Nichts Neues aus Nahost - Heizölpreis fällt spürbar!

07.01.20 • 13:06 Uhr • HeizOel24 News • Oliver Klapschus

Die Ölpreise konnten das am Montag erreichte Sieben-Monats-Hoch nicht halten und zogen sich im Handelsverlauf deutlich zurück. Nach dem zwischenzeitlichen Top-Wert von über 70 Dollar je Barrel Brent sind die Ölnotierungen am Dienstagvormittag auf rund 68,50 Dollar abgesackt. Heizölkunden profitieren deutlich von der Korrektur und zahlen durchschnittlich 1,2 Cent bzw. Rappen weniger je Liter, wenn sie heute bestellen.

Die Unruhe im Iran und Irak ist nach der gestrigen Trauerfeier für den getöteten General Soleimani in Teheran nach wie vor groß. Klein dagegen sind aktuell die Hinweise auf eine unmittelbare Gegenreaktion des Iran oder eine mögliche Total-Eskalation des Konflikts in Richtung eines neuen Golfkriegs. Die Börsen quittieren die Ruhe mit einer breit angelegten Erholung. Die Aktienindices steigen rund um den Globus wieder an und Öl und Gold geben nach. Dass die Ruhe unter Umständen trügerisch ist, stört in Börsenkreisen offenbar kaum einen. Im schnellebigen Finanz-Geschäft zählt der Status Quo und dieser deutet auf eine rasche Entspannung der Lage hin.

Heizölkunden sollten den Blick anlässlich der aktuellen Abwärtstendenz der Ölpreise ebenfalls zur Börse schweifen lassen und beobachten, wie lange die Korrekturbewegung anhält. Insbesondere für Pessimisten und sicherheitsorientierte Verbraucher bietet der heutige Tag eine überraschend gute Kaufgelegenheit. Die Tendenz der Öl- und Heizölpreise zeigt auch am frühen Nachmittag negative Vorzeichen. Je nach Region lassen sich bei einer Gesamtabnahme von 3.000 Litern im Vergleich zum Wochenstart 30 bis 50 Euro bzw. Franken je Lieferung sparen. Sprunghaft steigende Verkaufszahlen im Onlinehandel signalisieren gleichzeitig, dass in Verbraucherkreisen offenbar viele davon ausgehen, dass der US-amerikanische Militärschlag noch ein Nachspiel hat und die Kriegsgefahr am Golf noch nicht ausgestanden ist. - ok

HeizOel24-Tipp: Bestens versorgt mit aktuellen News und individuellen Preisen. Die neue App für google und iOS ist da! Jetzt kostenlos downloaden. HeizOel24 07.01.2020

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
112,78 €
Veränderung
-2,12 %
zum Vortag
112,78 €
/100l
Prognose
+2,09 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 15.06.2026, 15:12
$/Barrel -4,29%
Gasöl 935,50
$/Tonne -2,98%
Euro/Dollar 1,1615
$ +0,12%
US-Rohöl 80,30
$/Barrel -4,73%
Börsendaten
Dienstag
07.01.2020
13:06 Uhr
Schluss Vortag
06.01.2020
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
68,25 $
pro Barrel
68,60 $
pro Barrel
-0,51%
Gasöl
617,00 $
pro Tonne
616,75 $
pro Tonne
+0,04%
Euro/Dollar
1,1183 $
1,1195 $
-0,11%
(konstant)
USD/CHF
0,9704 CHF
0,968 CHF
+0,25%
(etwas fester)
Heizölpreis
Dienstag
07.01.2020
13:06 Uhr
Schluss Vortag
06.01.2020
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
67,30 €
65,82 €
+2,25%
Österreich
77,10 €
75,18 €
+2,55%
Schweiz
89,61 CHF
85,51 CHF
+4,79%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl leicht steigend
Heizöl leicht steigend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Ist der Krieg vorbei? Heizölpreise rutschen auf Dreimonatstief
15.06.26 • 09:49 Uhr • Janin Wordel
Was wochenlang wie ein Wunschtraum wirkte, ist seit Sonntagabend Realität. Die USA und der Iran haben sich auf ein vorläufiges Abkommen zur Beendigung des Krieges geeinigt. Die Ölpreise fallen heute auf das günstigste Niveau seit dem Frühjahr. Heizöl wird im DACH-Raum spürbar günstiger.Die Nordseesorte Brent fiel am Montagmorgen auf 83,38 US-Dollar je Barrel, ein Rückgang von knapp vier Prozent. Die Weiterlesen
Trump-Post schickt Ölpreise auf Talfahrt
12.06.26 • 11:05 Uhr • Janin Wordel
Ein Post auf Truth Social hat am Donnerstagabend den Ölmarkt auf den günstigsten Stand seit April gedrückt. Trump sagte geplante Angriffe auf den Iran ab und stellte ein Abkommen in Aussicht. Teheran widersprach zwar prompt, aber genau diese Deeskalationssignale braucht der angespannte Markt. Die Ölpreise rutschten in Folge südwärts und nahmen Heizöl gleich mit an die Hand. Der flüssige Brennstoff Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv