Volatiler Heizölpreisseitwärtstrend bleibt intakt

08.11.24 • 11:19 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die Heizölpreise vollführten diese Woche intensive Auf- und Abwärtsbewegungen. Vor allem Nachrichten aus den USA, wie die Wiederwahl Donald Trumps, sorgen für wilde Kursbewegungen. Allerdings gibt es auch starke Richtungsimpulse aus anderen Teilen der Erde, wie China und der dort weiterhin unter dem Vorjahresniveau liegenden Rohölimporte.

Der Euro hält sich bei 1,07 Dollar und wartet auf Richtungsimpulse, da die US-amerikanische Leitzinssenkung zum erwarteten Zeitpunkt in der erwarteten Höhe erfolgte und dementsprechend bereits eingepreist war. Die Ölpreise geben derweil wieder moderat nach. Die Rohölsorten Brent und WTI notieren derzeit bei 74 bzw. 71 Dollar pro Fass und ICE Gasoil wird derzeit mit 679 Dollar pro Tonne gehandelt.

Nachdem die Angst vor US-amerikanischen Sanktionen auf die iranische und venezuelische Rohölproduktion sowie der Hurrikan vor der US-amerikanischen Golfküste gestern für Ölpreisaufwärtsdruck sorgen, sinken die Preise wieder. Heute setzt der Ölmarkt darauf, dass mögliche schädliche politische Entscheidungen seitens Donald Trumps durch seine Berater und die relevanten Institutionen deutlich gemildert werden würden. Zusätzlich änderte der Hurrikan seinen Kurs, die US-amerikanischen Ölbestände stiegen unerwartet an, die US-amerikanische Zentralbank (Fed) senkte den Leitzins wie erwartet und China importierte im Oktober 2024 den sechsten Monat in Folge weniger Rohöl als im Vorjahr.

Seit Anfang der Woche bewegen sich die Heizölpreise auf einem volatilen Seitwärtstrend. Dies wirkt sich auch auf die Heizölnachfrage aus. Insgesamt befindet sich diese in dieser Woche auf einem hohen Niveau im Vergleich zum aktuellen Dreißigtagedurchschnitt. Auf der anderen Seite liegt die Nachfrage heute früh wieder weit unter dem für diese Jahreszeit üblichen Niveau, während überdurchschnittlich viele Menschen die Preisentwicklung auf HeizOel24 nachverfolgen. Sollte sich der internationale Ölpreisabwärtstrend weiterhin halten, ist davon auszugehen, dass wir heute Mittag wieder erste Heizölpreissenkungen sehen werden.
Heizölinteressenten mit akutem Bedarf sollten sich Gedanken über eine kurzfristige Lieferung machen. Zwar sind die Heizölpreise in den letzten Wochen wieder angezogen, allerdings befinden sie sich auf Jahressicht weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Zusätzlich erhöht sich ab 2025 die CO2-Abgabe und die Lieferfristen verschieben sich mehr und mehr in das nächste Jahr.

Die Heizölpreise in der Schweiz erholen sich noch von ihrem explosionsartigen Anstieg der letzten anderthalb Wochen und sanken heute Vormittag um durchschnittlich 0,3 Rappen pro Liter. Während dessen stiegen die Heizölpreise in Österreich und Deutschland um im Schnitt 0,25 bzw. 0,5 Cent pro Liter Heizöl an. -fr-

HeizOel24-Tipp: Überlegen Sie sich, ob eine Sammelbestellung für Sie Sinn macht. Diese kann besonders effektiv sein, wenn mehrere Haushalte in Ihrer Nachbarschaft ebenfalls Heizöl benötigen. Durch die gemeinsame Bestellung größerer Mengen können oft bessere Preise erzielt werden. Auf HeizOel24 finden Sie praktische Tipps und Hilfsmittel, wie Sie solche Sammelbestellungen organisieren, um Kosten zu sparen. HeizOel24

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