Heizölpreise aktuell für Deutschland

∅ 100l, 16.12.2018 66,31 0,00% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 16.12.2018, 20:43

Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  15.12.2018 16.12.2018 Differenz
Preise: Heizöl Standard Schwefelarm / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 16.12.2018 - 17:15 Uhr.
Berlin 67,91 € 67,76 €
-0,15 €
Bremen 66,56 € 66,56 €
0,00 €
Hamburg 64,53 € 63,99 €
-0,55 €
Hannover 67,08 € 67,08 €
0,00 €
Ingolstadt 73,52 € 73,52 €
0,00 €
Karlsruhe 69,14 € 70,89 €
+1,75 €
Die Heizölpreise in Deutschland schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Cent je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.

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14.12.2018, 12:59 - Die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz steigen am Freitag moderat und ca. 0,5 Cent bzw. Rappen je Liter gegenüber dem Vortag an. Übergeordnet verbleiben sie jedoch auf dem günstigsten Niveau seit Monaten und haben die ... ganzen Marktbericht lesen
13.12.2018, 12:48 - Die Ölpreise steigen infolge der gemeldeten Lagerbestandsdaten der US-Regierung leicht an. Davon spüren Kunden im Inland jedoch nichts. Die Heizölpreise gehen weiter südwärts und zeigen sich heute im Tagesverlauf mit Abschlägen von ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

Beispielrechnung: Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?
  • Deckungsbeitrag: Hinter diesem Begriff verbergen sich sämtlichen Kosten des Heizölhändlers für Lagerung, Lieferung, Vertrieb und Marketing einschließlich seiner Gewinnmarge.
  • Mineralölsteuer: Die Mineralöl- bzw. Energiesteuer beträgt 6,135 Cent je Liter schwefelarmes Heizöl und trägt somit mit rund 10% zum Gesamtpreis bei. Anders als bei der Mehrwertsteuer handelt es sich um einen festen Betrag. D.h. wird Heizöl teurer, fällt die Energiesteuer tendenziell weniger ins Gewicht. Im Vergleich zu Benzin und Diesel, ist die Steuer auf Heizöl gering.
  • Mehrwertsteuer: ca. 16% des Gesamtpreises resultieren aus der Mehrwertsteuer. Diese wird mit einem aktuellen Satz von 19% auf den Netto-Preis aufgeschlagen.
  • Produktpreis: Aus dem Rohöl entsteht in der Raffinerie Gasöl. Es zählt zur Gruppe der Mitteldestillate und gelangt als Heizöl in den Handel. Rund zwei Drittel des Preises, den deutsche Endverbraucher für einen Liter Heizöl zahlen, haben ihren Ursprung im Ölpreis.
Fazit: An den Steuern führt kein Weg vorbei und dem Händler bleibt kaum Spielraum für Rabatte. Wer beim Heizölkauf sparen will, muss auf einen günstigen Produktpreis spekulieren. Dieser bildet sich Tag für Tag an der Börse. Der Einfluss des Händlers liegt bei unter 10% in der Preisbildung.

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
66,31 €
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

Heizölpreise erwarten günstigen Januar

Die Ölbörsen eröffneten am Montag im Minus und die Heizölpreise stiegen, wenn überhaupt nur moderat. Das Bestellaufkommen, das am Freitag den höchsten Stand seit exakt zwei Jahren erreichte, blieb anhaltend hoch. Unsere Heizölpreise stiegen infolge der gemeldeten Lagerbestandsdaten der US-Regierung zur Wochenmitte leicht an. Zudem verunsicherten Gerüchte den Markt und hinterließen zum Ende der Woche die Preise leicht angespannt.

Nachdem das American Petroleum Institute (API) am Dienstag sehr starke Abbauten von 10,2 Millionen Barrel bei den US-Rohölbeständen verkündete, stiegen die Notierungen etwas an. Die Daten des Department of Energy zeigen sich dazu milder, da die Lagerbestände in der vergangenen Woche mit 1,2 Millionen Barrel weniger stark fielen als erwartet (3 Millionen Barrel). Berücksichtigt wurden vom DOE zudem Veränderungen der Produktnachfrage, der Raffinerieproduktion, Import-, Export- sowie Rohölförderungsdaten und haben bei den Marktteilnehmern wesentlich mehr Gewicht.
Ausgeglichen wurde der leichte Anstieg der Ölpreise zum Donnerstag auch durch Anzeichen einer Entschärfung der Handelsspannungen zwischen Washington und Peking.

Wachsende Uneinigkeit und Anspannung innerhalb der OPEC und seiner Verbündeten verunsicherten den Markt. Zwar wurde, wie erwartet, die Drosselung der Produktion beschlossen, um den gesättigten Markt auszubalancieren. Jedoch wird die Kritik an den +Mitgliedern, vor allem Russlands Einfluss auf die Entscheidungsstruktur der OPEC, immer lauter. Mitgliedsstaat Katar stieg aus dem Kartell aus und beteiligt sich auch zukünftig nicht mehr an Produktionskürzungen. Zudem steht der Vorwurf im Raum, Saudi-Arabien und Russland hätten durch die Rekordproduktionen das Überangebot mitgetragen. Der wachsende Einfluss der USA lag wie ein Schatten über dem Treffen letzter Woche. Der Anteil der Big Player des Erdöls, die USA, Russland und Saudi-Arabien, liegt bei ca. 40 Prozent der weltweiten Gesamtmenge.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt zeichnet sich nach der Boomphase im November und Anfang Dezember nun die saisontypische Abkühlung der Nachfrage ab. Kurz vor Weihnachten geht die Aufmerksamkeit weg vom Öl und hin zu den Feiertagen.
Das erste Quartal ist Schnäppchenzeit! In acht der letzten 15 Jahre wurden die tiefsten Heizölpreise direkt zu Jahresbeginn im Januar oder Februar markiert. Das war auch 2018 so und die Trends und Prognosen weisen für 2019 ebenfalls darauf hin, dass das Heizöl-Jahr günstig startet.

Heizölpreise KW 50 / 2018

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 68,25 66,31 66,98
Österreich 74,13 72,93 73,49
Schweiz 88,64 87,56 88,10

DOE-Lagerbestände vom 12.12.2018

(Daten für die 49. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 442,0 -1,2 -1,0
Heizöl/Diesel 124,1 -1,5 -3,9
Benzin 228,3 +2,1 +1,8


Marktreaktion: Rohölbestände sinken weniger als erwartet | USA gewinnt mehr Einfluss | Spannungen innerhalb der OPEC+

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentl. Lagerbestandsdaten DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • Überangebot an Rohöl
  • Rohölförderung in den USA steigt stetig
  • Unstimmigkeiten innerhalb der OPEC

Faktoren für steigende Preise:

  • Lagerbestände gesunken
  • Voller Sanktionsumfang gegen den Iran ab 2019
  • Produktionskürzungen der OPEC+
  • Handelspannungen zwischen USA - China entschärft

Wissenswertes zum Thema Heizölkauf

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Die angezeigten Preise im Heizölrechner von HeizOel24 ändern sich mehrmals täglich. Grund dafür sind neben den Börsenschwankungen die Kalkulationsänderungen der Heizölhändler, die sich bei den Heizölpreisen auf der Plattform unterbieten. Für den Kaufabschluss gilt immer der angezeigte Heizölpreis zum Zeitpunkt der Bestellung als verbindlich vereinbart. Dieser Preis gilt bis zur Lieferung!

Um saisonale Schwankungen und Tendenzen zu erkennen, sollten Kunden bei ihrer Kaufentscheidung auch die Heizölpreise im Chartbild berücksichtigen. Die Auswahl gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die Heizölpreisentwicklung sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene zu verfolgen.

Ölpreis - Tendenz und Prognose

Um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl abzupassen, ist regelmäßige Marktbeobachtung wichtig.

Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?

Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.

Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.

Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

Heizölpreise im Internet vergleichen

Die Heizölpreise folgen unmittelbar dem Ölpreis an der Börse und sind zudem von der Kalkulation der einzelnen Händler abhängig. Sie bewegen sich mehrmals täglich.

Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!

Zusätzlich zum aktiven Preisvergleich über den Heizölrechner gibt außerdem die Möglichkeit, sich über kostenlose Preisabos oder einen individuell einstellbaren Preisalarm informieren zu lassen. Bei Unterschreitung Ihres hinterlegten Schwellenwerts wird Ihnen eine E-Mail oder wahlweise auch ein Push-Nachricht aufs Smartphone geschickt. Dieses Informationsangebot ist natürlich kostenlos und unverbindlich.

Kunden, mit genauen Preisvorstellungen, die direkt kaufen möchten, sobald ein Händler zum "Wunschpreis" liefert, können über MeinPreis ein limitiertes Kaufgesuch hinterlegen. MeinPreis - die Limit-Order für Heizöl

Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

Bildung der Heizölpreise in Deutschland

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.