Tropensturm sorgt für Ölpreisanstieg

12.09.24 • 09:30 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die Heizölpreise stiegen heute Vormittag um bis zu 0,65 Rappen bzw. Cent. Hintergrund sind die durch den Tropensturm Francine verursachten Einschränkungen der US-amerikanischen Ölproduktion an der Golfküste. Begrenzt wurde der Aufwärtstrend allerdings durch den neusten Bericht des DOE, welcher einen unerwartet starken Anstieg der US-amerikanischen Ölproduktbestände zeigt.

Der Euro stagniert bei 1,10 Dollar, während die Ölpreise einem Aufwärtstrend folgen. Die Rohölsorten Brent und WTI konnten sich auf 71 bzw. 68 Dollar pro Fass steigern. ICE Gasoil vollführte den größten Aufwärtssprung und wird derzeit mit 644 Dollar pro Tonne gehandelt.

Der Tropensturm Francine sorgt für einen weiteren Rückgang der US-amerikanischen Rohöl und Gasproduktion von rund 39 Prozent an der Golfküste. Zusätzlich wurde auch die Produktion an mehreren Ölraffinerien auf teils 20 Prozent zurückgefahren und Exporte ausgesetzt. Diese Angebotsverknappung wirkt Ölpreis treibend.

Begrenzt wird der Aufwärtsdruck wiederum durch den neusten Bericht des US-amerikanischen Department of Energy (DOE). Laut diesem stiegen die Rohölbestände der USA wie erwartet und die Ölproduktbestände unerwartet stark an. Dies schürt die Ängste vor einer sinkenden Ölnachfrage.

Während die Heizölpreise in Österreich um minimale 0,05 Cent pro Liter fielen, stiegen sie in der Schweiz um durchschnittlich 0,15 Rappen und in Deutschland um 0,65 Cent. Vereinzelt gibt es in der Bundesrepublik dennoch Heizölpreise von knapp unter 90 Cent pro Liter. -fr-

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