Öl- und Heizölpreise drehen kurzfristig aufwärts

22.10.25 • 12:21 Uhr • HeizOel24 News • Oliver Klapschus

Die Ölpreise am Weltmarkt können am Mittwoch um rund einen Dollar je Barrel zulegen. Im Schlepptau steigen auch die Heizölpreise in Deutschland um gut einen Cent je Liter und entfernen sich damit deutlich vom Tief der Vorwoche. In der Schweiz bleibt es bei moderaten Zuwächsen von rund 0,3 Rappen und in Österreich ist gar keine Bewegung zu verzeichnen bewegen. Die Verbrauchernachfrage nach Heizöl bleibt zum Start in die Heizperiode hoch erfährt allerdings einen spürbaren Dämpfer. Durch den Preisanstieg schalten einige Kunden in den Wartemodus.

Unterstützt von einigen bullishen (preistreibenden) Meldungen können sich die Ölpreise an den internationalen Börsen kurzfristig weiter festigen. Die insgesamt pessimistischen Preiserwartungen, angesichts einer erwarteten Überversorgung für 2026 rücken in den Hintergrund. Überraschend gefallene Lagerbestandsdaten in den USA, die Ankündigung von US-Präsident Trump, 1 Mio. Barrel Öl für die strategische US-Reserve kaufen zu wollen und Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und Indien lassen die Ölpreise ansteigen. Brent Crude Nordseeöl legt gut einen Dollar auf 62,30 Dollar je Barrel zu. US-Rohöl (WTI) klettert auf 58,20 Dollar je Barrel und das für den Heizöl- und Dieselpreis ausschlaggebende Raffinerieprodukt Gasöl erreicht mit 650 Dollar je Tonne den höchsten Stand seit gut einer Woche. Der Euro verliert leicht und ringt mit der Marke von 1,16 Euro je Dollar. Übergeordnet kommt zur preisstützenden Meldungslage die Erkenntnis, dass Ölpreise unter 60 Dollar je Barrel neue Angebotseinschränkungen nach sich ziehen dürften, da sie viele Marktakteure auf der Angebotsseite vor wirtschaftliche Herausforderungen stellen.

Auf dem nationalen Heizölmarkt hält die Kaufwelle der letzten Wochen in abgeschwächter Form an. Kunden sollten genau beobachten, ob die Ölpreise am Weltmarkt im Wochenverlauf weiter steigen, oder rasch wieder nach unten abdrehen. In Deutschland und Österreich rückt mit dem näherkommenden Jahreswechsel erneut das Thema CO2-Bepreisung in den Fokus. Wer der Erhöhung um rund drei Cent je Liter Heizöl zum Jahreswechsel entgehen will sollte demnächst zur Bestellung schreiten. Durch den hohen Auftragsbestand im Handel liegen die Lieferfristen allgemein bei drei bis sechs Wochen. Expresslieferungen sind gegen Aufpreis verfügbar, was den Preisvorteil allerdings zunichtemachen würde.

HeizOel24-Tipp: Die neue App ist da! Jetzt kostenlos downloaden für Apple oder Android und sicher auf dem Laufenden bleiben mit HeizOel24.

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
92,71 €
Veränderung
+1,35 %
zum Vortag
92,71 €
/100l
Prognose
+2,47 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 21.01.2026, 20:24
$/Barrel +1,64%
Gasöl 686,00
$/Tonne +3,74%
Euro/Dollar 1,1698
$ -0,21%
US-Rohöl 60,48
$/Barrel +0,23%
Börsendaten
Mittwoch
22.10.2025
12:21 Uhr
Schluss Vortag
21.10.2025
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
62,11 $
pro Barrel
61,57 $
pro Barrel
+0,88%
Gasöl
650,50 $
pro Tonne
645,25 $
pro Tonne
+0,81%
Euro/Dollar
1,1592 $
1,1603 $
-0,09%
(konstant)
USD/CHF
0,7964 CHF
0,7956 CHF
+0,10%
(konstant)
Heizölpreis
Mittwoch
22.10.2025
12:21 Uhr
Schluss Vortag
21.10.2025
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
89,42 €
88,45 €
+1,09%
Österreich
108,26 €
108,44 €
-0,16%
Schweiz
91,98 CHF
91,69 CHF
+0,32%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl leicht fallend
Heizöl leicht fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Heizölpreise ziehen weiter an
21.01.26 • 11:00 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise starten zur Wochenmitte noch etwas orientierungslos in den Handel, nachdem sie gestern im Tagesverlauf zulegen konnten. Auslöser waren Angebotsmeldungen aus Kasachstan sowie robuste Konjunkturdaten aus China, die insgesamt stützten. Nur die politische Unsicherheit rund um Grönland bremste das Aufwärtspotenzial. Die Heizölpreise im DACH-Raum zogen infolge der festen Tendenz ebenfalls an Weiterlesen
Heizölpreise im DACH-Raum uneinheitlich
20.01.26 • 10:49 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise starten nahe den Vortageshochs in den Dienstag, gestützt von stärkeren Konjunkturprognosen und einer Produktionsstörung in Kasachstan. Gleichzeitig dämpfen neue US-Zolldrohungen im Streit um Grönland die Stimmung. Die Heizölpreise im DACH-Raum zeigen sich seit Wochenbeginn uneinheitlich. In Deutschland und Österreich werden leichte Aufschläge verzeichnet, in der Schweiz geben die Heizölpreise Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv