Heizölpreise aktuell für Deutschland

∅ 100l, 18.02.2019 66,60 0,00% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 18.02.2019, 03:10

Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  15.02.2019 16.02.2019 Differenz
Preise: Heizöl Standard Schwefelarm / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 16.02.2019 - 12:02 Uhr.
Berlin 65,08 € 65,38 €
+0,30 €
Bremen 65,94 € 65,94 €
0,00 €
Hamburg 65,83 € 65,83 €
0,00 €
Hannover 64,94 € 64,94 €
0,00 €
Ingolstadt 71,03 € 70,52 €
-0,51 €
Karlsruhe 67,18 € 67,18 €
0,00 €
Die Heizölpreise in Deutschland schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Cent je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.

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15.02.2019, 13:05 - Die Öl- und Heizölpreise verabschieden sich mit leichten Aufschlägen ins Wochenende. Auf Tagessicht verteuert sich Heizöl um durchschnittlich 0,3 Cent bzw. Rappen je Liter. Im Wochenverlauf fällt die Teuerung höchst unterschiedlich ... ganzen Marktbericht lesen
14.02.2019, 11:22 - Bedingt durch Ölpreisgewinne und Wechselkursverluste können die Heizölpreise am Donnerstag recht deutlich zulegen. Verbraucher in Deutschland, Österreich und der Schweiz müssen mit durchschnittlich 0,7 Cent bzw. Rappen je Liter mehr rechnen ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

Beispielrechnung: Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?
  • Deckungsbeitrag: Hinter diesem Begriff verbergen sich sämtlichen Kosten des Heizölhändlers für Lagerung, Lieferung, Vertrieb und Marketing einschließlich seiner Gewinnmarge.
  • Mineralölsteuer: Die Mineralöl- bzw. Energiesteuer beträgt 6,135 Cent je Liter schwefelarmes Heizöl und trägt somit mit rund 10% zum Gesamtpreis bei. Anders als bei der Mehrwertsteuer handelt es sich um einen festen Betrag. D.h. wird Heizöl teurer, fällt die Energiesteuer tendenziell weniger ins Gewicht. Im Vergleich zu Benzin und Diesel, ist die Steuer auf Heizöl gering.
  • Mehrwertsteuer: ca. 16% des Gesamtpreises resultieren aus der Mehrwertsteuer. Diese wird mit einem aktuellen Satz von 19% auf den Netto-Preis aufgeschlagen.
  • Produktpreis: Aus dem Rohöl entsteht in der Raffinerie Gasöl. Es zählt zur Gruppe der Mitteldestillate und gelangt als Heizöl in den Handel. Rund zwei Drittel des Preises, den deutsche Endverbraucher für einen Liter Heizöl zahlen, haben ihren Ursprung im Ölpreis.
Fazit: An den Steuern führt kein Weg vorbei und dem Händler bleibt kaum Spielraum für Rabatte. Wer beim Heizölkauf sparen will, muss auf einen günstigen Produktpreis spekulieren. Dieser bildet sich Tag für Tag an der Börse. Der Einfluss des Händlers liegt bei unter 10% in der Preisbildung.

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
66,60 €
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

Heizölpreise im Aufwärtstrend

Die Heizölpreise verbleiben auch zu Beginn der neuen Woche im ausgeprägten Seitwärtstrend. Am Donnerstag konnten die Heizölpreise durch Ölpreisgewinne und Wechselkursverluste recht deutlich zulegen. Die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute zeigten einen erneuten Rückgang der Reserven.
 
Am Weltmarkt zeichnete sich ein ruhiger Wochenstart ab. Die Aktienbörsen konnten sich vorerst von der schwachen Vorwoche erholen. Dow und DAX verbuchten Gewinne.
Während sich an den Aktienbörsen am Dienstagvormittag Euphorie breit machte und die Aussicht auf eine Beilegung des Handelsstreits zwischen den USA und China für ein Kursplus sorgten, blieben die Ölpreise davon unberührt.

Die Ölpreise stiegen zur Wochenmitte, als sich Saudi-Arabiens Ölminister Khalid Al-Falih über die Produktionskürzungen der OPEC im Januar äußerte. Auch die Auswirkung der US-Sanktionen gegen Venezuela und die Aussicht auf Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China bestärkten die bullishe Seite.

Der OPEC-Monatsreport zeigte, dass die Organisation der Erdöl exportierenden Länder ihre Produktion im Januar um fast 800.000 Barrel pro Tag auf insgesamt 30,81 Millionen Barrel pro Tag gesenkt habe. Dass sich dabei jedoch das Angebot der Nicht-OPEC Länder erhöht hat und die globale Nachfrage gesunken ist, stellte den Bericht weitestgehend neutral. Analysten sehen die globalen Ölmärkte weiterhin gut versorgt. Stützend fielen jedoch die Versorgungsprobleme im OPEC-Land Venezuela aus. Das südamerikanische Land leidet unter einer politischen und wirtschaftlichen Krise, mit Nicolás Maduro an der Staatsspitze.
Die USA verhängte Sanktionen gegen den staatlichen Energiekonzern PDVSA, obwohl sie einer der größten Abnehmer von venezolanischem Rohöl waren. Venezuela sah vor allem in Asien Alternativkunden, die das Rohöl abnehmen. Doch unter dem Druck der USA sind viele potenzielle Abnehmer vorsichtig. Dadurch sinkt die landeseigene Rohölproduktion weiter.

Zum Ende der Woche sorgten die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) für Auftrieb an den Börsen. Entgegen der Erwartungen der Analysten (Aufbauten von 2,1 Millionen Barrel), sanken die Bestände um eine Million Barrel. Auch bei den Destillaten (Heizöl und Diesel) zeigten die API-Daten einen stärkeren Rückgang als angenommen. Diese sanken um 2,5 Millionen Barrel, während die Benzinbestände um 0,7 Millionen Barrel anstiegen. In Hinblick auf eine geringere Raffinerieaulastung aufgrund von Wartungsarbeiten, die normalerweise auch einen geringeren Rohölbedarf bedeuten, wirkten sich die jüngsten Daten bullish aus.
 

Heizölpreise KW 7 / 2019

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 66,60 64,60 65,51
Österreich 76,08 74,85 75,41
Schweiz 92,95 91,87 92,28

DOE-Lagerbestände vom 13.02.2019

(Daten für die 6. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 450,8 +3,6 +28,7
Heizöl/Diesel 140,2 +1,2 -1,2
Benzin 258,3 +0,4 +9,2


Marktreaktion: Ölpreis sinkt leicht, wird aber durch andere Faktoren erneut nach oben gedrückt.

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • Überangebot an Rohöl
  • Rohölförderung in den USA steigt stetig
  • Unstimmigkeiten innerhalb der OPEC

Faktoren für steigende Preise:

  • Lagerbestände gesunken
  • Voller Sanktionsumfang gegen den Iran ab 2019
  • Produktionskürzungen der OPEC+
  • Handelspannungen zwischen USA - China entschärft

Wissenswertes zum Thema Heizölkauf

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Die angezeigten Preise im Heizölrechner von HeizOel24 ändern sich mehrmals täglich. Grund dafür sind neben den Börsenschwankungen die Kalkulationsänderungen der Heizölhändler, die sich bei den Heizölpreisen auf der Plattform unterbieten. Für den Kaufabschluss gilt immer der angezeigte Heizölpreis zum Zeitpunkt der Bestellung als verbindlich vereinbart. Dieser Preis gilt bis zur Lieferung!

Um saisonale Schwankungen und Tendenzen zu erkennen, sollten Kunden bei ihrer Kaufentscheidung auch die Heizölpreise im Chartbild berücksichtigen. Die Auswahl gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die Heizölpreisentwicklung sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene zu verfolgen.

Ölpreis - Tendenz und Prognose

Um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl abzupassen, ist regelmäßige Marktbeobachtung wichtig.

Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?

Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.

Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.

Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

Heizölpreise im Internet vergleichen

Die Heizölpreise folgen unmittelbar dem Ölpreis an der Börse und sind zudem von der Kalkulation der einzelnen Händler abhängig. Sie bewegen sich mehrmals täglich.

Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!

Zusätzlich zum aktiven Preisvergleich über den Heizölrechner gibt außerdem die Möglichkeit, sich über kostenlose Preisabos oder einen individuell einstellbaren Preisalarm informieren zu lassen. Bei Unterschreitung Ihres hinterlegten Schwellenwerts wird Ihnen eine E-Mail oder wahlweise auch ein Push-Nachricht aufs Smartphone geschickt. Dieses Informationsangebot ist natürlich kostenlos und unverbindlich.

Kunden, mit genauen Preisvorstellungen, die direkt kaufen möchten, sobald ein Händler zum "Wunschpreis" liefert, können über MeinPreis ein limitiertes Kaufgesuch hinterlegen. MeinPreis - die Limit-Order für Heizöl

Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

Bildung der Heizölpreise in Deutschland

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.