Heizöl zieht mit Aufschlag ins Wochenende

05.12.25 • 12:02 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die Ölpreise hielten gestern lange die Luft an, bevor sie am Abend kurz aufzuckten. Nach einem impulsarmen Start setzten Meldungen über erste Aramco-Preissenkungen kleine Akzente. Heute Vormittag zeigen die Rohölnotierungen kaum Bewegung, und Heizöl startet in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit leichten Aufschlägen in den Tag, die sich am Mittag jedoch noch ausweiten.

Die Ölpreise bewegten sich am Donnerstag in einem von Bären geprägten Umfeld. Der jüngste Drohnenangriff auf die Druschba-Pipeline sorgte zwar kurzzeitig für Aufmerksamkeit, blieb aber ohne größere Wirkung auf die Liefermengen. Parallel blieb das Ringen um den Ukraine-Friedensprozess zäh, neue Aussagen aus Moskau ließen die Zweifel an einer Einigung weiter anwachsen, was die Händler zusätzlich beschäftigte.

Auch am physischen Markt gab es frische Signale. Erste Hinweise auf deutliche Saudi Aramco-Preisnachlässe für Januar machten die Runde, noch bevor die offiziellen Listen veröffentlicht wurden. Sie bestätigen das, was viele Marktteilnehmer bereits erwartet hatten, eine schwächere Nachfrage zum Jahresauftakt, verstärkt durch die Aussicht auf reichlich Angebot.

Am Abend konnten die Rohölfutures dann doch noch etwas zulegen und schlossen schließlich leicht im Plus. Gasoil folgte verspätet und legte ebenfalls zu, was auch auf die Inlandspreise abfärbte. Der Blick richtet sich nun auf die anstehende Fed-Sitzung, die nächste Woche eine weitere Zinssenkung bringen könnte. Gleichzeitig bleiben Ukraine, Venezuela und die Angebotslage der OPEC+ die prägenden Risikofelder, die jederzeit neue Impulse auslösen können.

In Deutschland liegen die Heizölpreise am Vormittag mit durchschnittlich einem Cent je Liter über dem Niveau von gestern. Nach den abendlichen Aufschlägen an den Gasoil-Börsen schlagen aktuell leichte Aufwärtstendenzen durch, die sich regional aber sehr unterschiedlich zeigen. Die Preisspanne liegt zwischen 0,4 und 2,0 Cent. Vor allem in Teilen von Hessen und Niedersachsen ist Heizöl im Landesvergleich mit fast 94 Cent je Liter am teuersten, während sich der Westen mit Preisen um die 87 Cent freundlicher zeigt.

In Österreich knüpfen die Heizölpreise an das Vortagsniveau an und bewegen sich am frühen Freitag kaum. Das bundesweite Mittel liegt bei gut 1,14 Euro pro Liter. In der Schweiz zeigen sich die Heizölpreise durchaus stabiler. Um etwa durchschnittlich einen Rappen geht es erstmal wieder hoch, und damit wieder über die 95 Rappen-Marke im kantonweiten Mittel.

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