (API) waren stark für die sinkenden Preis am Mittwoch verantwortlich. Diese Angaben konnte das Department of Energy (DOE) nicht bestätigen und meldete keine erneuten Aufbauten. Das sorgte für eine kleine Entspannung des Abwärtstrends.

Auf dem Inlandsmarkt steigt die Nachfrage nach Heizöl nach dem zögerlichen Anstieg in der ersten Wochenhälfte nun sprunghaft. Die Zahl der Marktbeobachter im Internet erreicht bereits Spitzenwerde, während die Kaufaktivität noch Luft nach oben hat. Dass es aktuell die besten Heizölpreise seit rund einem Jahr gibt, hat sich in Verbraucherkreisen schnell herumgesprochen. Heizöl ist aktuell rund drei Cent bzw. Rappen je Liter günstiger als vor einem Jahr und in etwa genauso teuer, wie im Januar 2018, der in einen sehr günstigen Februar mündete.

Heizölpreise KW 4 / 2020

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 63,29 60,56 61,84
Österreich 74,40 72,06 73,30
Schweiz 85,41 83,79 84,85

DOE-Lagerbestände vom 23.01.2020

(Daten für die 3. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 428,1 -0,4 -16,9
Heizöl/Diesel 146,0 -1,2 +3,6
Benzin 260,0 +1,7 +0,4


Marktreaktion: Minimaler Zuwachs enttäuscht die Erwartungen und stützt den Ölpreis zumindest kurzfritig.

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • Handelskonflikt zwischen USA und China
  • IEA sagt für Q1/Q2 2020 Überversorgung voraus
  • globales schwaches Wirtschaftswachstum

Faktoren für steigende Preise:

  • Teilabkommen zwischen USA und China beschlossen
  • Schärfere Produktionskürzung der OPEC+ ab Januar 2020
  • Ölbestände in den USA gesunken