Heizölpreise sinken durch Entspannung im Nahostkonflikt

23.10.23 • 10:39 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Bis zu einem Cent bzw. Rappen gaben die Heizölpreise zum heutigen Wochenstart nach. Hintergrund sind zum einen die diplomatischen Erfolge und das Ausbleiben der Bodenoffensive im Israel-Hamas-Konflikt und zum anderen, dass die Anzahl der US-amerikanischen Rohölförderanlagen die zweite Woche in Folge anstieg.

ICE Gasoil notiert mit 917 Dollar pro Tonne nur knapp unter den Werten von Freitagvormittag. Die Rohölsorten Brent und WTI sanken derweil stark auf 91 bzw. 87 Dollar pro Fass. Alle drei Kontrakte folgen derzeit einer moderaten Abwärtsbewegung. Der Euro konnte sich wiederum auf die 1,06 Dollar Marke kämpfen. Damit besteht vorerst Abwärtspotential für die Heizölpreise.

Die Ölpreise geben zum Wochenauftakt nach. Über das Wochenende haben Drohnen- und Raketenangriffe auf israelische und US-amerikanische Ziele sowie israelische Angriffe auf Ziele in Palästina aber auch den Libanon für Aufpreise gesorgt. Auf der anderen Seite sorgt das Ausbleiben der israelischen Bodenoffensive und ein Geiselaustausch für Entspannung am Ölmarkt, welche sich heute durchsetzt und die Risikoprämien sinken lässt.

Positive Nachrichten kommen auch aus den USA. Die Anzahl der dortigen Rohöl- und Gasförderanlagen stieg die zweite Woche in Folge auf nunmehr 624 Stück. Dieser Wert liegt ca. 19 Prozent unter dem Vorjahreswert, die gestiegene Anzahl bedeutet dennoch, dass die Produktionskapazitäten der USA und damit das globale Ölangebot, wachsen.

Die Heizölpreise haben heute Vormittag Abwärtspotential, dank der entspannteren Lage im Nahen Osten. Da es über das Wochenende allerdings Eskalationspotential gab, hat sich der Abwärtstrend noch nicht durchgesetzt. In Österreich starten die Preise auf dem Vortagesniveau in den Handel, während sie in Deutschland um im Schnitt 0,2 Cent pro Liter sanken. Regional gibt es allerdings vor allem im Westen und Norden der Bundesrepublik stärkere Abwärtsbewegungen. In der Schweiz sanken die Preise wiederum um durchschnittlich einen Rappen pro Liter Heizöl und damit sehr deutlich. Die Volatilität der Ölpreise dürfte weiter anhalten, so dass nicht absehbar ist, ob es zu einer Abwärtsbewegung der Ölpreise im Wochenverlauf kommt oder die Preise aufgrund einer Eskalation im Nahen Osten wieder anziehen. -fr-

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