Ölpreise weiter unter Druck - Heizölnachfrage springt an

10.09.20 • 13:19 Uhr • HeizOel24 News • Oliver Klapschus

Nach der Zwischenerholung von gestern orientieren sich die Ölpreise erneut nach unten. Brent Rohöl (Nordseeöl) kostet am Donnerstagmittag 40,20 Dollar je Barrel und könnte die psychologisch wichtige 40-Dollar-Marke im Handelsverlauf erneut unterschreiten. US-Rohöl (WTI) notiert mit 37,40 Dollar je Barrel bereits jetzt weit darunter. Die Inlandspreise für Heizöl können sich nochmals leicht, um durchschnittlich 0,3 Cent bzw. Rappen je Liter erholen, bleiben aber übergeordnet auf einem der tiefsten Stände der letzten 16 Jahre. Die Nachfrage steigt deutlich.

Für die Ölpreise am Weltmarkt gab es gestern den nächsten Dämpfer in Form des EIA-Monatsreports. Die Energy Information Administration korrigierte ihre globale Verbrauchsprognose für 2020 und vor allem für 2021 gegenüber dem letzten Bericht nach unten. Das Angebot soll dagegen besonders im laufenden Jahr vergleichsweis stärker steigen. Besonders am langen Ende wurden auch die Preisprognosen zurückgenommen. Erst im vierten Quartal 2021 rechnet die EIA demnach wieder mit Brent-Preisen über 50 Dollar je Barrel. Der Durchschnittspreis für US-Rohöl soll bis Ende 2021 komplett unter 40 Dollar verharren. Heizöl- wie Tankstellenkunden  werden demnach auch im kommenden Jahr von anhaltend günstigen Marktbedingungen profitieren.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt herrscht zunehmend Hochkonjunktur. Zum günstigen Preisniveau kommt der saisonale Faktor. Die zu Wochenbeginn noch einmal stark gefallenen Heizölpreise hatten gestern für die höchste Nachfrage seit Ende Mai gesorgt. Auch wenn es in der kommenden Woche noch einmal hochsommerlich warm werden soll, rollt die frühherbstliche Bevorratungswelle pünktlich an und nimmt weiter Fahrt auf. Die erste Septemberdekade zeigt eine ca. zehn Prozent höhere Nachfrage gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem ersten Augustdrittel hat sich die Heizölnachfrage nahezu verdreifacht. Kunden mit knappen Lagerbeständen sollten rechtzeitig bestellen und mit steigenden Lieferfristen rechnen. ok

HeizOel24-Tipp: Klimaneutrales Heizöl. Stellen Sie Ihren Heizölvorrat bei der Bestellung per Mausklick klimaneutral. Klima ist global und durch die gezielte Investition in Schwellenländern lässt sich mit geringem finanziellem Aufwand viel CO2 einsparen, bevor es freigesetzt wird. HeizOel24. 10.09.2020

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
133,73 €
Veränderung
+0,02 %
zum Vortag
133,73 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 14.03.2026, 11:05
Nordseeöl 103,89
$/Barrel 0,00%
Gasöl 1.147,00
$/Tonne 0,00%
Euro/Dollar 1,1416
$ 0,00%
US-Rohöl 99,31
$/Barrel 0,00%
Börsendaten
Donnerstag
10.09.2020
13:19 Uhr
Schluss Vortag
09.09.2020
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
40,41 $
pro Barrel
40,65 $
pro Barrel
-0,59%
Gasöl
311,25 $
pro Tonne
321,50 $
pro Tonne
-3,19%
Euro/Dollar
1,1834 $
1,1803 $
+0,26%
(etwas fester)
USD/CHF
0,9088 CHF
0,9123 CHF
-0,38%
(etwas schwächer)
Heizölpreis
Donnerstag
10.09.2020
13:19 Uhr
Schluss Vortag
09.09.2020
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
37,84 €
37,55 €
+0,79%
Österreich
54,38 €
54,44 €
-0,12%
Schweiz
62,25 CHF
63,08 CHF
-1,32%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl konstant
Heizöl fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Heizölpreise zeigen leichte Entspannung zum Wochenende
13.03.26 • 10:59 Uhr • Janin Wordel
Nach tagelangem Preisanstieg kommen die Ölnotierungen am Freitagmorgen erstmals etwas zurück. Washington hat mit einer befristeten Lockerung der Russland-Sanktionen ein weiteres Entlastungssignal gesetzt. Ob das reicht, um die Ölbullen zu beruhigen, ist fraglich. Verbraucher können am Vormittag auf eine kleine Entspannung im Preischart schauen. Die Heizölpreise geben vielerorts bis zu drei Cent bzw. Weiterlesen
Ölpreise zeigen IEA-Reservefreigabe kalte Schulter
12.03.26 • 10:53 Uhr • Janin Wordel
Der Ölpreis zieht am Donnerstag erneut kräftig an. Der Iran hat seine Angriffe auf Öltransporte im Nahen Osten ausgeweitet, der Oman evakuiert seinen wichtigsten Ölhafen – und die Märkte ignorieren die größte Reservefreigabe der Geschichte. Für Heizölkäufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet das heute einen deutlichen Preisanstieg von durchschnittlich bis zu neun Cent bzw. Rappen je Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv