Heizölpreis fällt leicht trotz leicht steigender Rohölpreise

10.09.21 • 09:01 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Der deutsche Heizölpreis startet mit einem kleinen Nachlass von durchschnittlich 0,04 Cent pro Liter in den Tag. Die Preise in Österreich und der Schweiz starten unverändert in den Tag. Die Nachfrage bleibt weiterhin moderat und stabil.

Die Rohölpreise haben sich minimal erhöht, trotz neuer preissenkender Faktoren. Chinas nationale Behörde für Nahrungsmittel und strategische Reserven gab bekannt, einen nicht quantifizierten Teil seiner strategischen Ölreserven an chinesische Raffinerien verkaufen zu wollen. Ziel ist es den Preisdruck, der auf den nationalen Raffinerien lastet, zu entschärfen. Für die Rohöl- und damit Heizölpreise wirkte sich diese Mitteilung preissenkend aus, da sie als nachlassender Bedarf Chinas gewertet wird. Preissteigernd wiederum wirkten sich die Daten des US-amerikanischen Department of Energy (DOE) aus. Diese bestätigten die Annahmen der Investoren über die abgebauten Ölbestände und reduzierten Raffineriekapazitäten der USA nach Hurrikan Ida. Insgesamt stiegen damit die Rohölpreise leicht.

In der D-A-CH-Region könnte es im heutigen Tagesverlauf zu kleineren Preisreduzierungen für Heizöl kommen. Die europäische Zentralbank (EZB) gab bekannt den Umfang ihrer Anleihenkäufe moderat, ab dem vierten Quartal 2021, zu reduzieren. Ziel dieser ist es die Corona bedingten Liquiditätsengpässe in der europäischen Wirtschaft abzufangen. Da sich diese allerdings stärker als erwartet erholt, beschloss die EZB nun den ersten Schritt zur Rückkehr zur Normalität. In Deutschland konnten Käufer schon in geringem Umfang von reduzierten Heizölpreisen profitieren, in der Schweiz und Österreich wiederum gab es noch keine Veränderung in den durchschnittlichen Preisen für Heizöl. Von den Lieferfristen her gibt es noch immer viele Angebote um die vier bis fünf Wochen. Heizölkäufer können deshalb auch weiterhin auf kurzfristige Preisänderungen zu ihren Gunsten hoffen und ihre Lieferung zum Beginn der Heizsaison erhalten. -fr-

HeizOel24-Tipp: Wenn Sie mehr Informationen über den Händler erhalten möchtet, der Sie beliefert, schauen Sie sich sein Profil an. Kurz und knapp lesen Sie alles über seine Lieferkonditionen und Bewertungen durch andere Kunden. Klicken Sie in den Heizölangeboten einfach auf den Händlernamen. HeizOel24 10.09.2021

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
154,52 €
Veränderung
0,00 %
zum Vortag
154,52 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 03.04.2026, 05:51
Nordseeöl 108,29
$/Barrel 0,00%
Gasöl 1.507,00
$/Tonne 0,00%
Euro/Dollar 1,154
$ 0,00%
US-Rohöl 111,28
$/Barrel 0,00%
Börsendaten
Freitag
10.09.2021
09:01 Uhr
Schluss Vortag
09.09.2021
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
72,10 $
pro Barrel
71,35 $
pro Barrel
+1,05%
Gasöl
602,50 $
pro Tonne
596,00 $
pro Tonne
+1,09%
Euro/Dollar
1,1825 $
1,1824 $
+0,01%
(konstant)
USD/CHF
0,9167 CHF
0,9159 CHF
+0,09%
(konstant)
Heizölpreis
Freitag
10.09.2021
09:01 Uhr
Schluss Vortag
09.09.2021
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
70,28 €
0,00 €
0,00%
Österreich
75,45 €
0,00 €
0,00%
Schweiz
86,38 CHF
0,00 CHF
0,00%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl leicht steigend
Heizöl leicht fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Trump-Rede katapultiert Ölpreise nach oben
02.04.26 • 10:02 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise ziehen heute kräftig an und drehen damit die Bewegung vom Vortag deutlich nach oben. Nach einem richtungslosen Mittwoch sorgt die neue Eskalationsrhetorik aus Washington für einen Stimmungswechsel. Für Verbraucher bedeutet das: Heizöl verteuert sich spürbar und legt aktuell um durchschnittlich zehn Cent pro Liter zu.Am Mittwoch fehlte dem Markt zunächst die klare Linie. Die Nordseesorte Weiterlesen
API-Daten schicken Ölpreise südwärts
01.04.26 • 10:56 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise haben am Dienstag spürbar nachgegeben und die vorherige Aufwärtsbewegung korrigiert. Auslöser waren vor allem überraschend hohe Lageraufbauten in den USA, während die Angriffe im Persischen Golf weitergingen. Für Verbraucher wird Heizöl heute günstiger und gibt im Schnitt um rund drei Cent je Liter nach.Der Handel begann zunächst stabil. Die Nordseesorte Brent bewegte sich am Vormittag Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv