Ölpreise auf Richtungssuche

21.06.24 • 08:19 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die Ölpreise warten heute Vormittag auf neue Richtungsimpulse. Während der geringer als erwartete Anstieg der neuen US-amerikanischen Anmeldungen für Arbeitslosengeld preissenkend wirken, sorgen die überraschend gefallenen US-amerikanischen Ölbestände für Aufwärtsdruck.

Die Rohölpreise für Brent und WTI starten heute Vormittag auf den Vortageswerten von 85 bzw. 81 Dollar pro Fass in den Handel. Der Euro gab leicht auf 1,071 Dollar nach und auch ICE Gasoil sank leicht auf 785 Dollar pro Tonne.

Die Ölpreise bekamen gestern leichten Abwärtsdruck, nach der Veröffentlichung der neusten US-amerikanischen Arbeitsmarktdaten. Laut diesen gab es weniger neue Arbeitslosengeldanträge als erwartet. Dies könnte die US-amerikanische Zentralbank (Fed) dazu bewegen die Zinsen länger auf dem aktuellen Niveau zu halten. Hohe Zinsen drücken potentiell auf die Ölnachfrage.

Die Heizölpreise starten dennoch mit einem Plus in den neuen Tag. Hintergrund ist der gestern Nachmittag erschienene Bericht des US-amerikanischen Department of Energy (DOE). Während der Bericht des US American Petroleum Institute (API) Anfang der Woche Ölbestandsaufbauten zeigte, zeichnet das DOE mit den offiziellen Daten der Regierung ein anderes Bild. Die Rohölbestände fielen mit 2,5 Mio. Fass sogar stärker als vom Ölmarkt erwartet und während der Ölmarkt von stagnierenden Destillat- und Benzinbeständen ausging, fielen diese laut DOE um 1,7 Mio. bzw. 2,3 Mio. Fass. Dies könnte den Beginn der erwarteten starken Sommernachfrage darstellen und wird vom Ölmarkt preisstützend eingeordnet.

Es bleibt abzuwarten, ob der Ölmarkt den US-amerikanischen Zinsen oder Öllagerbeständen im Tagesverlauf mehr Gewichtung geben wird. Aktuell führt dies zu um durchschnittlich 0,1 Cent pro Liter sinkenden Heizölpreisen in Österreich, während sie in der Schweiz auf dem Vortagesniveau stagnieren und in Deutschland im Schnitt um 0,2 Cent pro Liter anstiegen. Regional gibt es dennoch in der gesamten Bundesrepublik auch spürbare Abwärtsbewegungen. -fr-

HeizOel24-Tipp: Smarte Tankinhaltsmessung spart viel Zeit und Geld. Mithilfe von meX sehen Sie in der übersichtlichen App-Ansicht, wie viel noch im Tank ist und wie weit Sie mit Ihrem Heizverhalten noch kommen. HeizOel24

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
169,58 €
Veränderung
+0,17 %
zum Vortag
169,58 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 17.10.2026, 10:43
Nordseeöl 109,95
$/Barrel +0,12%
Gasöl 1.455,50
$/Tonne 0,00%
Euro/Dollar 1,1237
$ 0,00%
US-Rohöl 101,84
$/Barrel 0,00%
Börsendaten
Freitag
21.06.2024
08:19 Uhr
Schluss Vortag
20.06.2024
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
85,74 $
pro Barrel
85,71 $
pro Barrel
+0,04%
Gasöl
785,75 $
pro Tonne
785,25 $
pro Tonne
+0,06%
Euro/Dollar
1,0719 $
1,0704 $
+0,14%
(konstant)
USD/CHF
0,8913 CHF
0,8912 CHF
+0,01%
(konstant)
Heizölpreis
Freitag
21.06.2024
08:19 Uhr
Schluss Vortag
20.06.2024
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
100,43 €
99,54 €
+0,90%
Österreich
117,87 €
117,06 €
+0,69%
Schweiz
109,51 CHF
108,98 CHF
+0,48%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl konstant
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Heizöl geht günstiger ins Wochenende
16.10.26 • 08:31 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise starten mit einem kleinen Minus in den Freitag, beim Gasöl fällt der Rückgang deutlich größer aus. Den Ausschlag gibt zusätzlicher Diesel, nachdem die Internationale Energieagentur weitere Notreserven freigeben will und Russland wieder liefert. Die Heizölpreise geben in Deutschland nach, in Österreich und der Schweiz bleiben sie nahezu unverändert.Brent aus der Nordsee kostet am Freitagmorgen Weiterlesen
Heizölpreise machen Rolle rückwärts
15.10.26 • 12:08 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise geben am Donnerstag deutlich nach, nachdem die Internationale Energieagentur ihre Erwartungen an die weltweite Nachfrage erneut gesenkt hat. Gasöl rutscht inzwischen ebenfalls ab. Die Heizölpreise geben im Vergleich zu gestern teils deutlich nach.Brent aus der Nordsee steht am Mittag bei 104,17 US-Dollar je Barrel, merklich unter dem Mittwochsniveau. Die US-Sorte WTI zeigt sich davon unbeeindruckt Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv