Heizölpreise ziehen weiter an

09.10.25 • 11:27 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Nach den Anstiegen der Vortage hielten sich die Ölpreise am Mittwoch auf höherem Niveau und notieren auch am Donnerstag etwas fester. Brent pendelte in enger Spanne um das Vortageshoch, gestützt von robusten US-Nachfragedaten und der DOE-Daten. Die Einigung zwischen Israel und der Hamas nahm dem Markt etwas Risikoprämie, ohne die Richtung zu verändern. Die Heizölpreise nehmen den Aufwärtsschwung mit und werden heute durchschnittlich 0,2 Cent bzw. Rappen je Liter teurer.

Am Mittwoch standen die Ölfutures zwischen geopolitischer Entspannung und neuen US-Lagerbestandsdaten. Das Department of Energy (DOE) bestätigte die vom Branchenverband API gemeldeten Tendenzen: steigende Rohölbestände bei gleichzeitig sinkenden Kraftstoffvorräten. Besonders der deutliche Rückgang bei Destillaten und Benzin stützte die Preise, während die auf 13,6 Millionen Barrel pro Tag gestiegene US-Förderung den Anstieg begrenzte. Gleichzeitig erreichte die US-Nachfrage den höchsten Stand seit Ende 2022, was auf eine weiterhin stabile Binnenkonjunktur hindeutet. Charttechnisch fanden die Notierungen Unterstützung, konnten ihre kurzfristigen Widerstände jedoch nicht nachhaltig durchbrechen. Am Abend schlossen Brent, WTI und Gasoil nahezu unverändert auf festem Niveau.

Die Einigung zwischen Israel und der Hamas auf die erste Phase eines Friedensplans sorgte für eine leichte Entspannung an den Märkten und ließ die geopolitische Risikoprämie etwas sinken. Größere Preisreaktionen blieben jedoch aus, da die Verhandlungen bislang keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Ölversorgung haben. Analysten sehen den Markt weiter im Spannungsfeld zwischen steigender OPEC+-Produktion, robusten US-Daten und geopolitischen Faktoren. Die EIA erwartet trotz der Förderzuwächse ein fortbestehendes Überangebot in den kommenden Monaten, das bisher von der soliden Nachfrage abgefedert wird. Kurzfristig bleiben die Märkte auf Richtungssuche – mit Blick auf neue Impulse aus den DOE-Daten und den anstehenden OPEC- und IEA-Berichten.

Für Heizölkunden im Inland heißt es nun wieder Geduld haben. Seit Wochenbeginn ziehen die Heizölpreise mit kleineren Absetzern nach oben. Der genaue Blick auf den Chart zeigt jedoch, dass der Oktober im preislichen Mittel mit 90,2 Cent je Liter unter dem Septemberniveau liegt (90,7 Cent). Und auch auf Jahressicht kann sich der aktuelle Heizölpreis durchaus sehen lassen. In Österreich und der Schweiz zeigen sich die Heizölpreise trotz jüngster Aufschläge weiterhin attraktiv. Mit Beginn der kühleren Jahreszeit zieht die Nachfrage spürbar an, viele Verbraucher beobachten die Preisentwicklung genau und nutzen die auftretenden Preisdellen, um nachzutanken.

HeizOel24-Tipp: Wer die Heizölrechnung lieber in überschaubaren Teilbeträgen begleichen möchte, kann den Ratenkauf bei der Bestellung wählen. So bleibt die Haushaltskasse entlastet, während der Tank rechtzeitig gefüllt wird. HeizOel24

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