Heizölpreise setzen Abwärtstrend fort

13.08.25 • 10:07 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Heizölinteressenten können sich heute Vormittag über Preisrückgänge von bis zu 1,15 Cent bzw. Rappen freuen. Zwar relativieren die USA derzeit die möglichen Ergebnisse des Treffens am Freitag, dennoch wirkt dieses weiterhin Ölpreis senkend. Der Bericht des API zeigt derweil US-amerikanische Rohöl- und Destillatsabbauten, welche die Ölpreise drücken. Die OPEC und EIA prognostizieren derweil für 2025 eine höhere Rohölproduktion als 2024.

Der Euro konnte sich auf 1,17 Dollar steigern und folgt einem leichten Aufwärtstrend, während die Ölpreise fallen. Die Nordseerohölsorte Brent fiel auf 65 Dollar und die US-amerikanische Rohölsorte WTI auf 62 Dollar pro Fass. ICE Gasoil gab deutlich nach und wird derzeit mit 655 Dollar pro Tonne gehandelt.

Vor dem Treffen zwischen dem US-amerikanischen und russischen Präsidenten am kommenden Freitag stagniert der Ölhandel nahezu. Die USA schraubten in ihren jüngsten öffentlichen Mitteilungen die Erwartungen für einen schnellen Waffenstillstand und Frieden in der Ukraine nach unten. Dies wirkt Ölpreistreibend, da damit die Aufhebungen der Sanktionen gegen den russischen Ölsektor in die Ferne rückt.

Der Bericht des US American Petroleum Institutes (API) heute Vormittag relativ starke Auswirkungen auf den hiesigen Heizölpreis. Laut API stiegen die Rohölbestände der USA überraschend und die Destillatbestände ungefähr wie erwartet an. Währenddessen kam es zu Abbauten bei den Benzinbeständen. Dies sorgt heute Vormittag für leichte Nachlässe am Heizölmarkt.
Abzuwarten bleibt, ob der für heute Nachmittag erwartete Bericht des US-amerikanischen Department of Energy (DOE) den Bericht des API bestätigt.

Weiterer Ölpreisabwärtsdruck wird durch die Ölförderprognosen des Ölförderkartells OPEC und der US-amerikanischen Energie Information Administration (EIA) generiert. Beide Organisationen gehen davon aus, dass die Ölproduktion 2025 im Vergleich zu 2024 gestiegen ist, was Ölpreis senkend wirkt. Allerdings gehen sowohl die OPEC als auch EIA davon aus, dass die Ölproduktion der USA im kommenden Jahr sinken wird. Gleichzeitig wird allerdings ein Ölproduktionsanstieg in anderen Regionen der Welt erwartet.
Preistreibend wirkt allerdings, dass die OPEC von einem Anstieg des globalen Ölverbrauchs um 100.000 B/T im jahr 2026 ausgeht.

Der neue Heizölpreisverfall steigert die Nachfrage auf das Dreifache des jahreszeitüblichen Durchschnitts. Auch die Anzahl der auf HeizOel24 die Angebote vergleichenden Interessenten liegt bei mehr als dem Fünffachen des jahreszeitüblichen Wertes.
In Österreich sanken die Heizölpreise heute Vormittag nur im Schnitt um 0,05 Cent, in Deutschland dagegen um 0,9 Cent und in der Schweiz um 1,15 Rappen pro Liter.
Besonders interessant für die heutigen Heizölpreie wird der am Nachmittag kommende Bericht des US-amerikanischen DOE. Sollte dieser die Destillataufbauten des API nicht bestätigen, könnte es zu einer Aufwärtskorrektur kommen. Auch das Treffen zwischen Russland und den USA am Freitag birgt Ölpreisabwärtspotential, auch wenn die USA mögliche Effekte aktuell relativieren. -fr-

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