Heizöl auch heute etwas teurer

31.08.21 • 10:47 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Nach Hurrikan Ida folgt nun die Bestandsaufnahme in den betroffenen Gebieten der USA. Während sich die Auswirkungen auf die Ölpreise in Grenzen halten, sind vor allem die Raffinerieprodukte wie Benzin betroffen. Im Inland hält sich auch heute das Aufwärtspotenzial, wenn auch abgeschwächt. Durchschnittlich 0,2 Cent bzw. Rappen pro Liter müssen Verbraucher im Vergleich zu gestern mehr zahlen.

Im frühen Dienstagshandel zeigen sich die Rohöl-Notierungen wenig bewegt. Nachdem Hurrikan Ida die Ölproduktion im Golf von Mexiko fast zum Erliegen brachte, beginnen nun die dortigen Energieunternehmen ihre Ölanlagen nach und nach hochzufahren. Wie lange es dauert, um die ursprünglichen Kapazitäten zu erreichen, ist noch ungewiss. Eine längere Ausfallzeit könnte Bedenken über eine mögliche Versorgungsknappheit auslösen, die am Markt entsprechend eingepreist wird. Der Hurrikan Ida, der als Sturm der Kategorie 4 am Sonntag auf das Festland des US-Bundesstaaten Louisiana traf, schwächte relativ schnell ab und zieht inzwischen nur noch als tropisches Tiefdruckgebiet über Mississippi hinweg. Starke Auswirkungen hat das Herunterfahren der Raffinerieleistung allerdings auf die Benzinpreise. Schon vor der Ankunft von Ida deckten sich die US-Bewohner in den betroffenen Gebieten mit Kraftstoffen für Fahrzeuge und Generatoren ein. Vor den Tankstellen bilden sich lange Schlangen, denn einige von ihnen konnten bereits kein Benzin mehr ausgeben. Kurz vor dem Labor Day Wochenende könnten die Benzinpreise in Teilen der USA so teuer werden, wie schon lange nicht mehr. Marktteilnehmer warten nun gespannt das morgige OPEC+-Meeting ab, das wahrscheinlich mit einer weiteren Anhebung der Fördermengen ab September enden wird, heißt es aus internen Kreisen.

Auch heute geht es mit den Heizölpreisen ein Stück weit nach oben, wenn auch nicht so stark wie in den vergangenen Tagen. Zwischen 0,15 und 0,35 Cent bzw. Rappen klettert der Literpreis für Heizöl, dabei hat sich die Preisschere innerhalb der Regionen deutlich geschlossen. Die Mehrheit der Ölheizer setzt auf die Warten-Strategie und das Bestellaufkommen ist etwas zurückgegangen. Jetzt heißt es vergleichen. Mit welchen Lieferoptionen bekomme ich den günstigsten Preis? Wichtigste Stellschraube im Herbst und Winter bleibt die Lieferfrist. Diese liegt aktuell bei vielen Heizölhändlern bei drei bis vier Wochen. Durch die starke Nachfrage an den Tagen um den Preisrutsch herum, sind die Auftragsbücher der Händler gut gefüllt und nun muss geliefert werden. Nachbarn, die sich zusammentun möchten, um bei einer größeren Bestellmenge zu sparen, sollten vorher schauen, ob sich eine Sammelbestellung für alle beteiligten Haushalte auch rechnet. -jw

HeizOel24-Tipp: Wie viel darf das Heizöl kosten? Probieren Sie MeinPreis von HeizOel24 aus. Wird Ihr Gebot von einem Händler angenommen, bestellen Sie automatisch zu Ihrem Wunschpreis . HeizOel24 – 31.08.2021

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
117,57 €
Veränderung
+0,65 %
zum Vortag
117,57 €
/100l
Prognose
+0,65 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 28.05.2026, 16:12
$/Barrel +1,38%
Gasöl 1.046,75
$/Tonne +1,58%
Euro/Dollar 1,1629
$ +0,03%
US-Rohöl 90,92
$/Barrel +1,69%
Börsendaten
Dienstag
31.08.2021
10:47 Uhr
Schluss Vortag
30.08.2021
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
72,79 $
pro Barrel
73,28 $
pro Barrel
-0,67%
Gasöl
598,25 $
pro Tonne
604,75 $
pro Tonne
-1,07%
Euro/Dollar
1,1828 $
1,1798 $
+0,25%
(etwas fester)
USD/CHF
0,9141 CHF
0,9166 CHF
-0,27%
(etwas schwächer)
Heizölpreis
Dienstag
31.08.2021
10:47 Uhr
Schluss Vortag
30.08.2021
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
70,10 €
69,09 €
+1,46%
Österreich
74,48 €
73,61 €
+1,17%
Schweiz
85,55 CHF
84,52 CHF
+1,22%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl leicht steigend
Heizöl leicht steigend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
US-Angriffe sorgen für Preisschlenker bei Öl
28.05.26 • 12:10 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise drehen nach dem gestrigen Rückgang wieder nach oben. Auslöser sind neue Angriffe im Iran, die die zuvor aufgekommene Hoffnung auf eine Einigung zwischen Washington und Teheran schnell wieder vom Tisch gefegt haben. Entsprechend reagieren auch die Heizölpreise im Inland und legen erstmal leicht zu.Der gestrige Handel lief zunächst in die andere Richtung. Im Markt setzte sich mehr und mehr Weiterlesen
Ölmarkt wittert Einigung – Rohöl knickt ein
27.05.26 • 11:08 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise geben am Mittwochmorgen deutlich ab, nachdem sie sich im gestrigen noch behaupten konnten. Brent rutscht weit unter die 100 US-Dollar-Marke und auch die Gasölpreise setzen ihre Abwärtsroute fort. Die weichen Vorgaben spiegeln sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz wider, wo die Heizölpreise ebenfalls weiter nachgeben können. Verbraucher dürfen heute mit Abschlägen von durchschnittlich Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv