Heizölpreise bleiben fest im Sattel

16.09.21 • 11:36 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Starke Abbauten bei den US-Rohölbeständen geben den Ölpreisen weiter Auftrieb, was sich auch bei den Inlandspreisen sehr bemerkbar macht. Diese schlagen im weiteren Tagesverlauf mit 0,8 bis 1,0 Cent bzw. Rappen pro Liter zu Buche, was den Heizölpreis auf eine neue Preisspitze hebt.

Die Ausgangslage am Mittwoch blieb nach den vom API gemeldeten unerwartet hohen Abbauten beim US-Rohöl- und Kraftstoffen eher bullish. Marktteilnehmer warteten auf die offiziellen Bestandsdaten des US-Energieministeriums, die dann am Nachmittag veröffentlicht wurden. Das DOE bestätigte die starken Rückgänge bei den US-Beständen, da Raffinerien an der US-Golfküste noch nicht wieder auf voller Last fahren, nachdem Hurrikan Ida Ende August große Schäden anrichtete. Die Rohölbestände sanken in der letzten Berichtswoche um 6,4 Millionen Barrel und damit deutlich stärker als Analysten prognostizierten (-3,5 Millionen Barrel). Damit erreichen die US-Rohölvorräte den niedrigsten Stand seit 2019 und führen zum ersten Mal seit fünf Monaten zu einem weltweiten Rückgang des Angebots. Durch die geplante Mehrmenge der OPEC+-Staaten ab Oktober und die wachsende Anzahl aktiver Bohranlagen in den USA sollte der Markt in den nächsten Wochen zu einer Angebot- und Nachfrage-Balance finden. Am Morgen kostete ein Fass der Nordseesorte Brent 75,60 US-Dollar, ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI kostete 72,80 US-Dollar.

Mit den bullishen US-Bestandsdaten des US-Energieministeriums bekommen auch die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz ordentlich Auftrieb. Bis zu einem Cent bzw. Rappen pro Liter geht es mit den Inlandspreisen heute nach oben, was den Großteil der Ölheizer zum Warten veranlasst. Seit Beginn des Jahres ist Heizöl in Deutschland knapp 29 Prozent gestiegen, in Österreich um 25 Prozent und in der Schweiz um knapp 21 Prozent. Mit dem Beginn der Impfkampagnen und den schrittweisen Lockerungen der Corona-Maßnahmen stieg auch die Nachfrage im Laufe des Jahres weiter an. - jw

HeizOel24-Tipp: Wer nicht auf fallende Preise spekulieren kann und tanken muss, kann über eine Finanzierung nachdenken. Der doch nicht ganz unerhebliche Betrag, den eine Tankfüllung kostet, kann in bequemen Raten bezahlt werden. So bleiben Sie finanziell flexibel. HeizOel24 - 16.09.2021

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
174,58 €
Veränderung
+0,11 %
zum Vortag
174,58 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 26.10.2026, 23:13
Nordseeöl 115,13
$/Barrel -0,34%
Gasöl 1.484,00
$/Tonne +0,34%
Euro/Dollar 1,1173
$ -0,31%
US-Rohöl 101,37
$/Barrel -0,70%
Börsendaten
Donnerstag
16.09.2021
11:36 Uhr
Schluss Vortag
15.09.2021
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
75,57 $
pro Barrel
75,50 $
pro Barrel
+0,09%
Gasöl
631,00 $
pro Tonne
629,75 $
pro Tonne
+0,20%
Euro/Dollar
1,1768 $
1,1814 $
-0,39%
(etwas schwächer)
USD/CHF
0,9239 CHF
0,9199 CHF
+0,43%
(etwas fester)
Heizölpreis
Donnerstag
16.09.2021
11:36 Uhr
Schluss Vortag
15.09.2021
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
73,01 €
71,33 €
+2,36%
Österreich
76,68 €
74,99 €
+2,25%
Schweiz
88,64 CHF
87,73 CHF
+1,04%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl konstant
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Heizöl nach Gasöl-Rekordhoch kaum günstiger
26.10.26 • 12:13 Uhr • Olivia Neven
Die Ölpreise geben zum Wochenstart leicht nach, Gasöl bleibt dabei nah an seinem Rekordwert vom Freitag. Im Iran-Krieg stellt US-Präsident Donald Trump eine baldige Entscheidung in Aussicht. In Deutschland wird Heizöl heute nur minimal günstiger, in der Schweiz geben die Preise leicht nach. In Österreich bleiben sie stabil.Am Freitag waren die Ölpreise bis in den späten Abend gestiegen. Brent kletterte Weiterlesen
Ölpreishoch hebt Heizölpreise
23.10.26 • 10:00 Uhr • Olivia Neven
Die Nordseesorte Brent steigt am Freitagmorgen auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr, während die Sorge vor einer neuen Eskalation mit dem Iran wächst. Die Heizölpreise in Deutschland ziehen heute spürbar an. In der Schweiz wird Heizöl ebenfalls teurer, in Österreich bleibt der Preis nahezu unverändert.Am Donnerstagvormittag bauten die Ölpreise ihre Hochs der Vortage weiter aus. Nach einer Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv