Heizölpreis auf weiterhin auf Seitwärtskurs in Erwartung des OPEC+ Meetings

02.12.21 • 10:52 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

In der D-A-CH-Region tendieren die Heizölpreise heute früh minimal mit im Schnitt 0,1 Cent bzw. Rappen pro Liter nach unten. Der Vorsitzende der Firma BioNTech stärkt das Vertrauen der Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe gegen die Omikron-Corona-Variante. Der Markt wartet auf das Resultat des heutigen OPEC+ Meetings.

Während die Heizölpreise heute früh leicht gesunken sind, gibt es wieder Nachrichten, die den Rohölpreis leicht steigen lassen. Während der Vorstandsvorsitzende von Moderna Zweifel an der Wirksamkeit aller Impfstoffe gegen die Omikron Variante des Corona-Virus äußerte, gab dessen Pendant bei BioNTech an, dass er davon ausgehe, dass der Schutz vor schweren Verläufen auch bei der neuen Variante hoch sei. Dies stützte die Rohölpreise leicht.

Preissenkend wirkte sich wiederum der Bericht des US-amerikanischen Department of Energy (DOE) aus. Dieser ging in die gleiche Richtung wie der Bericht des American Petroleum Institute (API) von Dienstag. Während die Abbauten bei Rohöl den Erwartungen des Marktes folgten, kam es zu deutlich stärkeren Aufbauten bei z. B. Benzin oder Heizöl als der Bericht des API vermuten ließ. Dies wird von den Marktteilnehmern als schwächelnde Nachfrage wahrgenommen und deshalb mit Preissenkungen quittiert.

Größere Schwankungen, in die eine oder andere Richtungen, wird es heute wohl erst wieder nach der Videokonferenz der OPEC+ Mitglieder geben. Hier wird mit Spannung die Reaktion des Bündnisses, auf die neusten Ereignisse und den ohnehin für Anfang 2022 vermuteten Angebotsüberschuss, erwartet. Gerechnet wird mit nach unten angepassten, ausgesetzten oder sogar zurück gefahrenen Förderquoten. Alles Punkte die für steigende Preise sorgen würden. Sollte sich das Bündnis für eine Beibehaltung der aktuellen Strategie entscheiden, könnte es sich allerdings auch umgekehrt entwickeln und die Preise weiter fallen.

In der D-A-CH-Region haben wir heute früh einen minimalen Abwärtstrend bei den Heizölpreisen. Wie auch international wird hier sehr wahrscheinlich das Ergebnis des OPEC+ Meetings abgewartet. Aktuell zahlen Heizölinteressenten in Deutschland durchschnittlich 0,25 Cent pro Liter Heizölweniger als am Vortag. In Österreich sind es im Schnitt 0,1 Cent weniger pro Liter und in der Schweiz treten die Preise auf der Stelle.

Auch heute könnte sich ein Kauf in der D-A-CH-Region wieder lohnen. Da sich die großen Impfstoffhersteller uneins sind über die Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe gegen die Omikron-Variante des Corona-Virus und der Ausgang des OPEC+ Meetings wahrscheinlich für steigende Preise sorgen wird, spricht einiges für kurzfristig eher steigende Heizölpreise. -fr-

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