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Günstiges Heizöl kommt gerade recht - Heizperiode geht in die Verlängerung

Die Heizölpreise rutschen weiter ab und markieren den drittgünstigsten Februar-Stand der letzten zehn Jahre. Nur 2009 und beim Rekord-Tief 2016 ging es billiger. Seit Monatsbeginn sind die Inlandspreise um beachtliche fünf Cent bzw. Rappen je Liter gefallen. Die 3.000-Liter Partie Heizöl ist somit 150 Euro/Franken billiger zu haben und zahlreiche Verbraucher greifen zu.

Die Ölpreise an den internationalen Rohstoffbörsen finden weiter keinen Halt. Nordseeöl (Brent Crude) ist seit Ende Januar um rund zehn Dollar auf aktuell 62,50 Dollar je Barrel gefallen. Das amerikanische Pendant WTI verzeichnet etwas geringere Verluste hat aber aufgrund des niedrigeren Ausganspreises bereits die 60-Dollar-Marke gerissen. Noch schärfer fällt die Korrektur aus, wenn man die dollarbasierten Rohölpreise in Euro umrechnet. Nach einem Spitzenpreis von 58 Euro je Barrel Brent im Januar ist die Leitsorte um 13% auf nunmehr 50,50 Euro abgestürzt. Zusätzlich zum stark gefallenen Ölpreis profitieren europäische Verbraucher also von Wechselkursgewinnen des Euro. Selbiges gilt auch für den Schweizer Franken und natürlich nicht nur für Heizöl sondern auch für Benzin und Diesel an der Tankstelle.

Die Heizöl-Händlerschaft freut sich über die langerwartete Marktbelebung und auch aus Verbrauchersicht kommt der Preiseinbruch gerade recht. Darf man den aktuellen Langfristprognosen der Meteorologen Glauben schenken, geht der Winter in die Verlängerung. Der Februar dürfte bis zum Schluss keine signifikante Wetteränderung bringen und auch zum Start in den März stehen die Zeichen auf Winter. Anstelle eines frühen Frühlings wie im letzten kann es sogar noch einmal deutlich Kälter werden und Erinnerungen an 2013 werden wach. Hier dauerte es bis in den April, bis es warm wurde und viele Ostereier wurden im Schnee versteckt. Ein erhöhter Brennstoffverbrauch bis zum Ende der Heizperiode sollte also eingeplant werden. Angesichts der aktuellen Preisentwicklung bietet es sich an, im Zweifelsfall noch einmal nachzutanken.

Die Heizölpreise sind seit Jahresbeginn um über zehn Prozent gefallen und nähern sich in Deutschland der 55-Cent-Marke. Die Zahl der Bestellungen ist stark gestiegen. Für den Fall, dass in den kommenden Wochen sogar 50 Cent je Liter Heizöl erreicht werden, dürften sich zahlreiche Verbraucher entschließen, bereits für den kommenden Herbst vorzusorgen. Die 50-Cent-Mark wurde zuletzt im Juni 2017 erreicht und gilt regelmäßig als Kaufsignal für eine Vielzahl von Kunden. In Österreich liegt das Heizölpreisniveau steuerbedingt rund 10 Cent höher als in Deutschland und in der Schweiz sind 83 Rappen je Liter das aktuelle Maß der Dinge. Hier kann ein Preis von unter 80 Rappen als Kaufkurs angepeilt werden. ok

HeizOel24-Tipp: Welcher Händler bringt mein Heizöl? Vergleichen Sie vor der Bestellung die Unternehmensprofile mit Kundenbewertungen und achten Sie auch auf die angezeigte Maximallieferfrist. Je nach ausgewähltem Lieferanten kann diese aktuell stark schwanken und liegt zwischen zwei und sechs Wochen. HeizOel24 14.02.2018

Börsendaten:
  Mittwoch 14.02.2018 - 12:04 Uhr Schluss Vortag 13.02.2018 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
62,43 $
pro Barrel
62,55 $
pro Barrel
-0,19%
Gasöl 545,75 $
pro Tonne
547,50 $
pro Tonne
-0,32%
Euro/Dollar 1,2355 $ 1,2348 $ +0,06%
(konstant)
USD/CHF 0,9335 CHF 0,9352 CHF -0,18%
(konstant)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 14.02.2018 - 12:04 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 55,82 € 56,17 € -0,64%
Österreich 66,99 € 67,47 € -0,71%
Schweiz 82,50 CHF 83,68 CHF -1,42%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
fallend fallend
alle Angaben ohne Gewähr

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