Heizöl: Deutsche Kunden sollten dringend tanken!

24.11.20 • 13:10 Uhr • HeizOel24 News • Oliver Klapschus

Die Ölpreise an den internationalen Börsen ziehen weiter an und erreichen mit 46,50 Dollar je Barrel Brent den höchsten Stand seit Anfang März. Die hiesigen Heizölpreise ziehen nach und markieren ein Vier-Monats-Hoch. Die Nachfrage steigt im Zuge der Teuerung deutlich an, da sich viele Verbraucher offenbar vom Gedanken verabschieden, dass die Ölpreise kurzfristig einen Rücksetzer erfahren.

Die positive Grundstimmung hält an und die Börsen feiern die Aussicht auf den kurzfristigen Beginn von Corona-Impfungen. Konkret äußerst sich der Optimismus an fallenden Gold- und steigenden Ölpreisen. An den Aktienmärkten ist eine ausgeprägte Sektorrotation zu beobachten. Tech-Werte, die im Zuge der Corona-Krise teils stark zugelegt haben, werden abgestoßen, Zykliker (also) gehen steil. Neben Tourismus-Aktien und konjunktursensible Industrietiteln könne sich vor allem die heftig gebeutelten Ölaktien im Kurs erholen. Dieser Trend, der bereits seit rund zwei Wochen zu beobachten ist, dürfte sich bei unveränderter Nachrichtenlage fortsetzen. Bei den Ölpreisen selbst, ist ab der Wochenmitte zumindest eine Verschnaufpause zu erwarten. In den USA steht das lange Thanksgiving-Wochenende bevor. Sinkenden Ölpreise sind aktuell nicht absehbar. Speziell in der kommenden Woche muss sich dann aber zeigen, ob die Nachfrageseite mit den vorausgeeilten Preisen schritthalten kann. Viele Förderländer drängen aus wirtschaftlichen Gründen auf eine Wiederausweitung ihrer Ölexporte, was den Markt schnell überfordern könnte, wenn die Nachfrage erst mittelfristig anspringt. Unabhängig von Corona ist das erste Quartal eines Jahres global gesehen stets das mit der schwächsten Nachfrage.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt gilt weiterhin: Kunden in Österreich und der Schweiz können auf Schnäppchen im Januar und Februar spekulieren, wenn sie aktuell komfortabel bevorrate sind. In Deutschland mahnt das CO2-Steuer-Mantra jeden Tag lauter. Wer noch freie Kapazitäten hat, der tanke dringend auf! Bis zum Jahreswechsel verbleiben nur noch wenige Wochen. Am 1. Januar 2021 droht der Steuerhammer und Heizöl wird empfindlich teurer. Die CO2-Abgabe von 7,9 Cent je Liter summiert sich inklusive der dann voraussichtlich wieder neunzehnprozentigen Mehrwertsteuer auf 9,4 Cent je Liter. Benzin, Diesel und Erdgas werden ebenfalls entsprechend verteuert. Geld, das man sich beim Heizölkauf leicht sparen kann, vorausgesetzt, die Lieferung erfolgt im alten Jahr. Viele Lieferanten haben bereits gut gefüllte Auftragsbücher und die Lieferfristen steigen mit den Neubestellungen. Wer sparen will, sollte dringend in den nächsten Tagen bestellen. Es ist zu erwarten, dass sich die Aufschläge für Kurzfristlieferungen dem CO2-Preis von 2021 angleichen. - ok

HeizOel24-Tipp: Die Kaufgelegenheit bleibt äußerst günstig! Werfen Sie schnell einen Blick auf die Messuhr am Heizöltank oder rüsten Sie um: Mit meX, dem smarten Heizölassistenten haben Sie den Füllstand jederzeit und überall griffbereit auf dem Handy. Die kostenlose App berechnet, was reinpasst und zeigt den niedrigsten Preis. HeizOel24 24.11.2020

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