Heizölpreise aktuell für Deutschland

∅ 100l, 16.04.2021 62,64 +0,77% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 16.04.2021, 15:57

HeizOel24 ist mehrfach ausgezeichneter Testsieger

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Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  15.04.2021 16.04.2021 Differenz
Preise: Heizöl Standard Schwefelarm / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 16.04.2021 - 12:04 Uhr.
Berlin 62,78 € 63,31 €
+0,52 €
Bremen 62,75 € 62,63 €
-0,12 €
Hamburg 61,33 € 61,69 €
+0,36 €
Hannover 61,88 € 62,90 €
+1,02 €
Ingolstadt 61,19 € 62,27 €
+1,08 €
Karlsruhe 61,04 € 61,39 €
+0,36 €
Die Heizölpreise in Deutschland schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Cent je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.

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16.04.2021, 12:59 - Die Ölpreise konnten am Freitag ihre Gewinne weiter ausbauen, nachdem das US- Energieministerium am Mittwoch eine überraschend starke Abnahme der Rohölvorräte veröffentlichte. Stützend wirken sich ebenfalls die Monatsberichte von IEA, ... ganzen Marktbericht lesen
15.04.2021, 12:55 - Die Ölpreise haben am Mittwoch deutlich zugelegt. Gestützt von der Annahme eines stärkeren Nachfragewachstums der IEA in 2021 und geopolitischer Faktoren, brachten die US-Lagerbestandsdaten des Department of Energy am Nachmittag letztendlich das ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

Beispielrechnung: Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?
  • Vertriebs-, Lagerkosten, Händlermarge: Der kleinste Teil des Heizölpreises wird unmittelbar durch die Händlerschaft im Inland beeinflusst. Neben dem Kostenblock, der aus Lagerung, Lieferung, Vertrieb und Marketing entsteht ist hier auch die Gewinnmarge des Lieferanten enthalten. Bei kleineren Bestellmengen ist dieser Anteil höher und bei sehr großen Mengen tendiert der Anteil gegen Null.
  • Steuern und Abgaben: Einen gewichtigen Teil der Verbraucherpreise machen Steuern und Abgaben aus. Zur Mineralöl- bzw. Energiesteuer, die in Deutschland 6,135 Cent je Liter schwefelarmes Heizöl beträgt, kommt seit 1.1.2021 die CO2-Abgabe von zunächst 6,9 Cent je Liter. Dies entspricht 25 Euro je Tonne CO2, wobei die Abgabe, die übrigens auch auf Benzin, Diesel und Erdgas erhoben wird, bis 2025 sukzessive auf 50 Euro steigt. Hinzukommt die Mehrwertsteuer von 19%.
  • Produktpreis: Aus dem Rohöl entsteht in der Raffinerie Gasöl. Es zählt zur Gruppe der Mitteldestillate und gelangt als Heizöl in den Handel. Durch den hohen Steueranteil hat nur noch rund die Hälfte des Preises, den deutsche Endverbraucher für einen Liter Heizöl zahlen, ihren Ursprung im Ölpreis.
Fazit: An den Steuern führt kein Weg vorbei und dem Händler bleibt kaum Spielraum für Rabatte. Wer beim Heizölkauf sparen will, muss auf einen günstigen Produktpreis spekulieren. Dieser bildet sich Tag für Tag an der Börse. Der Einfluss des Händlers liegt bei unter 10% in der Preisbildung.

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
62,64 €
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

Heizpreise gleichbleibend

Die Öl- und Heizölpreise sind nach den Osterfeiertagen tiefer in die neue Woche gestartet, konnten sich jedoch festigen und bewegten sich die dritte Woche im Seitwärtstrend. Die zu Wochenbeginn hohe Nachfrage ebbt wieder ab.

Die Ölbörsen hatten den Förderquotenentscheid der OPEC+ vom Donnerstag schnell und ohne größere Kursturbulenzen abgehakt. Ähnlich der deutschen Ministerpräsidentenkonferenz, die alle paar Wochen über neue Corona-Maßnahmen verhandelt, gab es innerhalb des Zweckbündnisses auch OPEC- und Nicht-OPEC-Staaten Gegner und Befürworter der geplanten Lockerungen. Am Ende stand ein Kompromiss, der die Anhebung der Förderquoten auf den Sommer verschob. Ab Juli soll es dann aber schrittweise mehr Öl geben. In der laufende Woche konzentrieren sich die Ölbörsen auf die anstehenden Monatsberichte von EIA, IEA und OPEC, die Aufschluss über die aktuelle Entwicklung von Angebot und Nachfrage am Weltmarkt und damit über die Preisentwicklung geben sollen.

Der am Donnerstag veröffentlichte Monatsbericht der US-Energiebehörde EIA brachte in der Hinsicht wenig neue Erkenntnisse, als dass sich die Ölpreise in der Folge kaum veränderten. Die Preisprognosen für das laufenden und kommende Jahr wurden erneut und besonders am kurzen Ende angehoben. Insgesamt sollen die Durchschnittspreise für Rohöl laut EIA im Jahresverlauf jedoch unter das aktuelle Niveau fallen und im vierten Quartal 2021 bei durchschnittlich 60 Dollar liegen. 2022 wird ein ähnliches Preisniveau erwartet.

Die Ölpreise an den internationalen Rohstoffbörsen in New York und London verharrten im Seitwärtstrend. Die DOE-Lagerbestandsdaten aus den USA brachten keinen entscheidenden Impuls für den Ölmarkt. Preistreibende Faktoren, in Form von sinkenden Rohöllagerbeständen und preisdrückende, in Form steigender Benzin- und Mitteldestillatsbestände, glichen sich aus.

Die Marktsituation im Inland spiegelt das krasse Gegenteil wider. Der Rohölpreis für Brent hat sich im Stichtagsvergleich annähernd verdoppelt. Die Heizölpreise sind zumeist nur rund zehn Prozent höher als vor Jahresfrist. Rechnet man die CO2-Abgabe heraus, die deutsche Verbraucher seit Jahresbeginn mit knapp sieben Cent je Liter Heizöl belastet, kommt man in Deutschland sogar auf identische Heizölpreise wie im April 2020.

Heizölpreise KW 15 / 2021

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 60,72 60,15 60,43
Österreich 67,10 66,83 67,01
Schweiz 78,45 77,80 78,05

DOE-Lagerbestände vom 14.04.2021

(Daten für die 14. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 492,4 -5,9 -11,2
Heizöl/Diesel 143,5 -2,1 +14,5
Benzin 234,9 -0,3 -27,3
Cushing* 46,6 +0,3 -8,0
Raffinerie-
auslastung
85%    


*) Cushing in Oklahoma ist zentrales Andienungslager für Ölkontrakte der New Yorker Rohstoffbörse Nymex.

Marktreaktion: Starke Abnahmen bei US-Rohölbeständen schlussfolgern höhere Nachfrage. Ölpreise ziehen deutlich an.

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • Corona-Pandemie allgegenwärtig
  • Weltmarkt für Rohöl überversorgt
  • OPEC+ erhöht Produktion im Mai
  • Sondierungsgespräche zum Iran-Atomabkommen

Faktoren für steigende Preise:

  • DOE-Daten melden sehr starke Abbauten der US- Rohölbestände
  • EIA, OPEC und IEA gehen von stärkerem Nachfragewachstum in 2021 aus
  • Drohnenangriff auf US-Truppen im Nordirak
  • Iran plant Steigerung nuklearer Aktivität

Wissenswertes zum Thema Heizölkauf

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Um saisonale Schwankungen und Tendenzen zu erkennen, sollten Kunden bei ihrer Kaufentscheidung auch die Heizölpreise im Chartbild berücksichtigen. Die Auswahl gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die Heizölpreisentwicklung sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene zu verfolgen.

Ölpreis - Tendenz und Prognose

Um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl abzupassen, ist regelmäßige Marktbeobachtung wichtig.

Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?

Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.

Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.

Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

Heizölpreise im Internet vergleichen

Die Heizölpreise folgen unmittelbar dem Ölpreis an der Börse und sind zudem von der Kalkulation der einzelnen Händler abhängig. Sie bewegen sich mehrmals täglich.

Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!

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Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

Bildung der Heizölpreise in Deutschland

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.