Heizölpreise starten nach Ostern uneinheitlich

22.04.25 • 12:06 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die Ölpreise erholen sich heute nach dem starken Kursrutsch vom Montag. Verunsicherung dominierte an den Börsen, nachdem Trump US-Notenbankchef Jerome Powell verbal angegriffen hatte. Zuversichtliche Signale von den Atomgesprächen zwischen dem Iran und der USA brachten zuletzt Preisstabilität an den Ölbörsen. Die Heizölpreise in der DACH-Regien zeigen sich uneinheitlich. In Deutschland und Österreich geht es abwärts, in der Schweiz aufwärts.

Nach dem deutlichen Preisrückgang nach dem langen Osterwochenende haben sich die Ölpreise am Dienstagmorgen wieder etwas erholt. Brent und WTI notieren leicht fester. Viele Marktteilnehmer nutzten das niedrigere Kursniveau für Käufe, frische Impulse aus dem politischen oder wirtschaftlichen Umfeld blieben aber zunächst aus.

Die Stimmung an den Märkten bleibt angespannt. Am Ostermontag hatte US-Präsident Trump seine Kritik an der Notenbank erneuert und dem Fed-Vorsitzenden Jerome Powell offen mit Entlassung gedroht, sollte dieser keine Zinssenkung veranlassen. Damit verschärft sich die Debatte über die Unabhängigkeit der US-Geldpolitik, was nicht nur die Finanzmärkte, sondern auch die Ölbranche verunsichert. Gleichzeitig bleibt der Handelskonflikt zwischen den USA und China ungelöst. Zwar kamen zuletzt vorsichtige Gesprächssignale aus Peking, konkrete Fortschritte gab es jedoch nicht. Die Unsicherheit über die Folgen für das weltweite Wirtschaftswachstum und die Ölnachfrage bleibt hoch. Auch die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein neues Atomabkommen bleiben ein Thema am Markt. Nach zwei ersten Gesprächsrunden in Oman und Rom gehen die Gespräche nun in die Detailphase. Eine Einigung ist nicht ausgeschlossen, aber noch längst nicht in Sicht. Sollte es zu Fortschritten kommen, könnte perspektivisch wieder mehr iranisches Öl auf den Markt gelangen. Trotz der jüngsten Erholung fehlt dem Ölmarkt aktuell eine klare Richtung.

Der Heizölmarkt startet nach Ostern mit uneinheitlichen Preisen. Der deutsche bundesweite Durchschnitt liegt am Dienstagmittag bei rund 89,7 Cent pro Liter, das sind im Mittel 0,6 Cent weniger als am Donnerstag. In Österreich setzt sich der Preisrückgang fort. Der landesweite Durchschnitt liegt nun unter 1,06 Euro pro Liter. Kunden in der Schweiz müssen heute mit einer Teuerung von 0,7 Rappen rechnen. Diese schiebt die Heizölpreise auf ein kantonweites Mittel von 98,7 Rappen je Liter. Die Nachfrage bleibt nach der starken Bestellphase in der ersten Aprilhälfte ruhig, was nach den Feiertagen und bei milderen Temperaturen nicht überrascht. Viele Haushalte sind versorgt, kurzfristiger Kaufdruck besteht nicht.

HeizOel24-Tipp: Frühjahr und Sommer eignen sich besonders gut für eine Heizöltankreinigung. Bei milden Temperaturen und niedriger Auslastung lässt sich der Tankservice wunderbar durchführen – ideal, um gut vorbereitet in die nächste Heizsaison zu starten. HeizOel24 22.04.2025

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