Heizöl Lieferung

Ölpreise frühestens 2022 wieder auf Vorkrisenniveau erwartet

Die Ölpreise geben von Dienstag auf Mittwoch deutlich nach und Brent (Nordseeöl) notiert nun wieder unter 30 Dollar je Barrel. WTI (US-Rohöl) hält sich im Bereich von 25 Dollar relativ stabil. Die Heizölpreise in der DACH-Region fallen um durchschnittlich einen Cent bzw. Rappen je Liter und markeiern den tiefsten Stand seit knapp vier Jahren. Die Bestelltätigkeit zieht mit den sinkenden Preisen der letzten Tage erneut an, bleibt aber deutlich hinter den Rekordwerten aus dem März und April zurück.

Am Weltmarkt dominiert weiterhin ein volatiler Seitwärtstrend. Die Ölpreise üben sich in einer Standortbestimmung. Die schlimmsten Fakten der Krise scheinen bekannt und in Börsenkreisen konzentriert man sich auf den Ausblick. Die Hoffnung liegt auf dem zweiten Halbjahr 2020 und bereits jetzt auf 2021. Immer im Nacken sitzt der Ölbranche allerdings die Angst vor einer neuen Corona-Ansteckungswelle, die besonders in den USA wüten könnte.

Der gestern veröffentlichte EIA-Monatsbericht bekräftigt die Einschätzung der durchschrittenen Talsohle und zeichnet ebenfalls ein vorsichtig optimistisches Bild. Die Ölnachfrage soll im Jahresverlauf wieder deutlich steigen und eine Preiserholung einleiten. Die US-Energiebehörde EIA rechnet demnach mit einem Tiefststand von durchschnittlich 23,11 Dollar je Barrel Brent und 20,64 Dollar je Barrel WTI im zweiten Quartal 2020. Binnen Jahresfrist soll sich der Ölpreis in etwa verdoppeln, so dass in Q2 2021 durchschnittlich wieder 46,66 Dollar je Barrel Brent erreicht werden und bis Ende 2021 wird wieder mit einem Ölpreis von rund 53 Dollar je Barrel Brent gerechnet. Preise von 60 oder gar 70 Dollar je Barrel, wie sie vor Corona geherrscht haben, werden jedoch auf Sicht von eineinhalb Jahren nicht mehr erwartet.

Verbraucher können sich also freuen und längerfristig mit günstigen Heizöl-, Benzin- und Dieselpreisen rechnen. Die heimischen Heizölpreise verbleiben im Abwärtstrend und markieren verbreitet den tiefsten Stand seit Sommer 2016. Vergleichswert, für das, was nach unten hin noch möglich ist, sobald der Lieferstau im Handel abgearbeitet ist und mehr Wettbewerbsdruck einsetzt, bleiben weiterhin die Preise aus dem Januar 2016. Die Tonne Gasöl kostet hier kurzzeitig 260 Dollar bei einem Euro-Dollar-Verhältnis von ca. 1,10. Aktuell sind es 245 Dollar je Tonne Gasöl und ein Euro kostet 1,08 Dollar. - ok

HeizOel24-Tipp: Krisengewinner! Heizen mit Öl ist in den letzten Wochen deutlich günstiger geworden und das Ende der fallen Preise ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erreicht. Damit ist Heizöl aktuell deutlich günstiger als Erdgas und eine der günstigsten Alternativen im Brennstoffkostenvergleich. HeizOel24. 13.05.2020

Börsendaten:
  Mittwoch 13.05.2020 - 13:11 Uhr Schluss Vortag 12.05.2020 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
29,92 $
pro Barrel
29,47 $
pro Barrel
+1,53%
Gasöl 245,75 $
pro Tonne
240,00 $
pro Tonne
+2,40%
Euro/Dollar 1,0862 $ 1,0846 $ +0,15%
(konstant)
USD/CHF 0,9687 CHF 0,9694 CHF -0,07%
(konstant)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 13.05.2020 - 13:11 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 45,10 € 47,59 € -5,23%
Österreich 59,88 € 59,89 € -0,02%
Schweiz 61,44 CHF 64,46 CHF -4,69%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
konstant fallend
alle Angaben ohne Gewähr
Heizöl Erdtank

Heizöl: Billigster Juni-Start seit 15 Jahren!

weiterlesen
Kaufen oder warten?

Sinkende US-Nachfrage belastet Ölpreise

weiterlesen
Domdeckel_thumbnail

Börsenrallye droht zu überhitzen - Heizöl teurer aber weiter billig

weiterlesen

Pressekontakt

+49 (0)30 701 712 0
Oliver Klapschus
Geschäftsführer