Heizölpreise sinken stark

22.07.24 • 11:33 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die Heizölpreise sinken zum Wochenstart um bis zu 0,9 Cent bzw. Rappen pro Liter. Hintergrund ist ein enttäuschendes chinesisches Parteitreffen, welches nur alle fünf Jahre stattfindet und in den Augen des Ölmarktes keine Maßnahmen zur Ankurbelung der Ölnachfrage hervorbrachte. Zusätzlich wuchs die chinesische Wirtschaft im zweiten Quartal auch deutlich unter dem von China selbst gesetzten fünf Prozent Ziel. Dem gegenüber stehen mögliche US-amerikanische Zinssenkungen im September sowie eine Zuspitzung der Konflikte im Nahen Osten.

Sowohl der Euro, welcher aktuell mit 1,089 Dollar gehandelt wird, als auch die Ölpreise folgen aktuell einem geringen Aufwärtstrend. Die Nordseerohölsorte Brent notiert derzeit bei 82 Dollar und die US-amerikanische Rohölsorte WTI bei 80 Dollar pro Fass. Eine Tonne ICE Gasoil wird derzeit mit 745 Dollar gehandelt.

China hält alle fünf Jahre einen Parteitag, welcher in diesem Jahr letzte Woche vom 15 bis 18 Juli stattfand. Der veröffentlichte 60-Punkte-Plan sorgte am Ölmarkt Ende letzter Woche für Abwärtsdruck, da konkrete Maßnahmen fehlen und sich die Punkte teils widersprechen. Zum Beispiel soll das Wirtschaftswachstum angekurbelt und gleichzeitig die Staatsverschuldung verringert werden. Zusätzlich wuchs die chinesische Wirtschaft im zweiten Quartal nur um 4,7 Prozent und damit weniger als die von China selbst auf Jahressicht erwarteten fünf Prozent, was weitere Zweifel an der Ölnachfrage der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aufkommen lässt.

Es zeichnet sich allerdings auch Aufwärtsdruck ab. Zum einen sieht es derzeit so aus, als ob die US-amerikanische Zentralbank (Fed) damit beginnt die Zinsen ab September 2024 langsam zu senken und zum anderen eskaliert die Lage im nahen Osten. Die Houthi-Rebellen im Jemen feuerten eine Drohne auf Israels Hauptstadt, was einen Vergeltungsschlag Israels zur Folge hatte. Die Houthi-Rebellen kündigten darauf weitere Attacken auf Israel an.

In der DACH-Region starten die Heizölpreise deutlich unter dem Vortagesniveau in die neue Woche. In Österreich sanken sie mit durchschnittlich 0,15 Cent pro Liter nur moderat, mit 0,9 Rappen bzw. 0,7 Cent in der Schweiz und Deutschland stark. Besonders im Westen und Osten der Bundesrepublik gibt es regional deutlich stärkere Abwärtsbewegungen. Heizölinteressenten mit Bedarf sollten sich ihre heimischen Angebote genau anschauen, um ggf. vorhandene Schnäppchen nutzen zu können. -fr-

HeizOel24-Tipp: Mit dem Preisalarm von HeizOel24 geben Sie schnell und unkompliziert Ihren Zielpreis ein, zu dem Sie kaufen möchten. Ist der Preis erreicht, informieren wie Sie sofort. HeizOel24

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
88,67 €
Veränderung
-0,02 %
zum Vortag
88,67 €
/100l
Prognose
-0,76 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 29.08.2025, 20:14
$/Barrel -0,26%
Gasöl 672,50
$/Tonne -0,92%
Euro/Dollar 1,1696
$ +0,16%
US-Rohöl 64,01
$/Barrel -0,48%
Börsendaten
Montag
22.07.2024
11:33 Uhr
Schluss Vortag
21.07.2024
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
82,57 $
pro Barrel
82,56 $
pro Barrel
+0,01%
Gasöl
744,50 $
pro Tonne
744,00 $
pro Tonne
+0,07%
Euro/Dollar
1,0892 $
1,0883 $
+0,08%
(konstant)
USD/CHF
0,8875 CHF
0,8882 CHF
-0,08%
(konstant)
Heizölpreis
Montag
22.07.2024
11:33 Uhr
Schluss Vortag
21.07.2024
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
96,02 €
96,69 €
-0,70%
Österreich
116,64 €
116,81 €
-0,15%
Schweiz
103,79 CHF
104,69 CHF
-0,86%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl konstant
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Preisniveau von heute im Vergleich zum durchschnittlichen Preisniveau der letzten 12 Monate für 3.000 Liter.
Ölpreise reagieren auf Trump und Iran – Heizölmarkt bleibt gemischt
29.08.25 • 10:02 Uhr • Janin Wordel
Nach einem recht richtungslosen Handel sorgten am Donnerstagabend neue geopolitische Spannungen für einen überraschenden Preisanstieg. Auslöser waren Äußerungen aus dem Weißen Haus, wonach US-Präsident Trump ein Statement zu Russland vorbereite. Auch die EU-Sanktionen gegen den Iran rücken wieder in den Fokus. Für Verbraucher in Deutschland zeichnen sich zum Wochenausklang leichte Preissteigerungen Weiterlesen
Heizölpreise starten auf Vortagesniveau in den Handel
28.08.25 • 08:02 Uhr • Fabian Radant
Während die neuen US-amerikanischen Strafzölle gegen Indien weiterhin auf die Ölpreise drücken, zeichnet sich der DOE-Bericht als potentieller Ölpreistreiber ab.Der Euro startet auch heute mit 1,16 Dollar in den Tag und wartet auf Richtungsimpulse, während die Ölpreise leicht fallen. Die Rohölsorten Brent und WTI halten sich dennoch auf den gestrigen Vormittagswerten von 67 bzw. 63 Dollar pro Fass. Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv