Ölpreise bleiben stabil

16.05.24 • 10:31 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die neusten Daten zur US-amerikanischen Wirtschaft zeigen einen schwächelnden Arbeitsmarkt sowie eine schwächer als erwartet gestiegene Inflation und wecken damit die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen. Zusätzlich sanken die Rohölbestände der USA, allerdings liegt die Benzinnachfrage spürbar unter dem normalen saisonalen Niveau. Der neuste Bericht der Internationalen Energie Agentur zeigt derweil eine rückläufige globale Ölnachfrage für das aktuelle Jahr. Damit halten sich die Ölpreis steigernden und senkenden Faktoren heute Vormittag die Waage.

Der Euro konnte im Vergleich zum gestrigen Vormittag leicht auf 1,087 Dollar zulegen und wartet auf Richtungsimpulse. Die Rohölsorten folgen derweil einer kleinen Aufwärtstendenz. Ein Fass der Nordseesorte Brent wird aktuell mit 83 und ein Fass der US-amerikanischen Sorte WTI mit 78 Dollar gehandelt. ICE Gasoil tendiert ebenfalls leicht nach oben und notiert derzeit bei 749 Dollar pro Tonne. Damit dürften die heutigen Heizölpreise relativ stabil bleiben.

Die Ölpreise bekam leichten Auftrieb aus den USA. Zum einen stieg der Konsumentenpreisindex im April weniger als erwartet und die Anzahl der Neueinstellungen sank ebenso wie die Lohnsteigerungen. Beides Faktoren die der US-amerikanischen Zentralbank (Fed) als Argumente für die von den Märkten erhofften Zinssenkungen dienen, welche sich tendenziell Ölpreissteigernd auswirken würden. Zum anderen sanken die US-amerikanischen Ölbestände auch laut dem gestern veröffentlichten Bericht des Department of Energy (DOE). Auf der anderen Seite liegt die US-amerikanische Benzinnachfrage deutlich unter dem üblichen Niveau vor der Ende Mai beginnenden Sommerfahrsaison, was die Preissteigerungen stark einschränkt.

Der neuste Bericht der Internationalen Energie Agentur (IEA) begrenzt ebenfalls das Aufwärtspotential der Ölpreise. In diesem korrigierte die IEA die Ölnachfragesteigerung für 2024 erneut nach unten und erwartet nur noch einen Nachfrage Anstieg von 1,1 Mio. B/T. Hintergrund ist die schwache Nachfrage, aufgrund des milden Winters und der schwächelnden Industrie, aus den USA und Europa Anfang des Jahres.

Die Heizölpreise schwanken heute Vormittag um die gestrigen Schlusswerte herum. Während sie in der Schweiz stagnieren, sanken sie in Österreich um durchschnittlich minimale 0,05 Cent pro Liter und stiegen in Deutschland im Schnitt um 0,1 Cent pro Liter an. In der Bundesrepublik gibt es dennoch vielfach regionale Abwärtsbewegungen, vor allem im Westen des Landes. -fr-

HeizOel24-Tipp: Wer nicht auf fallende Preise spekulieren kann und tanken muss, kann über eine Finanzierung nachdenken. Der doch nicht ganz unerhebliche Betrag, den eine Tankfüllung kostet, kann in bequemen Raten bezahlt werden. So bleiben Sie finanziell flexibel. HeizOel24

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
98,50 €
Veränderung
0,00 %
zum Vortag
98,50 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 13.06.2024, 00:20
$/Barrel -0,05%
Gasöl 763,00
$/Tonne 0,00%
Euro/Dollar 1,081
$ -0,02%
US-Rohöl 78,31
$/Barrel -0,01%
Börsendaten
Donnerstag
16.05.2024
10:31 Uhr
Schluss Vortag
15.05.2024
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
83,09 $
pro Barrel
82,94 $
pro Barrel
+0,18%
Gasöl
749,50 $
pro Tonne
747,25 $
pro Tonne
+0,30%
Euro/Dollar
1,0867 $
1,088 $
-0,12%
(konstant)
USD/CHF
0,9015 CHF
0,9019 CHF
-0,04%
(konstant)
Heizölpreis
Donnerstag
16.05.2024
10:31 Uhr
Schluss Vortag
15.05.2024
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
96,85 €
96,75 €
+0,10%
Österreich
118,49 €
118,53 €
-0,03%
Schweiz
106,49 CHF
106,50 CHF
-0,02%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl konstant
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Preisniveau von heute im Vergleich zum durchschnittlichen Preisniveau der letzten 12 Monate für 3.000 Liter.
Globale Ölnachfrage steigt auf Jahressicht
12.06.24 • 11:33 Uhr • Fabian Radant
Die Heizölpreise stiegen im Vortagesvergleich um bis zu 1,2 Cent bzw. Rappen pro Liter. Hintergrund ist zum einen der Bericht der US-amerikanischen EIA, welcher von einem Anstieg des globalen Rohölverbrauchs in 2024 ausgeht und dem schwächer als erwarteten deflationären Druck in China, welcher am Ölmarkt Hoffnung auf eine höhere Ölnachfrage weckt.Der Euro fiel im Vortagesvergleich leicht, notiert derzeit Weiterlesen
Globale Nachfrage drückt auf Ölpreise
11.06.24 • 11:11 Uhr • Fabian Radant
Neben den Währungsschwankungen sorgte gestern auch die Hoffnung des Ölmarktes, auf eine starke Sommernachfrage in den westlichen Nationen, für Preisanstiege. Heute Vormittag besinnt sich der Markt allerdings wieder auf die Fakten und die Ölpreise an der Börse beginnen nachzugeben. Die Inflation hält sich im Westen hartnäckig und verhindert damit schnelle Zinssenkungen, während in China der deflationäre Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv
Haben Sie Fragen?
gern beraten wir Sie persönlich
Mo-Fr 8-18 Uhr
030 70171230
4.86 / 5.00
97.914 Bewertungen