Heizölpreise weiter auf Abwärtskurs

08.05.25 • 11:37 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die Ölpreise bleiben auch am Donnerstag schwankungsanfällig, zeigen im Frühhandel aber eine leichte Erholung. Dennoch setzt sich der Abwärtstrend bei den Heizölpreisen fort. In Deutschland, Österreich und der Schweiz bewegen sich die Literpreise weiter auf Mehrjahrestiefs. Verbraucher können heute mit Abschlägen von durchschnittlich 0,6 Cent bzw. Rappen je Liter rechnen.

Die Ölpreise hatten im gestrigen Handelsverlauf erneut deutlich nachgegeben. Zwar sorgten sinkende US-Lagerbestände und die Aussicht auf ein erstes offizielles Treffen im Zollkonflikt zwischen den USA und China zunächst für leichte Aufwärtsimpulse, doch im weiteren Verlauf überwogen erneut die Belastungsfaktoren. Brent und WTI rutschten auf neue Tagestiefs und beendeten den Handel klar im Minus. Am Donnerstagmorgen zeigen sich die Ölfutures hingegen wieder etwas erholt. Gasoil, Brent und WTI legen im Frühhandel leicht zu. Hintergrund sind technische Gegenbewegungen und spekulative Käufe nach den Vortagesverlusten. Die politische Unsicherheit bleibt allerdings hoch: US-Präsident Trump stellte klar, dass es ohne Gegenleistung keine Zollsenkungen geben werde. Zwar ist für das Wochenende ein erstes Treffen mit Chinas oberstem Wirtschaftsvertreter geplant, konkrete Fortschritte sind jedoch nicht absehbar.

Auf der Angebotsseite sorgt die OPEC+ weiter für Druck. Das Kartell prüft laut Insidern eine vorgezogene Ausweitung der Fördermengen im Juni. Kasachstan hat bereits erklärt, sich künftig nicht mehr an die freiwilligen Produktionskürzungen zu halten. Gleichzeitig rechnet die US-Energiebehörde EIA langfristig mit einem deutlichen Überangebot am Ölmarkt. Damit bleibt das Stimmungsbild insgesamt von Unsicherheit und politischem Einfluss geprägt.

Die Heizölpreise in Deutschland setzen ihren Abwärtstrend am Donnerstag fort. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt aktuell bei rund 86 Cent pro Liter und damit etwa 0,6 Cent unter dem Niveau des Vortags. Auch in der Schweiz und in Österreich zeigt sich der Inlandsmarkt verbraucherfreundlich: In der Schweiz kostet der Liter derzeit rund 91 Rappen, in Österreich liegt der Durchschnitt bei etwa 1,03 Euro. Damit bewegen sich die Heizölpreise in der gesamten DACH-Region auf einem Mehrjahrestief.

Die Nachfrage bleibt solide, doch viele Verbraucher warten in Erwartung weiterer Preisrückgänge ab. Der Spekulationsspielraum ist nicht zu unterschätzen, denn Heizöl war seit Langem nicht mehr so günstig, was den Preisvergleich und eine gut getimte Bestellung besonders attraktiv macht.

HeizOel24-Tipp: Der Frühling ist die ideale Zeit für eine Heizöltankreinigung. Eine fachgerechte Reinigung sorgt für mehr Betriebssicherheit, schützt Ihre Heizungsanlage und erhöht die Lebensdauer des Tanks. Lassen Sie Ihre Anlage regelmäßig prüfen und holen Sie sich ein kostenloses Angebot. HeizOel24

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
139,25 €
Veränderung
-11,31 %
zum Vortag
139,25 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 08.04.2026, 13:40
$/Barrel -10,26%
Gasöl 1.209,50
$/Tonne -16,30%
Euro/Dollar 1,1705
$ +0,93%
US-Rohöl 93,46
$/Barrel -15,30%
Börsendaten
Donnerstag
08.05.2025
11:37 Uhr
Schluss Vortag
07.05.2025
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
61,68 $
pro Barrel
60,95 $
pro Barrel
+1,20%
Gasöl
585,50 $
pro Tonne
581,00 $
pro Tonne
+0,77%
Euro/Dollar
1,1289 $
1,131 $
-0,19%
(konstant)
USD/CHF
0,826 CHF
0,8229 CHF
+0,38%
(etwas fester)
Heizölpreis
Donnerstag
08.05.2025
11:37 Uhr
Schluss Vortag
07.05.2025
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
85,93 €
0,00 €
0,00%
Österreich
103,38 €
0,00 €
0,00%
Schweiz
91,26 CHF
0,00 CHF
0,00%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl konstant
Heizöl leicht fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Ölpreise brechen ein – Feuerpause lässt Risikoprämie bröckeln
08.04.26 • 11:01 Uhr • Janin Wordel
Der Ölmarkt dreht in der Nacht abrupt. Nur Stunden zuvor drohte eine massive Ausweitung des Konflikts: US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran ein Ultimatum gestellt und im Falle eines Scheiterns Angriffe auf zentrale Infrastruktur angekündigt – bis hin zur vollständigen Zerstörung. Kurz nach Ablauf dieser Frist folgt die Kehrtwende. Washington und Teheran verständigen sich auf eine zweiwöchige Feuerpause. Weiterlesen
Ölpreise steigen vor Ultimatum-Ablauf
07.04.26 • 09:39 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise legen in der neuen Handelswoche weiter zu und knüpfen damit an die festen Vorgaben nach dem verlängerten Osterwochenende an. Hintergrund ist die festgefahrene Lage rund um die Straße von Hormus sowie die heute auslaufende Frist der US-Regierung gegenüber dem Iran. Für Heizölkunden bedeutet das: Die Aufwärtsbewegung setzt sich fort und sorgt erneut für steigende Inlandspreise.Die Nordseesorte Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv