Heizölpreise bleiben seitwärts

29.12.25 • 10:10 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Zum Auftakt der letzten Handelswoche des Jahres zeigen sich die Ölpreise leicht erholt, nachdem neue Gespräche zum Ukraine-Krieg ohne Durchbruch endeten. Gleichzeitig bleibt das große Bild unverändert: Der Markt ist gut versorgt und größere Preissprünge bleiben aus. Die Heizölpreise zeigen sich unbeeindruckt und ziehen weiter seitwärts.

Nach den deutlichen Verlusten der Vorwoche haben sich die Ölpreise zum Start in die Silvesterwoche etwas gefangen. Auslöser war vor allem, dass die jüngsten Gespräche zwischen den USA und der Ukraine keinen konkreten Fortschritt gebracht haben. Damit bleibt ein schnelles Ende des Krieges und eine rasche Rückkehr größerer russischer Ölmengen zunächst offen.

Gleichzeitig bleibt die US-Seeblockade gegen Venezuela in Kraft. Mehrere Tanker wurden auch über die Feiertage hinweg gestoppt oder zur Umkehr gezwungen. Das reduziert kurzfristig verfügbare Mengen, reicht aber bislang nicht aus, um das große Thema am Markt zu überlagern: ein deutliches Überangebot in den kommenden Monaten.

Hinzu kommt der feiertagsbedingt dünne Handel. Viele Marktteilnehmer sind noch nicht zurück aus ihrem Weihnachtsurlaub, die Umsätze bleiben niedrig und größere Richtungsentscheidungen werden vertagt. Entsprechend bewegen sich Brent und WTI nahe der jüngsten Erholungsmarken, ohne echte Dynamik zu entwickeln. Am Morgen kostet die Nordseesorte Brent 61,33 US-Dollar (+0,87%), die amerikanische Sorte WTI 57,42 US-Dollar (+0,86%).

Im Inland können sich die Heizölpreise noch nicht aus ihrem Feiertagsmodus reißen und reagieren kaum auf den festeren Börsenauftakt. In Deutschland bewegt sich das bundesweite Niveau weiterhin unter der 90-Cent-Marke und damit deutlich unter dem Novemberdurchschnitt.

In Österreich halten sich die Preise ebenfalls in einer engen Spanne. Der Markt zeigt wenig Bewegung, da sich die leichten Aufwärtsimpulse aus dem Ölmarkt bislang nicht durchsetzen. Heizöl bleibt knapp unter 1,06 Euro pro Liter. In der Schweiz präsentiert sich ein ähnliches Bild. Die Preisbildung verläuft ruhig und ohne klare Richtung. Heizöl kostet zum Jahresende gut 91 Rappen je Liter.

HeizOel24-Tipp: Ein sinnvoller Jahresvorsatz muss nicht kompliziert sein. Wer seine Fixkosten überprüft, kann oft sofort sparen. Wir haben einen günstigen Stromtarif entdeckt, der genau das ermöglicht. Der Wechsel ist unkompliziert, aber die Kosten sinken spürbar. Ein kleiner Schritt zum Jahresanfang, der das ganze Jahr über Wirkung zeigt. HeizOel24

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
141,61 €
Veränderung
-9,81 %
zum Vortag
141,61 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 08.04.2026, 11:42
$/Barrel -9,59%
Gasöl 1.233,25
$/Tonne -14,65%
Euro/Dollar 1,1683
$ +0,74%
US-Rohöl 94,43
$/Barrel -14,42%
Börsendaten
Montag
29.12.2025
10:10 Uhr
Schluss Vortag
28.12.2025
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
61,55 $
pro Barrel
60,80 $
pro Barrel
+1,23%
Gasöl
622,25 $
pro Tonne
614,00 $
pro Tonne
+1,34%
Euro/Dollar
1,1773 $
1,1768 $
+0,04%
(konstant)
USD/CHF
0,7889 CHF
0,7889 CHF
0,00%
(konstant)
Heizölpreis
Montag
29.12.2025
10:10 Uhr
Schluss Vortag
28.12.2025
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
89,83 €
0,00 €
0,00%
Österreich
105,94 €
0,00 €
0,00%
Schweiz
91,13 CHF
0,00 CHF
0,00%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl konstant
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Ölpreise brechen ein – Feuerpause lässt Risikoprämie bröckeln
08.04.26 • 11:01 Uhr • Janin Wordel
Der Ölmarkt dreht in der Nacht abrupt. Nur Stunden zuvor drohte eine massive Ausweitung des Konflikts: US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran ein Ultimatum gestellt und im Falle eines Scheiterns Angriffe auf zentrale Infrastruktur angekündigt – bis hin zur vollständigen Zerstörung. Kurz nach Ablauf dieser Frist folgt die Kehrtwende. Washington und Teheran verständigen sich auf eine zweiwöchige Feuerpause. Weiterlesen
Ölpreise steigen vor Ultimatum-Ablauf
07.04.26 • 09:39 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise legen in der neuen Handelswoche weiter zu und knüpfen damit an die festen Vorgaben nach dem verlängerten Osterwochenende an. Hintergrund ist die festgefahrene Lage rund um die Straße von Hormus sowie die heute auslaufende Frist der US-Regierung gegenüber dem Iran. Für Heizölkunden bedeutet das: Die Aufwärtsbewegung setzt sich fort und sorgt erneut für steigende Inlandspreise.Die Nordseesorte Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv