Ölpreise starten fester - Trump droht Iran

30.12.25 • 11:02 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die Ölpreise zeigen sich zum Jahresende leicht fester, ohne jedoch aus ihrer übergeordneten Schwächephase auszubrechen. Ausschlaggebend sind vor allem neue geopolitische Spannungen, während die bekannten Angebotsprobleme weiter im Hintergrund wirken. Auch die Heizölpreise tendieren etwas fester, bleiben aber insgesamt im Seitwärtskanal.

Für Aufmerksamkeit sorgten am Montag neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber dem Iran. Washington schloss weitere militärische Schritte nicht aus, sollte Teheran sein Raketen- oder Atomprogramm vorantreiben. Die Erfahrung zeigt, dass schon verbale Eskalationen in dieser Region ausreichen, um die Märkte sensibler werden zu lassen. Entsprechend reagierten die Ölpreise mit leichten Aufschlägen.

Gleichzeitig liefern die jüngsten US-Ölbestandsdaten, die aufgrund der Weihnachtsfeiertage erst gestern veröffentlicht wurden, ein gegensätzliches Signal. Das Department of Energy (DOE) meldete Aufbauten bei Rohöl, Benzin und Destillaten. Das unterstreicht die komfortable Versorgungslage zum Jahresende und erinnert den Markt daran, dass 2026 weiterhin ein deutliches Überangebot droht. Entsprechend bleiben größere Preissprünge aus.

Für den Heizölmarkt bedeutet das: Die Preise zeigen sich heute uneinheitlich mit, je nach Region, kleineren Ab- oder Aufschlägen. In Deutschland bewegen sich die Heizölpreise im bundesweiten Mittel weiterhin um die 90-Cent-Marke. In Österreich und der Schweiz lassen die Heizölpreise das Jahr ruhig ausklingen und halten ihr Niveau der letzten Tage.

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