Heizölpreis auf Aufwärtskurs

02.04.24 • 11:16 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die neusten Wirtschaftsdaten aus den USA und China lassen den Ölmarkt auf einen höher als bisher erwarteten globalen Ölbedarf für 2024 hoffen und treiben die Ölpreise an. Zusätzlich steigt, nach dem angeblichen israelischen Angriff auf die iranische Botschaft in Syrien, die Angst vor einer Eskalation der Kampfhandlungen im mittleren Osten und einer damit verbundenen Einschränkung des globalen Ölangebots. Dies führt heute Vormittag von Heizölpreisanstiegen von bis zu 1,35 Rappen bzw. Cent pro Liter.

Während der Euro auf 1,073 Dollar fiel und dort auf neue Richtungsimpulse wartet, stiegen die Ölpreise und folgen einer starken Aufwärtstendenz. Ein Fass der Nordseerohölsorte Brent wird derzeit mit 88 und ein Fass der US-amerikanischen Sorte WTI mit 84 Dollar pro Fass gehandelt. ICE Gasoil notiert derzeit bei 833 Dollar pro Tonne. Damit sind weitere Heizölpreisanstiege im Tagesverlauf wahrscheinlich.

Die neusten Wirtschaftsdaten der USA und Chinas, den beiden größten Ölkonsumenten der Welt, zeigen den ersten Anstieg im produzierenden Gewerbe seit anderthalb Jahren in den USA und sechs Monaten in China. Der Ölmarkt geht deshalb von einem höher als bisher erwarteten globalen Ölbedarf aus, was sich preistreibend auf die Ölpreise auswirkt.

Ebenfalls preistreibend wirkt der vermutet israelische Luftangriff auf die iranische Botschaft in Syrien. Bei dem Angriff starben mehrere iranische Militärangehörige und der Iran sprach davon, dass er angemessene Vergeltungsmaßnahmen ergreifen will. Ein direkter Eintritt z. B. des Irans in die Kampfhandlungen zwischen Israel und der Hamas könnte die globale Ölversorgung strapazieren.

Während die Heizölpreise in Österreich noch auf dem Feiertagsniveau verharren, stiegen sie in der Schweiz um 0,4 Rappen und in Deutschland um im Schnitt 1,35 Cent pro Liter an. Damit gibt es nur noch sehr selten Preise von unter einem Euro pro Liter. Generell gibt es dennoch vor allem im Süden und Westen der Bundesrepublik regionale Abwärtsbewegungen. -fr-

HeizOel24-Tipp: In den aktuellen Zeiten sprunghafter Heizölpreiskorrekturen nach oben und unten helfen Ihnen automatisierte Möglichkeiten den optimalen Kaufzeitpunkt zu finden. Mit dem HeizOel24-Preisalarm setzen Sie bequem einen Wunschpreis, zu dem Sie kaufen wollen und eine Obergrenze, zu der Sie notgedrungen noch bestellen, um sich vor weiter steigenden Preisen zu schützen. Sobald einer der beiden Werte erreicht wurde, werden Sie automatisch informiert! HeizOel24

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
92,37 €
Veränderung
-0,09 %
zum Vortag
92,37 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 15.02.2026, 15:41
$/Barrel 0,00%
Gasöl 671,50
$/Tonne 0,00%
Euro/Dollar 1,1866
$ 0,00%
US-Rohöl 62,81
$/Barrel 0,00%
Börsendaten
Dienstag
02.04.2024
11:16 Uhr
Schluss Vortag
01.04.2024
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
88,78 $
pro Barrel
87,83 $
pro Barrel
+1,08%
Gasöl
835,00 $
pro Tonne
822,50 $
pro Tonne
+1,52%
Euro/Dollar
1,0738 $
1,0743 $
-0,05%
(konstant)
USD/CHF
0,9082 CHF
0,9039 CHF
+0,48%
(etwas fester)
Heizölpreis
Dienstag
02.04.2024
11:16 Uhr
Schluss Vortag
01.04.2024
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
103,95 €
102,55 €
+1,36%
Österreich
120,28 €
120,29 €
-0,01%
Schweiz
113,57 CHF
112,05 CHF
+1,36%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl leicht steigend
Heizöl leicht steigend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Ölpreise verlieren nach Stimmungswechsel
13.02.26 • 10:17 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise starteten gestern noch fester, drehten im Tagesverlauf jedoch deutlich ins Minus. Ausschlaggebend war die Hoffnung auf Gespräche zwischen den USA und Iran, die einen Teil der zuvor eingepreisten geopolitischen Risiken herausnahm. Gleichzeitig erinnerte die Internationale Energieagentur erneut an ein drohendes Überangebot. In der Folge gab auch Gasöl ordentlich nach. Für Heizöl im Inland Weiterlesen
Ölbullen behalten die Oberhand
12.02.26 • 10:30 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise blieben gestern nahe der Vortageshochs, obwohl das US-Energieministerium steigende Rohölbestände gemeldet hat. Politische Signale aus Washington verhinderten stärkeren Druck nach unten. Am Heizölmarkt zeigt sich heute ein uneinheitliches Bild mit leichten Auf- bzw. Abschlägen im gesamten DACH-Raum.Die Ölpreise orientierten sich im gestrigen Handel an den Ölbullen und beendeten den Tag Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv