Heizölpreise gehen günstig ins Wochenende

12.09.25 • 13:00 Uhr • HeizOel24 News • Oliver Klapschus

Die Öl- und Heizölpreise gehen mit deutlichen Abschlägen ins Wochenende. In Deutschland und der Schweiz wird Heizöl je nach Region um bis zu 1,5 Cent bzw. Rappen je Liter günstiger. In Österreich bleiben die Preise gegen den Trend vorerst kontant. Im bundesdeutschen Durchschnitt fällt der Literpreis unter 90 Cent auf den niedrigsten Stand seit 1. September und heizt damit die Nachfrage stark an. Die spätsommerliche Bevorratungswelle rollt.

Die Ölpreise an den internationalen Börsen in London und New York kamen am Donnertag im Nachgang der Monatsberichte von EIA, IEA und OPEC stark unter Druck und gingen mit Abschlägen rund 2,5 Prozent aus dem Handel. Am Freitagvormittag läuft eine leichte Aufwärtskorrektur und der Preis für ein Barrel Nordseeöl (Brent) kann sich auf 66,75 Dollar erholen. US-Rohöl (WTI) notiert bei 62,60 Dollar. Das für den Heizölpreis ausschlaggebende Gasöl wurde auf bis 680 Dollar je Tonne durchgereicht und kann sich am Freitagmittag bei 687 Dollar stabilisieren. Das Euro-Dollar-Verhältnis zeigt sich kaum verändert bei 1,1728 Euro je US-Dollar und sorgt dafür, dass der Ölpreisrückgang auf dem Inlandsmarkt ankommt.

Am Weltmarkt konnten sich am Donnerstag die preisdrückenden Faktoren der Monatsreports von IEA, EIA und OPEC durchsetzen. Alle drei Institutionen gehen davon aus, dass der Ölmarkt trotzt steigender Nachfrage in eine Überversorgung läuft, da das Angebot schneller steigt als der Konsum. Am Freitag können sich die Ölnotierungen kurzfristig erholen, da der Fokus in Richtung Russland wechselt. Während Japan und Europa auf einen Preisdeckel für russisches Rohöl setzen, der von 60 Dollar auf 47,6 Dollar je Barrel gesenkt werde soll, setzt US-Präsident Trump auf Zölle gegen China und Indien um russische Ölimporte zu sanktionieren. China und Indien sind die verbliebenen Hauptabnehmer russischen Rohöls.

Am nationalen Heizölmarkt profitieren Kunden weiterhin von günstigen logistischen Rahmenbedingungen und einer weitgehend homogenen Preislandschaft. Die Heizölpreise in Deutschland zeigen die idealtypische Verteilung mit den günstigsten Einkaufskonditionen im Norden und Westen und etwas ansteigenden Notierungen in Richtung Südosten. Hamburg zeigt aktuell einen Durchschnittspreis von 86 Cent je Liter Heizöl und Kunden im Großraum München müssen mit knapp 91 Cent je Liter rechnen. Die Unterschiede ergeben sich u.a. aus Transportkosten und regionalen Kaufkraftunterschieden. Insgesamt bleibt die Kaufgelegenheit für Heizöl im Vorfeld der Heizperiode günstig und über das Wochenende hinaus sind ähnliche Marktbedingung zu erwarten.

HeizOel24-Tipp: Heizöl monatlich bezahlen. Bezahlen Sie Ihr Heizöl dann, wenn Sie es verbrauchen und verteilen Sie die Kosten auf die gesamte Heizperiode. Einfach aus 6 bis 18 Monatsraten wählen und online bestellen bei HeizOel24.

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
97,15 €
Veränderung
0,00 %
zum Vortag
97,15 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 22.02.2026, 05:31
$/Barrel -0,07%
Gasöl 727,75
$/Tonne 0,00%
Euro/Dollar 1,1781
$ 0,00%
US-Rohöl 66,31
$/Barrel -0,12%
Börsendaten
Freitag
12.09.2025
13:00 Uhr
Schluss Vortag
11.09.2025
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
67,15 $
pro Barrel
66,31 $
pro Barrel
+1,27%
Gasöl
693,25 $
pro Tonne
688,50 $
pro Tonne
+0,69%
Euro/Dollar
1,1733 $
1,1735 $
-0,02%
(konstant)
USD/CHF
0,7965 CHF
0,7957 CHF
+0,10%
(konstant)
Heizölpreis
Freitag
12.09.2025
13:00 Uhr
Schluss Vortag
11.09.2025
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
89,55 €
89,86 €
-0,34%
Österreich
109,88 €
109,69 €
+0,17%
Schweiz
92,24 CHF
92,35 CHF
-0,12%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl leicht fallend
Heizöl leicht fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Iran-Ultimatum katapultiert Heizölpreise nach oben
20.02.26 • 12:05 Uhr • Janin Wordel
Zum Wochenende ging es an den Börsen nochmal turbulent zu. Die Rohölpreise haben gestern den höchsten Stand seit sechs Monaten erreicht, getrieben von einem Ultimatum Washingtons an Teheran und überraschend starken US-Lagerdaten. Heizöl zieht heute Morgen im DACH-Raum um rund anderthalb bis zwei Cent pro Liter nach oben.Ausgelöst hat den Anstieg der Rohölpreise vor allem eine Aussage aus Washington. Weiterlesen
Heizölpreise springen auf Mehrwochen-Hoch
19.02.26 • 08:58 Uhr • Janin Wordel
Die Lage rund um den Iran hat den Ölmarkt am Mittwoch aus dem Gleichgewicht gebracht. Zwischen Gesprächstisch und Drohgebärde schossen die Ölpreise auf den höchsten Stand seit Anfang Februar. Auch Gasöl zog nordwärts und nahm Heizöl gleich mit ins Gepäck. Am Morgen müssen Verbraucher mit einer Teuerung von bis zu zwei Cent bzw. Rappen je Liter rechnen.Der Mittwoch startete noch vergleichsweise ruhig. Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv