Heizölpreis: Im Januar werden die Karten neu gemsicht

11.12.19 • 11:08 Uhr • HeizOel24 News • Oliver Klapschus

Die Öl- und Heizölpreise können am Mittwoch leicht zulegen. Der zwischenzeitliche Kursrutsch vom Dienstag zeigte eine kurze Halbwertzeit und war bis zum Abend neutralisiert. Die Heizölpreise steigen um bis zu 0,3 Cent bzw. Rappen je Liter. Die Aussichten auf merklich billigeres Heizöl vor Weihnachten haben sich tendenziell wieder verschlechtert und die Kaufaktivität der Verbraucher nimmt seit dem Wochenende wieder ab. Die Zahl der Markt beobachtet bleibt allerdings hoch.

Kurzfristig aufgehellt – Mittelfristig durchwachsen. So oder so ähnlich lässt sich die aktuelle Marktsituation beschreiben. Während sich die allgemein trübe Börsenstimmung vom gestrigen Vormittag rasch wieder aufhellte und neben den meisten Aktien auch die Ölpreise ins Plus hievte, bleiben die weiteren Aussichten durchwachsen. Mit Blick auf den gestern veröffentlichten EIA-Monatsreport wird die globale Ölversorgung von der US-Energiebehörde knapper eigeschätzt als zuletzt. Die zusätzlichen Produktionskürzung der OPEC aus der Vorwoche treffen auf ein verlangsamtes Angebotswachstum in Amerika, sodass für das erste Quartal 2020 nun kein kritisches Überangebot mehr erwartet wird. Marlt und Preise sollen auf dem aktuellen Niveau weitgehend stabil bleiben und nach einer Schwächephase im zweiten Quartal bis zum Jahresende 2020 moderat ansteigen.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt sind die Preisaussichten ebenfalls recht konstant. Größere Verschiebungen noch vor Weihnachten werden aufgrund der schwindenden Zeit und konstanten Marktaussichten zunehmend unwahrscheinlich. Die Nachfrage ist aktuell moderat und dürften dies über den Jahreswechsel auch bleiben. Positiv ausgedrückt heißt das: Kunden, die Heizöl benötigen brauchen aktuell nicht lange über die Wahl des richtigen Kaufzeitpunkts nachzudenken und können sich zu moderaten Preisen entspannt bevorraten. Für Schnäppchenjäger lautet die Empfehlung: Im Januar werden die Karten neu gemischt. - ok

HeizOel24-Tipp: Welcher Händler bringt mein Heizöl? Werfen Sie vor der Bestellung einen Blick auf die Unternehmensprofile der Lieferanten und Kundenbewertungen bei HeizOel24. 11.12.2019

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
137,44 €
Veränderung
0,00 %
zum Vortag
137,44 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 09.04.2026, 04:57
$/Barrel -0,05%
Gasöl 1.289,00
$/Tonne +0,35%
Euro/Dollar 1,1665
$ -0,02%
US-Rohöl 97,03
$/Barrel +0,55%
Börsendaten
Mittwoch
11.12.2019
11:08 Uhr
Schluss Vortag
10.12.2019
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
64,15 $
pro Barrel
64,20 $
pro Barrel
-0,08%
Gasöl
588,00 $
pro Tonne
589,75 $
pro Tonne
-0,30%
Euro/Dollar
1,1084 $
1,1092 $
-0,07%
(konstant)
USD/CHF
0,9849 CHF
0,9844 CHF
+0,05%
(konstant)
Heizölpreis
Mittwoch
11.12.2019
11:08 Uhr
Schluss Vortag
10.12.2019
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
64,80 €
0,00 €
0,00%
Österreich
76,26 €
0,00 €
0,00%
Schweiz
89,50 CHF
0,00 CHF
0,00%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl leicht fallend
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Ölpreise brechen ein – Feuerpause lässt Risikoprämie bröckeln
08.04.26 • 11:01 Uhr • Janin Wordel
Der Ölmarkt dreht in der Nacht abrupt. Nur Stunden zuvor drohte eine massive Ausweitung des Konflikts: US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran ein Ultimatum gestellt und im Falle eines Scheiterns Angriffe auf zentrale Infrastruktur angekündigt – bis hin zur vollständigen Zerstörung. Kurz nach Ablauf dieser Frist folgt die Kehrtwende. Washington und Teheran verständigen sich auf eine zweiwöchige Feuerpause. Weiterlesen
Ölpreise steigen vor Ultimatum-Ablauf
07.04.26 • 09:39 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise legen in der neuen Handelswoche weiter zu und knüpfen damit an die festen Vorgaben nach dem verlängerten Osterwochenende an. Hintergrund ist die festgefahrene Lage rund um die Straße von Hormus sowie die heute auslaufende Frist der US-Regierung gegenüber dem Iran. Für Heizölkunden bedeutet das: Die Aufwärtsbewegung setzt sich fort und sorgt erneut für steigende Inlandspreise.Die Nordseesorte Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv