Heizölpreise aktuell für Deutschland

∅ 100l, 09.07.2020 43,00 0,00% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 09.07.2020, 01:06

Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  07.07.2020 08.07.2020 Differenz
Preise: Heizöl Standard Schwefelarm / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 08.07.2020 - 17:03 Uhr.
Berlin 40,89 € 41,31 €
+0,42 €
Bremen 41,88 € 42,34 €
+0,46 €
Hamburg 40,66 € 41,12 €
+0,46 €
Hannover 43,08 € 43,20 €
+0,12 €
Ingolstadt 45,09 € 44,57 €
-0,52 €
Karlsruhe 41,23 € 41,57 €
+0,35 €
Die Heizölpreise in Deutschland schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Cent je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.
08.07.2020, 12:54 - Die API-Bestandsdaten konnten die Ölpreise in keine bestimmte Richtung bewegen. Die Börsenkurse reagieren derzeit mit einem Auf- und Ab auf neue Impulse und zeigen sich weiterhin richtungslos. Für die Inlandspreise geht es heute marginal nach oben. ... ganzen Marktbericht lesen
07.07.2020, 12:06 - Der Ölmarkt zeigt sich weiterhin volatil und ungefestigt. Marktteilnehmer warten auf Impulse von API und DOE, um die aktuelle Nachfragsituation neu zu bewerten. Die Ölpreise gehen am Morgen etwas herunter und auch die Heizölpreise zeigen sich mit ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

Beispielrechnung: Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?
  • Deckungsbeitrag: Hinter diesem Begriff verbirgt sich der Erlös des Heizölhändlers zur Deckung sämtlicher Kosten für Lagerung, Lieferung, Vertrieb und Marketing einschließlich seiner Gewinnmarge.
  • Mineralölsteuer: Die Mineralöl- bzw. Energiesteuer beträgt 6,135 Cent je Liter schwefelarmes Heizöl und trägt somit mit rund 10% zum Gesamtpreis bei. Anders als bei der Mehrwertsteuer handelt es sich um einen festen Betrag. D.h. wird Heizöl teurer, fällt die Energiesteuer tendenziell weniger ins Gewicht. Im Vergleich zu Benzin und Diesel, ist die Steuer auf Heizöl gering.
  • Mehrwertsteuer: ca. 16% des Gesamtpreises resultieren aus der Mehrwertsteuer. Diese wird mit einem aktuellen Satz von 19% auf den Netto-Preis aufgeschlagen.
  • Produktpreis: Aus dem Rohöl entsteht in der Raffinerie Gasöl. Es zählt zur Gruppe der Mitteldestillate und gelangt als Heizöl in den Handel. Rund zwei Drittel des Preises, den deutsche Endverbraucher für einen Liter Heizöl zahlen, haben ihren Ursprung im Ölpreis.
Fazit: An den Steuern führt kein Weg vorbei und dem Händler bleibt kaum Spielraum für Rabatte. Wer beim Heizölkauf sparen will, muss auf einen günstigen Produktpreis spekulieren. Dieser bildet sich Tag für Tag an der Börse. Der Einfluss des Händlers liegt bei unter 10% in der Preisbildung.

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
43,00 €
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

Steigende Benzinnachfrage lässt den Ölpreis steigen

Die positive Stimmung an den Finanzmärkten und die Zusicherung des US-Präsidenten Trumps, weiter am Handelsabkommen mit China festzuhalten, schickten die Ölpreise gestern kurzzeitig auf ein 3,5 Monats-Hoch. Dieses Hoch konnte durch die hohen DOE- Bestandsdaten nicht gehalten werden. Die Rohölpreise konnten sich am Freitag von ihren Kursverlusten erholen und reagieren verspätet auf Daten zu gesunkenen Benzinbeständen, die am Mittwoch vom US-Energieministerium veröffentlicht wurden.

Die Öl- und Heizölpreise sind wenig verändert in die neue Woche gestartet. Aktien, Rohstoffe und Edelmetalle sind auf dem Auge der Corona-Krise weiterhin blind und schielen auf die allgegenwärtigen Konjunkturprogramme und das massenhaft ausgeschüttete Billiggeld der Notenbanken.
Mit der schrittweisen Öffnung der Wirtschaft ist auch die Stimmung auf den Finanzmärkten zunehmend positiv. Gute Konjunkturdaten aus den USA und die aktuellen Einkaufsmanagerindizes aus der Euro-Zone zeigten einen starken Anstieg gegenüber dem Vormonat. 
Andererseits sorgt das runterfahren der US-Schieferölproduktion und die gesunkene Nachfrage für einen deutlichen rutschten die Ölpreise ins Bodenlose.

