OPEC+ Sondermeeting abgesagt - Heizölpreise stabil zum Wochenende

07.02.20 • 12:38 Uhr • HeizOel24 News • Lukas Meyer

Die Heizölpreise stabilisieren sich zum Wochenende. Das erwartete Sondermeeting der OPEC+ Gruppe wurde abgesagt. Dennoch scheint die OPEC willens weitere Förderkürzungen zur Stabilisierung einzusetzen. China will die Zölle auf US Importe kommende Woche zu senken. Die Bekämpfung des Corona-Virus scheint zu wirken, da die Rate der neu Infizierten deutlich abgenommen hat.

Die OPEC+ Gruppe konnte sich für keine klare Richtung entscheiden. Russland ist sich uneins und blockiert weitere Kürzungen. Für Russlands Energieminister (Alexander Nowak) ist die Situation noch nicht klar genug, er ist gegen stärkere Kürzungen. Wobei der russische Außenminister (Sergei Lawrow) sich positiver zu den Kürzungsvorschlägen des Joint Technical Committee (JTC) äußerte. Das vorverlegte Sondermeeting ist erstmal vom Tisch. Die OPEC+ Gruppe wird planmäßig Anfang März tagen. 

Die OPEC selbst diskutiert Förderkürzungen zur Marktstabilisierung. Saudi-Arabien hatte sich für Förderkürzungen von 0,8-1,0 Mio. B/T eingesetzt. Das JTC empfiehlt diese Kürzungen bis einschließlich Juni weiter zu erhöhen.

China gab bekannt, dass die Zölle auf US Importe kommende Woche reduziert werden sollen, um die wirtschaftliche Lage weiter zu stabilisieren. Damit würde ein Teil der Vereinbarung mit Washington aus dem Phase 1 Deal umgesetzt werden. Die Eindämmungsmaßnahme von China scheinen mittlerweile Früchte zu tragen. Die Infizierten-Rate hat sich in den letzten 5 Tagen nahezu halbiert. Dennoch steigt die Anzahl der Toten weiter und die Situation ist noch nicht unter Kontrolle.

Die Heizölpreise bewegen sich seitwärts und viele Verbraucher warten auf den nächsten Preiseinbruch. In unserer "Kaufen oder Warten" Diskussion würden 58% kaufen und 42% eher warten. Damit haben wir eine leichte Veränderung zu den Vortagen in Richtung "abwarten". Auch trotz des gestrigen Preissprungs ist Heizöl momentan sehr günstig. Wer einen leeren Tank hat, kann die Gelegenheit nutzen und nachtanken!  - lm

HeizOel24-Tipp: Fortlaufend informiert ohne Nerv-Faktor. Lesen Sie ca. 4-6 Mal im Jahr „Neues vom Heizölmarkt“. Wir melden uns immer nur dann, wenn es am Ölmarkt spannend wird! Jetzt anmelden und 30 Euro Rabatt auf meX sichern. HeizOel24 07.02.2020

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
94,25 €
Veränderung
+0,24 %
zum Vortag
94,25 €
/100l
Prognose
+0,65 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 06.02.2026, 10:01
$/Barrel +1,40%
Gasöl 703,00
$/Tonne +1,59%
Euro/Dollar 1,1795
$ +0,13%
US-Rohöl 64,09
$/Barrel +1,54%
Börsendaten
Freitag
07.02.2020
12:38 Uhr
Schluss Vortag
06.02.2020
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
54,80 $
pro Barrel
55,11 $
pro Barrel
-0,56%
Gasöl
506,25 $
pro Tonne
509,50 $
pro Tonne
-0,64%
Euro/Dollar
1,0957 $
1,098 $
-0,21%
(etwas schwächer)
USD/CHF
0,9763 CHF
0,9746 CHF
+0,17%
(konstant)
Heizölpreis
Freitag
07.02.2020
12:38 Uhr
Schluss Vortag
06.02.2020
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
58,92 €
59,80 €
-1,47%
Österreich
67,92 €
73,87 €
-8,06%
Schweiz
79,75 CHF
79,86 CHF
-0,13%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl konstant
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Heizölpreise weiter uneinheitlich
05.02.26 • 12:38 Uhr • Olivia Neven
Die Ölpreise zeigen sich heute weiterhin schwankungsanfällig. Geopolitische Unsicherheiten bleiben präsent, werden vom Markt jedoch vorsichtiger bewertet. Heizöl hält sich in der DACH-Region auf erhöhtem Niveau, zeigt jedoch erste Anzeichen einer Stabilisierung.Im Mittelpunkt steht weiterhin die fragile Lage rund um die geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran. Zwar sollen die Verhandlungen Weiterlesen
Ölpreise am Mittwoch fester
04.02.26 • 12:57 Uhr • Olivia Neven
Die Ölpreise legen heute wieder leicht zu. Auslöser sind neue Spannungen im Nahen Osten sowie die jüngsten US-Ölbestandsdaten, die auf Angebotsrückgänge hindeuten. Heizöl reagiert darauf mit ersten Aufschlägen, die sich in der DACH-Region bemerkbar machen.Zum Wochenstart hatte der Ölmarkt zunächst unter dem Eindruck einer Entspannung zwischen den USA und dem Iran gestanden. Diese Ruhe wurde am Dienstag Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv