Heizölpreise aktuell für Deutschland

∅ 100l, 17.11.2019 64,53 0,00% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 17.11.2019, 08:17

Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  15.11.2019 16.11.2019 Differenz
Preise: Heizöl Standard Schwefelarm / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 16.11.2019 - 17:02 Uhr.
Berlin 62,34 € 62,34 €
0,00 €
Bremen 64,46 € 64,58 €
+0,12 €
Hamburg 63,06 € 63,06 €
0,00 €
Hannover 63,51 € 63,51 €
0,00 €
Ingolstadt 66,09 € 66,09 €
0,00 €
Karlsruhe 65,08 € 64,90 €
-0,18 €
Die Heizölpreise in Deutschland schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Cent je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.

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15.11.2019, 11:22 - Die Heizölpreise treten am Freitag auf der Stelle und fallen marginal um durchschnittlich 0,1 Cent bzw. Rappen je Liter. Weder Auf- noch Abwärtsimpulse konnten sich im Wochenverlauf durchsetzen. Der zähe Seitwärtstrend hat Bestand. Die Nachfrage ... ganzen Marktbericht lesen
14.11.2019, 12:26 - Die Ölpreise an den internationalen Börsen und mit ihnen die nationalen Heizölpreise ziehen am Donnerstag überraschend deutlich an. Die Inlandsnotierungen für Heizöl steigen um einen Cent bzw. Rappen je Liter und neutralisieren damit ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

Beispielrechnung: Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?
  • Deckungsbeitrag: Hinter diesem Begriff verbigt sich der Erlös des Heizölhändlers zur Deckung sämtlicher Kosten für Lagerung, Lieferung, Vertrieb und Marketing einschließlich seiner Gewinnmarge.
  • Mineralölsteuer: Die Mineralöl- bzw. Energiesteuer beträgt 6,135 Cent je Liter schwefelarmes Heizöl und trägt somit mit rund 10% zum Gesamtpreis bei. Anders als bei der Mehrwertsteuer handelt es sich um einen festen Betrag. D.h. wird Heizöl teurer, fällt die Energiesteuer tendenziell weniger ins Gewicht. Im Vergleich zu Benzin und Diesel, ist die Steuer auf Heizöl gering.
  • Mehrwertsteuer: ca. 16% des Gesamtpreises resultieren aus der Mehrwertsteuer. Diese wird mit einem aktuellen Satz von 19% auf den Netto-Preis aufgeschlagen.
  • Produktpreis: Aus dem Rohöl entsteht in der Raffinerie Gasöl. Es zählt zur Gruppe der Mitteldestillate und gelangt als Heizöl in den Handel. Rund zwei Drittel des Preises, den deutsche Endverbraucher für einen Liter Heizöl zahlen, haben ihren Ursprung im Ölpreis.
Fazit: An den Steuern führt kein Weg vorbei und dem Händler bleibt kaum Spielraum für Rabatte. Wer beim Heizölkauf sparen will, muss auf einen günstigen Produktpreis spekulieren. Dieser bildet sich Tag für Tag an der Börse. Der Einfluss des Händlers liegt bei unter 10% in der Preisbildung.

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
64,53 €
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

Auf und Ab der Heizölpreise

Die Öl- und Heizölpreise sind mit einem Sprung in die neue Woche gestartet. Der Handelsstreit zwischen China und den USA bewegt die ganze Woche die Öl Börse. Zur Wochenmitte lassen hohen Rohölbestandsaufbauten die Heizölpreise wieder sinken.

Die Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China ließ die Kurse an den Börsen über das Wocheneden hinaus nach oben treiben. Zinssenkungen der Notenbanken unterstützen den Aufwärtstrend zusätzlich und die gute Stimmung an den Aktienmärkten übertrug sich dabei auf den Ölmarkt.
In einem Teilabkommen sollen auferlegte Strafzölle auf beiden Seiten wieder aufgehoben werden. Die Maßnahmen könnten der globalen Nachfrage wieder Auftrieb verleihen.

Am Mittwoch ließ der unerwartet hohe Anstieg der US-Rohölvorräte die Preise für Brent-Öl und WTI um fast zwei bzw. 1,5 Prozent einknicken. Zudem setzten die Äußerungen des russischen Energieministers Alexander Novak über die aktuelle Marktsituation die Ölpreise unter Druck. Er sagte, dass der derzeitige Ölpreis von mehr als 60 US-Dollar pro Barrel eine Marktstabilität erzeuge. Am Donnerstagmorgen konnten sich die Preise für Rohöl jedoch stabilisieren, nachdem China auf die Fortschritte im Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten hinwies.

Die Heizölpreise verliefen in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Anfang Oktober in einem Seitwärtskanal. Regelmäßig auftauchende Preistäler veranlassten Verbraucher zu kaufen und charakterisieren die Nachfragekurve seit Juni als eher unruhig. Preistreibende und preisdrückende Faktoren gewinnen nicht eindeutig die Oberhand, sodass sich für Ölverbraucher ein solider Heizölpreis in der ersten Herbsthälfte ergab. Im Vergleich zum November des Vorjahres bezahlen deutsche Kunden über 30 Prozent, Schweizer Kunden knapp 26 Prozent und österreichische Kunden über 18 Prozent weniger für ihr Heizöl. 
 

Heizölpreise KW 46 / 2019

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 64,91 63,60 64,37
Österreich 76,20 75,27 75,88
Schweiz 87,99 86,16 87,06

DOE-Lagerbestände vom 14.11.2019

(Daten für die 45. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 449,0 +2,2 +6,9
Heizöl/Diesel 116,7 -2,5 -2,6
Benzin 219,1 -1,9 -7,5


Marktreaktion: Rohölbestände steigen weiter und setzten Ölpreise tendenziell unter Druck.

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • Handelskonflikt zwischen USA und China
  • Rohölförderung in den USA auf Rekordhoch
  • schwacher Dollar

Faktoren für steigende Preise:

  • sinkende Lagerbestände in den USA
  • Iran-Sanktionen
  • Zollstreit zwischen USA und Mexico
  • Produktionskürzungen der OPEC+