USA stützen Ölpreise

23.12.24 • 09:59 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die niedriger als erwartete US-amerikanische Inflation sowie die Drohung des kommenden US-amerikanischen Präsidenten, dass die EU mehr US-amerikanische fossile Brennstoffe importieren oder mit Strafzöllen leben muss, sorgen für Ölpreisanstiege zum Wochenstart. Dem konnte auch die Wiederaufnahme der russischen Rohöllieferungen über die Druzhba-Pipeline nichts entgegensetzen.

Der Euro startet mit knapp 1,04 Dollar in die Woche und folgt einem leichten Abwärtstrend, während die Ölpreise noch einem minimalen Aufwärtstrend folgen. Die Nordseerohölsorte Brent wird derzeit mit 73 Dollar pro Fass und die US-amerikanische Rohölsorte WTI mit 69 Dollar pro Fass gehandelt. ICE Gasoil startet mit 680 Dollar pro Tonne in die neue Woche.

Die Ölpreise steigen zum Wochenstart an, da die neusten US-amerikanische Inflationsdaten deutlich unter den Erwartungen liegen. Erst letzte Woche sorgte die Ankündigung der US-amerikanischen Zentralbank (Fed) den Leitzins 2025 nur um 0,5 statt 1,0 Prozent senken zu wollen für Abwärtsdruck am Ölmarkt. Mit den neuen Inflationsdaten wächst allerdings die Hoffnung des Ölmarktes, dass diese die Sorgen der Fed zerstreuen und diese im kommenden Jahr doch den Leitzins wie geplant senkt. Niedrigere Zinsen kurbeln in der Regel die Ölnachfrage an.

In Europa entsteht zusätzlicher Aufwärtsdruck, da der kommende US-amerikanische Präsident Donald Trump die EU aufgefordert hat mehr US-amerikanisches Öl und Gas zu importieren oder Strafzölle auf alle Exporte in die USA zu riskieren. Die europäische Kommission signalisierte daraufhin Verhandlungsbereitschaft und betont die bereits vorhandene starke Kooperation, auch im Energiesektor.

Preisdrückend wirkt sich wiederum die Wiederaufnahme der russischen Öllieferung über die Druzhba-Pipeline ab Samstag aus. Aufgrund eines Schadens an einer russischen Pumpstation am vergangenen Donnerstag wurden die Lieferungen von bis zu 300.000 B/T Rohöl unterbrochen.

Im Vergleich zum Vortag zog die Anzahl der Bestellungen heute Vormittag aufgrund der steigenden Preise deutlich an. Gleichzeitig liegt sie allerdings nur bei ca. zwei Dritteln des für diese Jahreszeit üblichen Niveaus und das trotz der in der D-A-CH-Region erneut gesunkenen Füllstände von durchschnittlich 61 Prozent. Gleichzeitig vergleichen seit Wochen drei bis vier Mal so viele Heizölinteressenten wie üblich auf HeizOel24 die Preise und warten auf ein passendes Angebot.

In Österreich sanken die Heizölpreise heute Vormittag um durchschnittlich 0,1 Cent pro Liter, während sie in der Schweiz und in Deutschland im Schnitt um 0,8 Rappen bzw. 0,6 Cent anstiegen. In der gesamten Bundesrepublik gibt es allerdings eine Vielzahl regionaler Angebote mit derzeit weit geringeren Aufwärtsbewegungen, so dass sich Interessenten mit akutem Bedarf ggf. vor dem neusten Anstieg schützen können. -fr-

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