TKW bei der Lieferung

Ölpreis kann sich stabilisieren - Heizölnachfrage ungebrochen hoch

Die Öl- und Heizölpreise sind höher in die neue Woche gestartet Verbraucher müssen vorerst mit Heizölpreisen rechnen, die durchschnittlich 0,6 Cent bzw. Rappen je Liter über dem Niveau von Freitag liegen. Die Nachfrage bleibt dennoch hoch.

Die Ölpreise an den internationalen Börsen präsentierten sich am Freitag fest und konnten bis zum Handelsschluss rund 2,5% zulegen. Der Markt fokussierte sich weniger auf den Handelsstreit zwischen den USA und China als zuletzt. Auch die Konjunktursorgen in Europa, gerieten in den Hintergrund. Stattdessen übernahm eine Ölmarktspezifische Meldung das Zepter: Saudi-Arabien kürzt seine September-Exporte deutlich und verschafft sich damit die Meldungshoheit. Zu den künftigen Kürzungen kommen die bereits laufenden. Wie dem am Freitagveröffentlichten IEA-Monatsbericht zu entnehmen ist wurden die Förderquoten der OPEC+ im Juli zu 119% erfüllt. Die Strategische Allianz aus OPEC- und Nicht-OPEC-Staaten fördert also weiterhin weniger Öl, als es gemäß der im letzten Jahr beschlossenen Quoten möglich wäre. Das OPEC-Schwergewicht Saudi-Arabien ist Vorreiter der künstlichen Verknappung und fördert zwischenzeitlich weiniger als 10 Mio. Barrel pro Tag. Der normalerweise größte Ölexporteur der Welt liegt damit aktuell nur noch auf Rang drei hinter den USA und Russland.

In Venezuela geht das Tauziehen um die Macht unterdessen weiter. Alt-Präsident Maduro will mit vorgezogenen Neuwahlen zurück an die Macht im Land des gestrauchelten Ölriesen. Alles in allem werden die Ölnotierungen durch die Nachrichtenlage kurzfristig unterstützt. Mittel- bis langfristig kann sich die Abwärtsspierale aber jederzeit wieder in Gang setzten. Produktionskapazitäten sind rund um den Globus reichlich vorhanden. Die Nachfrage könnte 2020 weniger Stark wachsen als erwartet. Dieser Auffassung ist nach der US-Energieberde (EIA) auch die Internationale Energieagentur (IEA). Verliert die Weltkonjunktur weiter an Fahrt, könnte sich der Effekt in den kommenden Wochen weiter verschärfen.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt hat die Heizölbevorratung weiter Hochkonjunktur. Im August liegt die Online-Nachfrage bisher fast vier Mal so hoch wie im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn sind laut HeizOEl24-Statistik 66% mehr Bestellungen und 85% mehr Absatzvolumen zu verzeichnen. Abgesehen vom sich immer weiter verstärkenden Trend zum Onlinekauf von Heizöl liegen die Gründe in der günstigen Marktentwicklung. Nach dem schwierigen Jahr 2018 ist der Heizölmarkt zurück im Normal-Modus. Die Preise sind moderat und zeigen eine fallende Tendenz. Knappe Warenbestände, wie im vergangenen Herbst sind nicht zu Befürchten. Die Bayernoil Raffinerie in Vohburg hat die Produktion wieder aufgenommen und Transportschwierigkeiten durch Niedrigwasser an Rhein, Main und Donau sind auch kein Thema. - ok

HeizOel24-Tipp: Gemeinsam günstiger. Ermitteln Sie mit der HeizOel24-Preismatrix, wie viel Sie bei einer Sammelbestellung sparen können. HeizOel24. - 12.08.2019

Börsendaten:
  Montag 12.08.2019 - 13:03 Uhr Schluss Vortag 11.08.2019 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
58,17 $
pro Barrel
58,42 $
pro Barrel
-0,43%
Gasöl 551,50 $
pro Tonne
553,25 $
pro Tonne
-0,32%
Euro/Dollar 1,1197 $ 1,1200 $ -0,03%
(konstant)
USD/CHF 0,9716 CHF 0,9721 CHF -0,05%
(konstant)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 12.08.2019 - 13:03 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 63,03 € 62,20 € +1,34%
Österreich 74,13 € 73,41 € +0,98%
Schweiz 85,19 CHF 84,54 CHF +0,76%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
fallend fallend
alle Angaben ohne Gewähr
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