Heizölpreise aktuell für Deutschland

∅ 100l, 25.02.2018 59,23 0,00% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 25.02.2018, 06:30

Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  23.02.2018 24.02.2018 Differenz
Preise: Heizöl Standard Schwefelarm / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 24.02.2018 - 17:14 Uhr.
Berlin 58,26 € 58,26 €
0,00 €
Bremen 58,44 € 58,62 €
+0,18 €
Hamburg 57,99 € 57,99 €
0,00 €
Hannover 58,99 € 58,99 €
0,00 €
Ingolstadt 60,30 € 60,20 €
-0,10 €
Karlsruhe 59,12 € 59,12 €
0,00 €
Die Heizölpreise in Deutschland schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Cent je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.

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23.02.2018, 11:56 - Die Heizölpreise verabschieden sich mit Aufschlägen von bis zu 0,55 Cent je Liter in Deutschland und Österreich bzw. Rappen in der Schweiz in das Wochenende. Dass Heizöl heute nicht noch teurer ist, ist dem schwächeren US-Dollar zu verdanken, ... ganzen Marktbericht lesen
22.02.2018, 11:15 - Die Ölpreise bleiben gegenüber dem Vortag beinahe unverändert. Durch den festeren US-Dollar wird Heizöl für Verbraucher in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber teurer. Ölkunden müssen heute, je nach Region, mit Aufschlägen ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

Beispielrechnung: Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?
  • Deckungsbeitrag: Hinter diesem Begriff verbergen sich sämtlichen Kosten des Heizölhändlers für Lagerung, Lieferung, Vertrieb und Marketing einschließlich seiner Gewinnmarge.
  • Mineralölsteuer: Die Mineralöl- bzw. Energiesteuer beträgt 6,135 Cent je Liter schwefelarmes Heizöl und trägt somit mit rund 10% zum Gesamtpreis bei. Anders als bei der Mehrwertsteuer handelt es sich um einen festen Betrag. D.h. wird Heizöl teurer, fällt die Energiesteuer tendenziell weniger ins Gewicht. Im Vergleich zu Benzin und Diesel, ist die Steuer auf Heizöl gering.
  • Mehrwertsteuer: ca. 16% des Gesamtpreises resultieren aus der Mehrwertsteuer. Diese wird mit einem aktuellen Satz von 19% auf den Netto-Preis aufgeschlagen.
  • Produktpreis: Aus dem Rohöl entsteht in der Raffinerie Gasöl. Es zählt zur Gruppe der Mitteldestillate und gelangt als Heizöl in den Handel. Rund zwei Drittel des Preises, den deutsche Endverbraucher für einen Liter Heizöl zahlen, haben ihren Ursprung im Ölpreis.
Fazit: An den Steuern führt kein Weg vorbei und dem Händler bleibt kaum Spielraum für Rabatte. Wer beim Heizölkauf sparen will, muss auf einen günstigen Produktpreis spekulieren. Dieser bildet sich Tag für Tag an der Börse. Der Einfluss des Händlers liegt bei unter 10% in der Preisbildung.

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
59,23 €
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

Günstiges Heizöl kommt gerade recht - Heizperiode geht in die Verlängerung

 

Ein erneuter Schwächeanfall an den New Yorker Börsen am Freitag sorgte für ein erneutes Tagesminus von rund drei Prozent. Damit startete die neue Woche mit Abschlägen von durchschnittlich 0,8 Cent bzw. Rappen je Liter. Am Donnerstag sorgten das erstmals nach 10 Tagen die DOE-Lagerbestandsdaten für stark steigende Ölpreise.

Gerüchte nach soll die Anzahl neuer Bohrungen in den USA für die fallenden Preise verantwortlich sein. Laut Energieministerium (EIA) gab es Stand Ende Januar 7.609 „gebohrte aber nicht fertig erschlossene Quellen“. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet dies einen Anstieg um 41%. Auch die Internationale Energieagentur (IEA) sieht Anzeichen für ein starkes Angebotswachstum außerhalb der OPEC, das im laufenden Jahr die Nachfrage übersteigt. Gleichzeitig nähern sich die OPEC-Lagerbestände dem Fünf-Jahres-Durchschnitt.

Die Bekanntgabe der DOE-Lagerbestandsdaten am Mittwochabend in Amerika sorgte für steil steigende Ölpreise. Diese bewegten sich zwar im Rahmen der Analystenerwartungen, lieferten aber keine positive Überraschung, die einen weiteren Rückgang der zuletzt stark gefallenen Ölpreise gerechtfertigt hätte.

Zum Ende der Woche haben wir wieder die selben günstigen Preise wie zum Wochenstart. Für den heimischen Heizölhandel war die laufende Woche eine der umsatzstärksten des letzten Jahres. Der starke Preisrückgang hat zahlreiche Verbraucher zu einer Bestellung veranlasst. Hinzu kommen die niedrigen Temperaturen und Wetterprognosen, die für einen äußerst winterlichen März sprechen.

 

Heizölpreise KW 8 / 2018

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 59,23 57,83 58,46
Österreich 70,05 68,37 69,10
Schweiz 85,14 84,25 84,77

DOE-Lagerbestände vom 22.02.2018

(Daten für die 7. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 420,5 -1,6 -98,2
Heizöl/Diesel 138,9 -2,4 -26,2
Benzin 249,3 +0,3 -7,1


Marktreaktion: US-Rohölvorräte sinken wider Erwarten durch Exporthoch, US-Rohölproduktion nur knapp hinter Spitzenproduzent Russland

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • Zweifel an der längerfristigen Einhaltung der Förderkürzungen von OPEC und Co.
  • Fracking-Boom in den USA
  • Russland ist gegen weitere Produktionskürzungen

Faktoren für steigende Preise:

  • Sinkende US-Lagerbestände
  • OPEC Produktionskürzungen
  • Geopolitische Konflikte (Irak, Iran etc.)
  • Starkes globales Wachstum
  • Hohe Heizölnachfrage. Heizperiode könnte lang werden

Wissenswertes zum Thema Heizölkauf

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Die angezeigten Preise im Heizölrechner von HeizOel24 ändern sich mehrmals täglich. Grund dafür sind neben den Börsenschwankungen die Kalkulationsänderungen der Heizölhändler, die sich bei den Heizölpreisen auf der Plattform unterbieten. Für den Kaufabschluss gilt immer der angezeigte Heizölpreis zum Zeitpunkt der Bestellung als verbindlich vereinbart. Dieser Preis gilt bis zur Lieferung!

Um saisonale Schwankungen und Tendenzen zu erkennen, sollten Kunden bei ihrer Kaufentscheidung auch die Heizölpreise im Chartbild berücksichtigen. Die Auswahl gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die Heizölpreisentwicklung sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene zu verfolgen.

Ölpreis - Tendenz und Prognose

Um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl abzupassen, ist regelmäßige Marktbeobachtung wichtig.

Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?

Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.

Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.

Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

Heizölpreise im Internet vergleichen

Die Heizölpreise folgen unmittelbar dem Ölpreis an der Börse und sind zudem von der Kalkulation der einzelnen Händler abhängig. Sie bewegen sich mehrmals täglich.

Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!

Zusätzlich zum aktiven Preisvergleich über den Heizölrechner gibt außerdem die Möglichkeit, sich über kostenlose Preisabos oder einen individuell einstellbaren Preisalarm informieren zu lassen. Bei Unterschreitung Ihres hinterlegten Schwellenwerts wird Ihnen eine E-Mail oder wahlweise auch ein Push-Nachricht aufs Smartphone geschickt. Dieses Informationsangebot ist natürlich kostenlos und unverbindlich.

Kunden, mit genauen Preisvorstellungen, die direkt kaufen möchten, sobald ein Händler zum "Wunschpreis" liefert, können über MeinPreis ein limitiertes Kaufgesuch hinterlegen. MeinPreis - die Limit-Order für Heizöl

Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

Bildung der Heizölpreise in Deutschland

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.