Pfingsten günstig tanken: Heizölpreise verharren am Tiefpunkt

07.06.19 • 13:14 Uhr • HeizOel24 News • Oliver Klapschus

Die Heizölpreise verabschieden sich nach einer turbulenten Handelswoche mit leichten Aufschlägen von 0,5 Cent bzw. Rappen je Liter ins lange Pfingstwochenende. Insgesamt verharren die Notierungen ganz in der Nähe des am Donnerstag markierten Tiefs. Verbraucher machen weiterhin in großer Zahl Gebrauch von der günstigsten Einkaufsgelegenheit seit fünf Monaten.

Die Ölpreise an den internationalen Börsen können sich kurz vor dem Wochenende etwas von der jüngsten Verlustserie erholen, ohne sich jedoch weit vom erreichten Jahrestief zu erholen. Nordseeöl (Brent) notiert mit 62,20 Dollar je Barrel weiterhin in Sichtweite der 60-Dollar-Marke, die im Wochenverlauf kurzzeitig unterschritten wurde. Die Marktlage bleibt angespannt und durch eine befürchtete Nachfrageschwäche belastet. Der schwelende Zollstreit der USA mit China und Mexiko schürt globale Konjunktursorgen und hinterlässt bereits erste Spuren in den Statistiken. Die deutsche Exportwirtschaft verzeichnet im April einen kräftigen Einbruch um 3,7%. Industrieproduktion und Importe zeigen sich ebenfalls deutlich schwächer als erwartet. Noch im März lagen alle Werte im Plus. Auch wenn insbesondere die Aktienmärkte am Freitag zunächst zulegen können, dürften die Zahlen die Börsen über das Wochenende hinaus beschäftigen.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt hat es der Juni in sich! Nachdem die Heizölpreise noch im Mai ein Sechs-Monats-Hoch markierten und weitere Steigerungen zu befürchten waren, sorgt nun ein Einbruch von rund 12% für einen Kundenansturm. In der ersten Woche wurde – gemessen and den Umsatzzahlen von HeizOel24 – nahezu doppelt so viel Heizöl abgesetzt, wie im gesamten Vorjahresmonat. Auch wenn die Nachfragespitze vorläufig durch ist, kann sich der Handel auf ein weiterhin sehr lebhaftes Sommergeschäft einstellen. Die Heizölpreise verharren vor dem Pfingstwochenende in unmittelbarer Nähe des erreichten Tiefs. Kunden haben somit mindestens drei weitere Tage Zeit, sich günstig mit Heizöl zu bevorraten. Das aktuelle Preisniveau entspricht dem tiefsten Stand seit Januar. - ok

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