Heizölpreise sinken leicht

26.06.25 • 10:09 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die Heizölpreise geben heute Vormittag um bis 0,7 Rappen bzw. Cent pro Liter nach. Die US-amerikanischen Ölbestände gaben die fünfte Woche in Folge nach und könnten damit für Aufwärtsdruck im Tagesverlauf sorgen. Währenddessen scheint Russland bereit zu sein, in der nächsten OPEC+-Sitzung weiteren Förderquotenerhöhungen zuzustimmen.

Der Euro konnte sich auf 1,17 Dollar steigern und folgt den Ölpreisen auf einem moderaten Aufwärtstrend. Diese wiederum erholen sich von, im Vergleich zum gestrigen Vormittag, leichten Verlusten. Die Rohölsorten Brent und WTI werden derzeit mit 67 bzw. 65 Dollar pro Fass und ICE Gasoil mit 675 Dollar pro Tonne gehandelt.

Die US-amerikanischen Ölbestände fielen die fünfte Woche in Folge und zeigen damit eine stabile Ölnachfrage des größten Ölkonsumenten der Welt. Zusätzlich sanken die Rohöl- und Destillatbestände, zu denen auch Heizöl gehört, mehr als vier Mal so stark wie erwartet. Darüber hinaus sanken auch die Benzinbestände überraschend und zeigen damit, dass die US-amerikanische Fahrsaison in Schwung kommt. Dass die Ölproduktbestände trotz einer höheren Raffinerieaktivität sanken, befeuert den Ölpreisaufwärtsdruck zusätzlich.

Für leichten Abwärtsdruck könnte das am sechsten Juli 2025 stattfindende Treffen des Ölförderkartells OPEC+ sorgen. Acht Mitglieder des Kartells haben seit 2022 die Förderquoten freiwillig zusätzlich gedrosselt. Diese wurden die letzten Monate deutlich stärker als geplant gelockert, wobei sich Russland gegen diese Anhebungen aussprach. Laut anonymer russischer Quellen will das Land in der kommenden Sitzung allerdings weiteren Lockerungen zustimmen. Hintergrund scheint zu sein, dass eine einheitliche Front nach außen projiziert werden soll. Abzuwarten bleibt, ob damit noch stärkere Lockerungen und dadurch Ölpreissenkungen einhergehen.

Trotz erneut gesunkener Heizölpreise bleibt die Nachfrage gering, obwohl mehr als viereinhalb Mal so viele Interessenten wie jahreszeitüblich die Angebote auf HeizOel24 vergleichen.
Die Heizölpreise sanken heute Vormittag im Schnitt um 0,05 Cent pro Liter in Österreich, 0,4 Cent in Deutschland und 0,7 Rappen in der Schweiz.
Die Heizölpreise befinden sich derzeit wieder auf einem verhältnismäßig guten Niveau. Kurzfristige signifikante preisdrückende Faktoren sind nicht absehbar. Es bleibt nun abzuwarten, ob der Waffenstillstand im Nahen Osten anhält. -fr-

HeizOel24-Tipp: Der Tankcheck geht mit einem digitalen Füllstandsmesser viel einfacher. Anstatt in den Keller zu gehen, reicht der Blick aufs Handy. HeizOel24

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