Heizölbevorratung hat Hochkonjunktur

16.08.19 • 09:10 Uhr • HeizOel24 News • Oliver Klapschus

Nachdem die Heizölpreise gestern speziell im Norden Deutschlands untertägig noch einmal abgerutscht sind, können sie sich hier heute leicht erholen. Im Süden, in Österreich und der Schweiz, also dort, wo gestern Feiertag war geht es eher Abwärts, denn die Bewegung wird heute nachvollzogen. Es ergeben sich Preisveränderungen zwischen -0,2 und +0,3 Cent bzw. Rappen je Liter. Auf Wochensicht sind die Heizölpreie leicht, um ca. einen Cent bzw. Rappen gestiegen. Die anhaltend hohe Binnennachfrage hat dazu geführt, dass sich die Börsenvorgaben mit teils starken Abschlägen beim Rohöl nur unzureichend durchsetzen konnten.

Nach der turbulenten Handelswoche können sich die Ölpreise kurz vor dem Wochenende stabilisieren. Nach einer Trendwende, hin zu höheren Preisen sieht es unterdessen nicht aus. Von Amerika über Europa bis Asien bleiben die Konjunktursorgen allgegenwärtig und das bestimmende Thema an den Börsen. Auch wenn der große Kurseinbruch ausbleibt, wird zumindest die Volatilität hoch bleiben. Die Nervosität unter Anlegern, Spekulanten und Tradern ist groß.

Heizölkunden mit Bedarf für die kommende Heizperiode sollten den Markt nun wieder besonders engmaschig beobachten. Neben einem weiteren Absinken der Ölnotierungen sind auch abrupte Kurswechsel möglich, die den Brennstoff binnen Sunden verteuern. Der Aufwärtssprung von bis zu zwei Cent bzw. Rappen je Liter in der aktuellen Woche hat gezeigt, dass es auch innerhalb des bestehenden Abwärtstrends auf einzelne Tage ankommt. Erschwerend hinzu kommt bei der Schnäppchenjagd aktuell die saisonale Komponente. Die Bevorratungssaison steuert auf ihren Jährlichen Höhepunkt im September zu. Neben den privaten Haushalten kümmern sich nun auch die meisten Hausverwaltungen um die Heizölbeschaffung. Da die Nachfrage in diesem Jahr bereits im Sommer außergewöhnlich hoch war treffen neu eingehende Bestellungen auf prall gefüllte Auftragsbücher im Handel. Mit mehreren Wochen Wartezeit auf die Lieferung ist zu rechnen. - ok

HeizOel24-Tipp: Die Nachfrage nach Heizöl ist aktuell außergewöhnlich hoch. Bitte bestellen Sie bei Bedarf rechtzeitig oder verkürzen Sie die Lieferfrist über den Heizölrechner. HeizOel24. - 16.08.2019

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
91,39 €
Veränderung
+0,44 %
zum Vortag
91,39 €
/100l
Prognose
+0,94 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 16.01.2026, 13:51
$/Barrel +1,03%
Gasöl 652,25
$/Tonne +1,79%
Euro/Dollar 1,1618
$ +0,11%
US-Rohöl 59,95
$/Barrel +1,13%
Börsendaten
Freitag
16.08.2019
09:10 Uhr
Schluss Vortag
15.08.2019
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
58,89 $
pro Barrel
58,09 $
pro Barrel
+1,38%
Gasöl
562,00 $
pro Tonne
559,25 $
pro Tonne
+0,49%
Euro/Dollar
1,1101 $
1,1099 $
+0,02%
(konstant)
USD/CHF
0,9786 CHF
0,9765 CHF
+0,22%
(etwas fester)
Heizölpreis
Freitag
16.08.2019
09:10 Uhr
Schluss Vortag
15.08.2019
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
63,90 €
63,83 €
+0,10%
Österreich
74,85 €
74,73 €
+0,16%
Schweiz
87,02 CHF
86,91 CHF
+0,12%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl fallend
Heizöl fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Ölpreise bleiben durch Iran gestützt
16.01.26 • 13:44 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise legen am Freitag weiter zu, nachdem sie im gestrigen Handel deutlich nachgegeben haben. Hintergrund ist die anhaltend angespannte Lage rund um den Iran, auch wenn zuletzt kein unmittelbarer militärischer Eingriff der USA erfolgte. Die Heizölpreise im Inland folgen der Börsenbewegung vorsichtig und sind im Tagesverlauf leicht angezogen.Die Ölpreise zeigen sich am Freitag fester. Sowohl Weiterlesen
Kein US-Eingriff im Iran? Ölpreise geben nach
15.01.26 • 11:12 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise starten am Donnerstag deutlich schwächer, nachdem US-Präsident Trump die Sorgen vor einem militärischen Eingreifen im Iran gedämpft hat. Zuvor hatten geopolitische Spannungen und eine hohe Risikoprämie die Preise mehrere Tage nach oben getrieben. In der Folge sinken auch die Heizölpreise im Inland leicht. In Deutschland und Österreich können Verbraucher heute mit Abschlägen von etwa 0,2 Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv