Heizöl auch im September meist günstig und stark nachgefragt

30.09.19 • 12:55 Uhr • HeizOel24 News • Oliver Klapschus

Die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind je nach Region unverändert bis leicht niedriger in die neue Woche gestartet. Verbraucher können mit Notierungen rechnen, die zunächst 0,1 Cent bzw. Rappen unter denen von Freitag liegen. Gegen Nachmittag dürfte sich entsprechend der untertägigen Börsenentwicklung weiteres Abwärtspotential erschließen. Die Nachfrage nach Heizöl zieht zum Monatsende noch einmal an.

Die Ölpreisentwicklung am Weltmarkt gestaltet sich über das Wochenende hinaus volatil und speziell am Montagvormittag auch abwärtsgerichtet. Die Rohöl- und Gasölnotierungen geben gut ein Prozent nach. Der Einfluss der Saudi-Preisspitze ist damit endgültig aus dem Chartbild getilgt. Interessant wird es nun zu beobachten sein, ob sich Abwärtsspielräume eröffnen, oder ob die Ölpreise den flachen Aufwärtstrend wieder aufnehmen, der bereits seit Anfang August vorherrschte. Die Nachrichtenlage zum Wochenstart ist zunächst dünn. Positiv festzuhalten ist, dass offenbar weder Saudi-Arabien noch die USA ein Interesse daran haben, den Konflikt mit dem Iran militärisch eskalieren zu lassen. Den Ölanlagenanschlag vor zwei Wochen als Kriegsgrund zu werten wurde offenbar bewusst vermieden. Insofern scheint der Ölpreis bis auf Weiteres vor einem steilen Anstieg geschützt.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt, brachte der September bei überwiegend attraktiven Preisen eine ähnlich starke Heizölnachfrage wie der Vormonat und auch der Vorjahresmonat. Das Preisniveau lag dabei etwas höher als im August, aber durchweg rund zehn Prozent niedriger als im September 2018. Insbesondere zur Monatsmitte, als die Nachricht über den Drohnenangriff auf die Saudi-Arabischen Ölanlagen die Runde machte, schnellten die Zahl der Bestellung in die Höhe, um kurz darauf wieder einzubrechen. Durch den überraschend schnellen Abbau der Preisspitze war keine Eile mehr geboten und Verbraucher stellten sich besser, geplante Käufe um einige Tage nach hinten zu schieben. Zum Abschluss des dritten Quartals fällt die Zwischenbilanz weiterhin spektakulär aus. In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 lag das Heizöl-Ordervolumen im Internet um mehr als 50% über dem Vorjahreszeitraum. Zum einen sorgten Nachholeffekte durch die Preiskapriolen im Herbst 2018 für Verschiebungen bei der Bevorratung, zum anderen ist der Trend zur Online-Order beim Heizöl stark steigend. Wie in praktisch allen Lebensbereichen greifen auch immer mehr Heizölkunden lieber zu Tastatur und Maus bzw. zum Smartphone als zum Telefon, wenn es um die jährliche Bestellung geht. Neben günstigen Preisen bietet das Internet maximale Transparenz, statistischen Auswertungen und die Bestellmöglichkeit rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche. Dies wird von veilen Verbrauchern als großer Vorteil wahrgenommen. - ok

HeizOel24-Tipp: Heizölpreise beobachten und vergleichen – am besten täglich bei HeizOel24. - 30.09.2019

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