Ölpreise legen weiter zu - Heizölabsatz bleibt schwach

18.02.21 • 12:23 Uhr • HeizOel24 News • Oliver Klapschus

Die Ölpreise an den internationalen Rohstoffbörsen zeigen sich weiterhin fest Brent Rohöl notiert bei knapp 65 Dollar je Barrel. US-Rohöl (WTI) kostet rund 61 Dollar je Barrel. Die Heizölpreise in der DACH-Region steigen im Vergleich zum Vortag um durchschnittlich 0,8 Cent bzw. Rappen je Liter. Die Heizölnachfrage geht weiter zurück und ist nach einem kurzen Anstieg In der ersten Februar-Hälfte erneut unterdurchschnittlich.

Während sich an den Aktienbörsen seit einigen Tagen erhöhten Konsolidierungsdruck bemerkbar macht und die Kurse nicht mehr nach oben vorankommen, zog es den Ölpreis seit Wochenbeginn noch einmal deutlich aufwärts. Mit geopolitischer Unruhe im Nahen Osten, steigender Nachfrage aus China und Raffinerieproblemen in den USA gesellten sich gleich drei klassische Preistreiber zusammen. Unterstützt von der Hoffnung auf ein nahendes Ende der Corona-Pandemie erobern die Ölnotierungen das höchste Niveau seit über einem Jahr. Nach einem kurzen Rücksetzer im Verlauf des Mittwochs zogen die Ölpreise im Zuge deutlich rückläufiger API-Lagerbestände in den USA zum Abend wieder an und können sich am Donnerstag stabil halten. Auch in der kommenden Woche dürften sich in den USA zumindest Produktseitig noch einmal hohe Abbauten ergeben, da die, durch die aktuelle Kältewelle verursachten, Raffinerieausfälle in Texas erst in die nächste Berichtswoche einfließen.

Am heimischen Heizölmarkt bleibt bis auf Weiteres alles wie gehabt. Die Heizölpreise sind langfristig gesehen durchschnittlich, im Vergleich zum Niedrigpreis-Jahr 2020 erscheinen sie allerdings teuer. Der Heizölbedarf der Haushalte hält sich ausgangs des Winters in Grenzen. Die Nachfrage im Februar 2021 liegt gemessen an den Onlinebestellungen bei HeizOel24 maximal halb so hoch wie im Vorjahresmonat. Gegenüber dem außergewöhnlich Umsatzschwachen Januar ist allerdings ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Bereits am 18. Februar ist das Vormonats-Ergebnis erreicht. - ok

HeizOel24-Tipp: Wissen, was drin ist! Mit meX, dem smarten Füllstandsmesser von HeizOel24 beobachten Sie Ihren Heizölverbrauch per App auf dem Smartphone, kennen Ihren Füllstand und erhalten eine tagesaktuelle Reichweitenprognose. Jetzt zum Sonderpreis bestellen! HeizOel24 18.02.2021

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
152,10 €
Veränderung
+0,49 %
zum Vortag
152,10 €
/100l
Prognose
+0,20 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 08.09.2026, 12:05
$/Barrel +1,23%
Gasöl 1.458,75
$/Tonne +0,34%
Euro/Dollar 1,1612
$ -0,09%
US-Rohöl 93,84
$/Barrel +1,23%
Börsendaten
Donnerstag
18.02.2021
12:23 Uhr
Schluss Vortag
17.02.2021
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
64,42 $
pro Barrel
64,88 $
pro Barrel
-0,71%
Gasöl
528,00 $
pro Tonne
527,25 $
pro Tonne
+0,14%
Euro/Dollar
1,2067 $
1,2045 $
+0,18%
(konstant)
USD/CHF
0,8973 CHF
0,8982 CHF
-0,10%
(konstant)
Heizölpreis
Donnerstag
18.02.2021
12:23 Uhr
Schluss Vortag
17.02.2021
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
62,79 €
61,19 €
+2,61%
Österreich
66,72 €
65,21 €
+2,31%
Schweiz
78,73 CHF
76,63 CHF
+2,74%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl konstant
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Heizöl: Ist das Jahreshoch bald geknackt?
08.09.26 • 11:26 Uhr • Janin Wordel
Brent kratzt am Dienstagmorgen mit einem Plus von fast zwei Prozent an der Marke von 100 US-Dollar. Über Nacht haben die vom Iran unterstützten Huthi Ölanlagen im Süden Saudi-Arabiens getroffen, während die Straße von Hormus weiter fast leer bleibt. Die Heizölpreise ziehen heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz um rund zwei bis vier Cent bzw. Rappen je Liter an.Brent notiert bei 99,10 US-Dollar Weiterlesen
Ölpreise steigen nach Tankerangriffen
07.09.26 • 12:09 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise ziehen zum Wochenstart weiter an, Gasöl springt am Morgen um mehr als zwei Prozent nach oben. Über das Wochenende haben die USA und der Iran im Persischen Golf gegenseitig Schiffe angegriffen, drei iranische Tanker sind seither außer Betrieb. Mit den festen Vorgaben an den Börsen werden auch die Heizölpreise im Inland unterfüttert. Die Preise für den flüssigen Brennstoff verteuern sich Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv