Heizölpreis auf Richtungssuche

06.11.24 • 09:37 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die vorläufigen US-amerikanischen Präsidentschaftswahlergebnisse sprechen für den Kandidaten Donald Trump und sorgen für einen starken Ölpreisabwärtsdruck, welcher hierzulande durch den erstarkenden Dollar negiert wird. Kurzfristige Richtungsimpulse könnten der auf die US-amerikanische Golfküste zuziehende Tropensturm oder der für heute Nachmittag erwartete Bericht des DOE bringen.

Der Euro gab deutlich auf 1,07 Dollar nach und folgt einer ebenso starken Abwärtsbewegung wie die Ölpreise. Diese starten allerdings nur leicht unterhalb der gestrigen Vortageswerte in den Handel. Die Rohölsorten Brent und WTI werden derzeit mit 74 bzw. 70 Dollar pro Fass und ICE Gasoil mit 681 Dollar pro Tonne gehandelt.

Das Ende der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl rückt näher und aufgrund des aktuell leichten Vorsprungs von Donald Trump sanken die Ölpreise. Der ehemalige Präsident will in einer zweiten Amtszeit unter anderem die US-amerikanische Rohölproduktion ankurbeln, was zu niedrigeren globalen Ölpreisen führen könnte. Ob die niedrigen Ölpreise hierzulande ankommen, bleibt allerdings fraglich, da der Dollar stark zulegen konnte. Rohöl wird in Dollar gehandelt, was den Import hierzulande verteuert.

Sowohl die Heizölnachfrage als auch die Heizölpreise stagnieren zum heutigen Tagesauftakt. Heizölinteressenten hoffen derzeit, dass die gesunkenen globalen Rohöl- und Ölproduktpreise kurzfristig an Sie weitergegeben werden. Aktuell ist dies allerdings aufgrund des erstarkten Dollars und der damit verbundenen teureren Importe unwahrscheinlich.
Abzuwarten bleibt der heutige Nachmittag. Der Hurrikan vor der US-amerikanischen Westküste könnte für Aufwärtsdruck sorgen, während vermutet wird, dass der Bericht des US-amerikanischen Department of Energy (DOE) für Ölpreisabwärtsdrucksorgen könnte.

Während die Heizölpreise in der Schweiz und Österreich mit 0,3 Rappen bzw. 0,05 Cent im Schnitt leicht fielen, stagnieren sie derzeit in Deutschland nahezu auf dem Vortagesniveau. Zwar fielen sie auch in der Bundesrepublik, allerdings in den meisten Bundesländern nur minimal und vereinzelt moderat, während sie in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern moderat anstiegen. -fr-

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