Globale Ölnachfrage steigt auf Jahressicht

12.06.24 • 11:33 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die Heizölpreise stiegen im Vortagesvergleich um bis zu 1,2 Cent bzw. Rappen pro Liter. Hintergrund ist zum einen der Bericht der US-amerikanischen EIA, welcher von einem Anstieg des globalen Rohölverbrauchs in 2024 ausgeht und dem schwächer als erwarteten deflationären Druck in China, welcher am Ölmarkt Hoffnung auf eine höhere Ölnachfrage weckt.

Der Euro fiel im Vortagesvergleich leicht, notiert derzeit bei 1,075 Dollar und wartet auf Richtungsimpulse. Die Ölpreise folgen derweil einem moderaten Aufwärtstrend. ICE Gasoil wird derzeit mit 760 Dollar pro Tonne und die Rohölsorten Brent und WTI mit 82 bzw. 78 Dollar gehandelt.

Der neuste Monatsbericht der US-amerikanischen Energy Information Administration (EIA) sorgt für moderaten Aufwärtsdruck am Ölmarkt. Laut den neusten Zahlen, geht die EIA davon aus, dass der globale Ölbedarf 2024 im Schnitt auf 103 Mio. B/T und 2025 auf 104,5 Mio. B/T ansteigt. Ein Plus von jeweils 200.000 Fass pro Tag im Vergleich zum vorherigen Bericht. Gleichzeitig geht die EIA auch von einem geringfügigen Anstieg von 40.000 B/T für die US-amerikanische Rohölproduktion aus, allerdings senkt die Organisation ihre Prognose für die durchschnittliche globale Rohölproduktion 2024 um 200.000 B/T auf 102,6 Mio. B/T. Damit kontert der Bericht die Sorgen des Ölmarktes, über eine nachlassende globale Ölnachfrage.

Chinas Wirtschaftsdaten sorgen ebenfalls für geringen Aufwärtsdruck, da sie nicht so schlecht ausfielen, wie vom Ölmarkt erwartet. Zwar stieg die Kerninflation im Vorjahresvergleich nur um 0,6 Prozent, auf der anderen Seite fielen die Erzeugerpreise nur um 1,4 Prozent, damit weit weniger als die 2,5 Prozent im April 2024 und etwas weniger als die vom Markt erwarteten 1,5 Prozent. Dennoch erwartet die Wirtschaft von der chinesischen Regierung mehr Maßnahmen, insbesondere um den strauchelnden Immobiliensektor zu retten.

Während die Heizölpreise in Österreich heute nahezu auf dem Vortagesniveau stagnieren, stiegen sie in der Schweiz um durchschnittlich 0,45 Rappen und in Deutschland um im Schnitt 1,2 Cent pro Liter. In Thüringen kostet der Liter heute Vormittag im Durchschnitt wieder mehr als einen Euro. Regional gibt es dennoch in gesamt Deutschland vereinzelte Abwärtsbewegungen. -fr-

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