Reisesaison in China verspricht steigende Heizölpreise

26.01.22 • 09:43 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind im Vortagesvergleich um durchschnittlich 0,15 Cent bzw. Rappen gestiegen. In China startet die Reisesaison für das Neujahrsfest und es wird von 36% mehr Reisenden als im Vorjahr ausgegangen. Der Bericht des API zeigt sinkende Rohölbestände in den USA.

China startet heute mit den preissteigernden Neuigkeiten für den Heizölpreis. Trotz der Aufforderung der Regierung Reisen aufgrund von Corona aktuell zu vermeiden, geht diese davon aus, dass dennoch 36% mehr Menschen reisen werden als im Vergleichszeitraum im Vorjahr. Es steht im asiatischen Raum die Neujahrsfesttage an, welche traditionsgemäß für Besuche der Familie genutzt werden. Aktuelle Schätzungen gehen in der Reiseperiode von ca. 1,2 Milliarden Reisenden aus. Dies sind immer noch nur ca. 40% dessen, was 2019 an Reisenden unterwegs war. Bereits jetzt Seit Wochenbeginn gab es bereits eine Steigerung bei den Autoreisenden um ca. 40% und bei den Flugreisenden um ca. 50%. Der damit deutlich steigende Bedarf nach Ölprodukten wird sich kurzfristig auch bei den Heizölpreisen bemerkbar machen.

Der gestern Nacht veröffentlichte Bericht des US American Petroleum Institute (API) zeigt erneut leichte Bestandsabbauten für Rohöl in den USA. Zusätzlich gab es moderate Abbauten bei den Destillaten, zu denen auch Heizöl gehört. Bei den Benzinbeständen gab es wiederum moderate Aufbauten. Insgesamt deutet der Ölmarkt den Bericht preissteigernd. Sollte der für heute Nachmittag erwartete Bericht des US-amerikanischen Department of Energy die Werte bestätigen, würde dies mit hoher Wahrscheinlichkeit steigende Heizölpreise bedeuten.

In der D-A-CH-Region sehen wir preislich in Österreich und der Schweiz nahezu keine Bewegung. In Deutschland dagegen sind die Heizölpreise im Vortagesvergleich um durchschnittlich 0,5 Cent pro Liter gestiegen.

Die Nachfrage war gestern, vergleichen mit dem Dienstag ungefähr deckungsgleich trotz im Schnitt deutlich günstigerer Preise diejenigen Heizölinteressenten, die aktuell auf eine Lieferung angewiesen sind, hoffen noch auf bald sinkende Preise, dies wird von der HeizOel24-Community mit 92% der Stimmen für ein Abwarten mit dem Kauf bestätigt. International gesehen, ist eine Entspannung der Heizölpreise in einem signifikanten Ausmaß allerdings unwahrscheinlich. Auf der Angebotsseite kommen die Produzenten dem steigenden Bedarf nicht hinterher und viele global schwellende Konflikte haben das Potential die Preise für Ölprodukte in Europa kurzfristig explodieren zu lassen. -fr-

HeizOel24-Tipp: Wer nicht auf fallende Preise spekulieren kann und tanken muss, kann über eine Finanzierung nachdenken. Der doch nicht ganz unerhebliche Betrag, den eine Tankfüllung kostet, kann in bequemen Raten bezahlt werden. So bleiben Sie finanziell flexibel. HeizOel24 26.01.2022

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