Die Ölpreise gaben am Donnerstagmorgen nach. Die offiziellen Bestandsdaten des Department of Energy (DOE) brachten mit ihrem Bericht die Bären ins Spiel. Und auch die Befürchtung vor einer zweiten Covid-19 Welle belastet die Ölpreise.
Die steigende Bezinnachfrage sorgte für Erholung am Ölmarkt. Was als verspätete Reaktion auf den DOE-Lagerbestandsbericht gilt, bei dem vor allem die gestiegenen Rohölvorräte fokussiert wurden und die Ölpreise belasteten. Marktteilnehmer gewinnen mit den Benzinabbauten an Optimismus auf eine Erholung der Kraftstoffnachfrage, auch wenn die Zahlen der Neuinfektionen vor allem in den Südstaaten der USA alarmierend sind. Die Bundesstaaten Texas und Florida zählen zu den größten Benzinkonsumenten. Die Gefahr, dass neue Beschränkungen nötig sind, um das Virus einzudämmen, könnte auch der Hoffnung wieder einen Dämpfer verpassen.

Nach Tropensturm Cristobal konnte die Produktion im Golf von Mexiko wieder aufgenommen werden. Derzeit drosseln bzw. pausieren US-Unternehmen in großen Öl- und Gasförderregionen ihre Produktion aufgrund des zu geringen Ölpreises.

Seit vier Jahren war Heizöl nicht mehr so billig und mit der Steuersenkung könnte noch eine Schippe drauf kommen, sodass sich 2020 zum absoluten Spar-Jahr gemausert hat.

Heizölpreise KW 27 / 2020

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 44,04 43,13 43,61
Österreich 58,95 58,37 58,66
Schweiz 68,77 68,12 68,53

DOE-Lagerbestände vom 01.07.2020

(Daten für die 26. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 533,5 -7,2 +65,0
Heizöl/Diesel 174,1 -0,6 +47,3
Benzin 256,5 +1,2 +25,9
Cushing* 45,6 -0,3 -6,9
Raffinerie-
auslastung
  +0,8%  


*) Cushing in Oklahoma ist zentrales Andienungslager für Ölkontrakte der New Yorker Rohstoffbörse Nymex.

Marktreaktion: Ölpreis nach uneiheitlichen Bestandsdaten mit volatiler Seitwärtstendenz.

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • Shutdown aufgrund des Coronavirus - Ölnachfrage stark gesunken
  • Weltmarkt für Rohöl in Q1 und Q2 überversorgt
  • Einzelne US-Ölproduzenten steigern wieder Förderung

Faktoren für steigende Preise:

  • Corona-Lockerungen sorgen für höhere Rohöl-Nachfrage
  • Teil-OPEC beschließt zusätzliche Kürzungen ab Juni
  • Analysten sehen Unterversorgung  zum Ende des Jahres

Wissenswertes zum Thema Heizölkauf

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Die angezeigten Preise im Heizölrechner von HeizOel24 ändern sich mehrmals täglich. Grund dafür sind neben den Börsenschwankungen die Kalkulationsänderungen der Heizölhändler, die sich bei den Heizölpreisen auf der Plattform unterbieten. Für den Kaufabschluss gilt immer der angezeigte Heizölpreis zum Zeitpunkt der Bestellung als verbindlich vereinbart. Dieser Preis gilt bis zur Lieferung!

Um saisonale Schwankungen und Tendenzen zu erkennen, sollten Kunden bei ihrer Kaufentscheidung auch die Heizölpreise im Chartbild berücksichtigen. Die Auswahl gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die Heizölpreisentwicklung sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene zu verfolgen.

Ölpreis - Tendenz und Prognose

Um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl abzupassen, ist regelmäßige Marktbeobachtung wichtig.

Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?

Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.

Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.

Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

Heizölpreise im Internet vergleichen

Die Heizölpreise folgen unmittelbar dem Ölpreis an der Börse und sind zudem von der Kalkulation der einzelnen Händler abhängig. Sie bewegen sich mehrmals täglich.

Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!

Zusätzlich zum aktiven Preisvergleich über den Heizölrechner gibt außerdem die Möglichkeit, sich über kostenlose Preisabos oder einen individuell einstellbaren Preisalarm informieren zu lassen. Bei Unterschreitung Ihres hinterlegten Schwellenwerts wird Ihnen eine E-Mail oder wahlweise auch ein Push-Nachricht aufs Smartphone geschickt. Dieses Informationsangebot ist natürlich kostenlos und unverbindlich.

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Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

Bildung der Heizölpreise in Deutschland

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.