Ölpreis und Aktienkurse: An den Börsen wird es politisch

26.02.21 • 13:28 Uhr • HeizOel24 News • Oliver Klapschus

Die Öl- und Heizölpreise kommen vor dem Wochenende unter Druck. Rohöl (Brent) fällt auf 66 Dollar je Barrel zurück und speziell die für den Heizölpreis ausschlaggebenden Gasölpreise verlieren mit einem Minus von knapp zwei Prozent prozentual noch stärker. Die Tonne Gasöl kostet 532 Dollar. Heizöl in der DACH-Region wird durchschnittlich 0,50 Cent bzw. Rappen je Liter billiger. Die Nachfrage zeigt sich weiter preissensibel und flaut wieder ab.

Die Nervosität an den Börsen steigt in Reaktion auf die teils weit hochgelaufenen Kurse und die ungewissen Corona-Aussichten. Trotz sich abzeichnender Impferfolge fehlt nach wie vor eine klare Perspektive zur nachhaltigen Überwindung der Corona-Pandemie. Gleichermaßen mangelt es an einer Strategie für den Ausstieg aus der aktuellen Notenbank- und staatlichen Förderpolitik. Die mit Fördergeldern gepushte Wirtschaft Ausgangs der Corona-Krise wieder sich selbst zu überlassen wird insbesondere dann schwierig, wenn steigende Inflationsraten der Theorie nach zu Zinserhöhungen mahnen. Steigende Zinsen und Anleiherenditen gelten aktuell als Damoklesschwert über dem Aktienmarkt. In Sachen Ölpreis wird vieles auf die weitere Erholung der Nachfrage ankommen, die seit Jahresbeginn stark auch China getrieben wird. Angebotsseitig liegt der Ball weiter in der Hälfte der OPEC+, die in der kommenden Woche erneut über ihre Förderpolitik beraten wird. Die gestiegenen Ölpreise wecken Begehrlichkeiten, mehr Menge abzusetzen. Steigen die Angebotsmengen zu schnell, droht dadurch ein neuer Absturz der Ölpreise.

Heizölkunden mit Bedarf sollten ihre Kaufentscheidung von ihrer persönlichen Markterwartung abhängig machen und wenn möglich die kommende Woche abwarten. Die Chance sinkender oder zumindest stagnierender Preise ist Stand Freitagmittag etwas größer einzuschätzen als nochmals anziehende Notierungen. Die Börsen im Allgemeinen zeigen erste Anzeichen von Höhenangst und die OPEC+ könnte am Donnerstag speziell die Ölpreise unter Druck setzten. Bleibt der Markt stabil, ist die Kaufgelegenheit nicht vertan, denn ein deutlicher Anstieg der Ölpreise wäre angesichts der erreichten Höhe zunächst eine Überraschung. - ok

HeizOel24-Tipp: Wissen, was drin ist! Mit meX, dem smarten Füllstandsmesser von HeizOel24 beobachten Sie Ihren Heizölverbrauch per App auf dem Smartphone, kennen Ihren Füllstand und erhalten eine tagesaktuelle Reichweitenprognose. Jetzt zum Sonderpreis bestellen! HeizOel24 26.02.2021

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
88,48 €
Veränderung
+0,15 %
zum Vortag
88,48 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 09.01.2026, 00:25
$/Barrel +0,03%
Gasöl 624,75
$/Tonne 0,00%
Euro/Dollar 1,1659
$ +0,01%
US-Rohöl 58,43
$/Barrel +0,05%
Börsendaten
Freitag
26.02.2021
13:28 Uhr
Schluss Vortag
25.02.2021
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
66,03 $
pro Barrel
67,08 $
pro Barrel
-1,57%
Gasöl
532,00 $
pro Tonne
541,50 $
pro Tonne
-1,75%
Euro/Dollar
1,211 $
1,2183 $
-0,60%
(etwas schwächer)
USD/CHF
0,9058 CHF
0,9041 CHF
+0,19%
(konstant)
Heizölpreis
Freitag
26.02.2021
13:28 Uhr
Schluss Vortag
25.02.2021
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
62,88 €
63,05 €
-0,28%
Österreich
67,13 €
67,02 €
+0,16%
Schweiz
79,50 CHF
80,27 CHF
-0,95%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl leicht fallend
Heizöl leicht fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Öl- und Heizölpreise bewegen sich kaum
08.01.26 • 10:36 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise standen am Mittwoch unter Druck, nachdem die US-Sanktionen gegen Venezuela gelockert werden sollen und das DOE starke Aufbauten bei den Rohölbeständen meldete. Noch nicht sicher, wohin die Reise gehen soll, bewegen sich die Heizölpreise in der DACH-Region erstmal vorsichtig um das Vortagsniveau. Die Nachfrage ist seit Jahresbeginn spürbar angezogen.Die Ölpreise bleiben zum Donnerstag von Weiterlesen
Heizölpreise rutschen deutlich ab
07.01.26 • 10:25 Uhr • Janin Wordel
Am Ölmarkt setzt sich die Abwärtsbewegung fort. Während die US-Maßnahmen gegen Venezuela zuletzt viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, richtet sich der Blick der Marktteilnehmer zunehmend auf die Angebotsseite. Die Erwartung einer weiterhin komfortablen Versorgung drückt die Notierungen an den Börsen. Und das kommt spürbar bei den Heizölpreisen im Inland an. Diese können mit durchschnittlich Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv