Heizölpreise auf dem Weg zur Jahresspitze

30.08.21 • 13:08 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die Ölpreise geben zum Wochenstart einen Teil ihrer Freitagsgewinne ab, nachdem Hurrikan Ida in der letzten Woche kräftig stützte. Die Abwärtsbewegung konnte sich im Inland jedoch noch nicht durchsetzen. Daher ist auch heute mit einer Verteuerung der Heizölpreise von durchschnittlich 0,4 Cent bzw. Rappen pro Liter zu rechnen.

Die Ölpreise kamen kurz nach Handelsbeginn von ihren Vier-Wochen-Hochs zurück, nachdem sich Hurrikan Ida am Golf von Mexiko abschwächte. Brent-Rohöl fiel auf 72,20 US-Dollar pro Barrel zurück, WTI-Rohöl gab um 70 Cent nach und kostete am Morgen 68 US-Dollar pro Fass. Dagegen stieg das Benzin in den USA um knapp drei Prozent an, da Stromausfälle zu Raffinerieschließungen führten und Bedenken zur Versorgungslage vorherrschen. Infolge der Evakuierungsmaßnahmen, die als Vorbereitung für Hurrikan Ida notwendig waren, mussten ortsansässige Energieunternehmen etwa 96 Prozent ihrer Rohölproduktion und 94 Prozent ihrer Gasproduktion im Golf von Mexiko herunterfahren. Bereits im Vorfeld wurden Mitarbeiter auf den Offshore-Plattformen in Sicherheit gebracht und Anlagen geschlossen. Bis Sonntag, an dem Ida als Sturm der Kategorie 4 auf die Küste von Louisiana prallte, wurden insgesamt 288 Plattformen und alle 11 Bohrinseln evakuiert.

Die bullishe Tendenz von Freitag schwappt am Montag noch auf die Inlandspreise über. Im Vergleich zu Freitag deutet sich leichtes Aufwärtspotenzial ab, das mit 0,3 bis 0,5 Cent bzw. Rappen pro Liter zu Buche schlägt. Den sechsten Tag in Folge klettern die Heizölpreise nach oben und Verbraucher bezahlen für eine 3.000 Liter-Order rund 120 Euro mehr als noch zu Beginn der letzten Woche. Die gute Finanzmarktstimmung und der schwächere US-Dollar stützten zuletzt die Ölpreise. Mit dem Blick auf den Chart sind die Heizölpreise nicht mehr weit entfernt von ihrer diesjährigen Preisspitze und auf dem Weg zu ihrem Zwei-Jahres-Hoch. Die Nachfrage hat zwar nachgelassen, zeigt aber ein stabiles Grundrauschen. Nicht zuletzt, weil der Herbst an die Tür klopft und der Tank gefüllt werden muss. Wer auf günstigere Heizölpreise spekulieren möchte, sollte sich bewusst sein, dass dafür Geduld und Zeit nötig sind. Neigt sich der Tankvorrat dem Ende, sollte rechtzeitig bestellt werden. -jw

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