Heizölpreise aktuell für Deutschland

∅ 100l, 16.05.2021 63,90 0,00% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 16.05.2021, 04:44

HeizOel24 ist mehrfach ausgezeichneter Testsieger

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Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  14.05.2021 15.05.2021 Differenz
Preise: Heizöl Standard Schwefelarm / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 15.05.2021 - 17:04 Uhr.
Berlin 63,71 € 64,11 €
+0,39 €
Bremen 64,19 € 64,19 €
0,00 €
Hamburg 62,50 € 62,86 €
+0,36 €
Hannover 64,31 € 64,07 €
-0,24 €
Ingolstadt 63,86 € 63,86 €
0,00 €
Karlsruhe 61,87 € 61,99 €
+0,12 €
Die Heizölpreise in Deutschland schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Cent je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.

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14.05.2021, 11:24 - Die Rohöl-Notierungen kommen von ihren Wochenhochs herunter und knüpfen am Freitagmorgen an ihre Verluste vom Vortag an. Die Wideraufnahme der Colonial-Pipeline und Inflationssorgen belasteten zuletzt die Ölpreise. Die Inlandspreise folgen dem Abwärtstrend ... ganzen Marktbericht lesen
12.05.2021, 12:52 - Nach volatilem Verlauf am Nachmittag gingen die Ölpreise gestern schlussendlich mit neuen Tageshochs aus dem Handel. Der Colonial-Pipeline-Vorfall und neue Monatsreporte von OPEC und EIA bilden stützendes Futter, was auch auf die Heizölpreise ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

Beispielrechnung: Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?
  • Vertriebs-, Lagerkosten, Händlermarge: Der kleinste Teil des Heizölpreises wird unmittelbar durch die Händlerschaft im Inland beeinflusst. Neben dem Kostenblock, der aus Lagerung, Lieferung, Vertrieb und Marketing entsteht ist hier auch die Gewinnmarge des Lieferanten enthalten. Bei kleineren Bestellmengen ist dieser Anteil höher und bei sehr großen Mengen tendiert der Anteil gegen Null.
  • Steuern und Abgaben: Einen gewichtigen Teil der Verbraucherpreise machen Steuern und Abgaben aus. Zur Mineralöl- bzw. Energiesteuer, die in Deutschland 6,135 Cent je Liter schwefelarmes Heizöl beträgt, kommt seit 1.1.2021 die CO2-Abgabe von zunächst 6,9 Cent je Liter. Dies entspricht 25 Euro je Tonne CO2, wobei die Abgabe, die übrigens auch auf Benzin, Diesel und Erdgas erhoben wird, bis 2025 sukzessive auf 50 Euro steigt. Hinzukommt die Mehrwertsteuer von 19%.
  • Produktpreis: Aus dem Rohöl entsteht in der Raffinerie Gasöl. Es zählt zur Gruppe der Mitteldestillate und gelangt als Heizöl in den Handel. Durch den hohen Steueranteil hat nur noch rund die Hälfte des Preises, den deutsche Endverbraucher für einen Liter Heizöl zahlen, ihren Ursprung im Ölpreis.
Fazit: An den Steuern führt kein Weg vorbei und dem Händler bleibt kaum Spielraum für Rabatte. Wer beim Heizölkauf sparen will, muss auf einen günstigen Produktpreis spekulieren. Dieser bildet sich Tag für Tag an der Börse. Der Einfluss des Händlers liegt bei unter 10% in der Preisbildung.

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
63,90 €
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

Heizölpreise wie vor einem Jahr

Rückläufige Zahlen zur indischen Kraftstoffnachfrage dämpften das Aufwärtspotenzial zu Wochenbeginn ab und ließen die Rohöl-Notierungen weicher in die Woche starten. Die kontinuierliche Erholung der globalen Wirtschaft ließen die Rohölpreise auf hohem Niveau und sorgten für weiteren Auftrieb.

Die Zuversicht der Marktteilnehmer auf eine mittelfristig gute Erholung der globalen Konjunktur gab den Ölpreisen in der vergangenen Woche ordentlich Auftrieb und schob sie auf ein 6-Wochen-Hoch. Unterstützt wurde die Aufwärtsdynamik durch den schwächelnden US-Dollar, der den Rohstoff für Käufer außerhalb des Dollar-Raumes attraktiver machte. Kurzfristig belastet jedoch die kritische Corona-Lage in Indien. Durch die staatlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Virusausbreitung, sank die Kraftstoffnachfrage im April gegenüber dem Vormonat um 13,5%, wie jüngste Daten zeigen. Ein ähnliches Delta zeigt sich auch bei der Kerosin-Nachfrage, die im Vergleich zum März um 13,7% zurückging. Der Gasöl-Verbrauch fiel um knapp 8%.

Die US-Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API) brachten den Rohöl-Notierungen ordentlich Auftrieb und ließen sie den dritten Tag in Folge mit Gewinnen aus dem Handel gehen. Das API meldete einen starken Rückgang der US-Rohölvorräte in der letzten Woche und bestätigte damit die optimistischen Einschätzungen zur Kraftstoffnachfrage in den USA, der größten Volkswirtschaft der Welt. Bestätigung brachten teilweise auch die US-Bestandsdaten des Department of Energy (DOE). So gingen die Rohölbestände um 8,0 Millionen Barrel zurück, begründet durch ebenso gestiegene Exporte. Ernüchternd wirkten sich allerdings leichte Anstiege der Benzinvorräte aus, sodass sich bullishe und bearishe Signale weitestgehend ausglichen.

Die veröffentlichten Konjunkturdaten aus China verliehen den Rohöl-Futures leichten Auftrieb, da der chinesische Außenhandel im April deutlich zulegen konnte und erneut die prognostizierte Wachstumszahlen von Experten übertraf. So stiegen die Exporte im Vormonat um 32,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders sprunghaft stiegen die Importe, die ein Plus von 43,1 Prozent verzeichneten. Zwar ist die Vergleichsbasis aus dem Jahr 2020 gering, da mit der Pandemie der Außenhandel in China einbrach, dennoch zeigen die jüngsten Konjunkturdaten, dass sich das Land erholt hat.

Auch die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigten sich zum Wochenende etwas weicher und steuerten das Preisniveau von Juni 2019 an. Damit kostet Heizöl aktuell etwa so viel wie vor dem Ausnahmejahr 2020.

Heizölpreise KW 20 / 2021

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 64,87 63,90 64,30
Österreich 69,44 69,04 69,21
Schweiz 82,36 80,63 81,28

DOE-Lagerbestände vom 13.05.2021

(Daten für die 18. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 484,7 -0,4 -46,8
Heizöl/Diesel 134,4 -1,7 -20,6
Benzin 236,2 +0,4 -16,7
Cushing* 45,9 -0,42 -10,95
Raffinerie-
auslastung
85,4% +0,4%  


*) Cushing in Oklahoma ist zentrales Andienungslager für Ölkontrakte der New Yorker Rohstoffbörse Nymex.

Marktreaktion: Wiedeaufnahme der Colonial-Pipeline und Inflationsängste belasten Ölpreise.

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • Corona-Pandemie allgegenwärtig
  • Weltmarkt für Rohöl überversorgt
  • OPEC+ erhöht Produktion im Mai
  • Indien verzeichnet Rekordhoch an Corona-Neuinfektionen

Faktoren für steigende Preise:

  • Kraftstoffnachfrage in USA und China steigt kräftig an
  • EIA, OPEC und IEA gehen von stärkerem Nachfragewachstum in 2021 aus
  • China importiert mehr Rohöl als im Vorjahr
  • Globale Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Wissenswertes zum Thema Heizölkauf

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Die angezeigten Preise im Heizölrechner von HeizOel24 ändern sich mehrmals täglich. Grund dafür sind neben den Börsenschwankungen die Kalkulationsänderungen der Heizölhändler, die sich bei den Heizölpreisen auf der Plattform unterbieten. Für den Kaufabschluss gilt immer der angezeigte Heizölpreis zum Zeitpunkt der Bestellung als verbindlich vereinbart. Dieser Preis gilt bis zur Lieferung!

Um saisonale Schwankungen und Tendenzen zu erkennen, sollten Kunden bei ihrer Kaufentscheidung auch die Heizölpreise im Chartbild berücksichtigen. Die Auswahl gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die Heizölpreisentwicklung sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene zu verfolgen.

Ölpreis - Tendenz und Prognose

Um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl abzupassen, ist regelmäßige Marktbeobachtung wichtig.

Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?

Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.

Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.

Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

Heizölpreise im Internet vergleichen

Die Heizölpreise folgen unmittelbar dem Ölpreis an der Börse und sind zudem von der Kalkulation der einzelnen Händler abhängig. Sie bewegen sich mehrmals täglich.

Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!

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Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

Bildung der Heizölpreise in Deutschland

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.