Sanktionen stützen Ölpreise

25.02.25 • 07:23 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die USA haben neue Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor erlassen und wollen die Ölexporte des Landes auf null senken. Der ausgelöste Aufwärtsdruck wurde allerdings größtenteils durch die Ankündigung des Starts der Strafzölle gegen Mexiko und Kanada sowie dem Fernbleiben der USA vom Jahrestag des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ausgeglichen.

Der Euro verharrt weiterhin bei 1,04 Dollar, während die Ölpreise einem minimalen Aufwärtstrend folgen. Die Rohölsorte Brent konnte sich auf die psychologisch wichtige 75 Dollar pro Fass Marke und die Rohölsorte WTI auf 71 Dollar pro Fass kämpfen. ICE Gasoil steigerte sich leicht auf 717 Dollar pro Tonne.

Die USA haben neue Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor erlassen. Laut dem neusten US-amerikanischen Präsidenten ist das Ziel die iranischen Rohölexporte komplett zu unterbinden. Der Iran ist mit 3,2 Mio. B/T an Rohölförderung der drittgrößte Produzent des Ölförderkartells OPEC und hat letztes Jahr durchschnittlich 1,6 Mio. B/T exportiert.

Der durch die Sanktionen ausgelöste Aufwärtsdruck wird allerdings stark durch den angekündigten Start der Strafzölle gegen Mexiko und Kanada begrenzt. Diese sollen, trotz der bereits erfolgten und von den USA geforderten Zugeständnisse, am vierten März in Kraft treten. Außer kanadisches Rohöl, auf das ein Strafzoll von zehn Prozent erhoben werden soll, sollen alle Importe aus den beiden Ländern pauschal mit einem 25 Prozent Strafzoll belegt werden. Ölmarktanalysten gehen davon aus, dass die Zölle die Ölnachfrage deutlich senken wird.

Weiterer Abwärtsdruck kommt aus der Ukraine. Diese lud ihre Verbündeten zum dritten Jahrestag des russischen Angriffskrieges ein, die USA erschienen allerdings nicht. Der Ölmarkt geht davon aus, dass sich die USA an Russland annähern und hofft auf eine zeitnahe Lockerung der Sanktionen gegen den russischen Ölsektor.

Trotz des leichten Heizölpreisanstieges liegt die Nachfrage auf dem für diese Jahreszeit üblichen Niveau, während heute früh etwas mehr als drei Mal so viele Besucher wie üblich die Heizölpreise auf HeizOel24 vergleichen.
Während die Heizölpreise in Österreich und der Schweiz noch auf dem Vortagesniveau verharren, stiegen sie in Deutschland bereits leicht um im Schnitt 0,15 Cent pro Liter an. Dennoch gibt es in der gesamten Bundesrepublik vereinzelte regionale Angebote mit preisen um die 0,95 Cent pro Liter Heizöl. -fr-

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