Die Heizölpreise starten deutlich niedriger in die Woche

12.06.23 • 13:00 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die Heizölpreise starten in Österreich auf dem Vortagesniveau und in Deutschland und der Schweiz mit kräftigem Minus in die Woche. Hohe und steigende Zinsen in den USA und der EU sowie schwache Wirtschaftsdaten aus China sorgen trotz angekündigter temporärer Förderkürzungen Saudi-Arabiens für fallende Ölpreise.

Über das Wochenende sind wieder mehrere psychologisch wichtige Grenzen bei den Rohöl- und Produktpreisen unterschritten worden. Die Rohölsorten Brent und WTI fielen mit 73,00 bzw. 68,24 Dollar pro Fass unter die Marken von 75 bzw. 70 Dollar und ICE Gasoil konnte die 700 Dollar pro Tonne ebenfalls nicht halten und notiert derzeit bei 689 Dollar. Einzig der Euro hält sich bei 1,07 Dollar und nähert sich der 1,08 Dollar Marke an. Damit besteht für den heutigen Tagesverlauf weiteres Abwärtspotential bei den Heizölpreisen.

Die Ölpreise starten aufgrund der anstehenden Notenbanksitzungen, unter anderem in den USA und der EU und einer weiterhin angeschlagenen chinesischen Wirtschaft niedriger in den Handel. Bei den Notenbanken wird für die USA eine Nullrunde sowie Aussagen für die weitere Zinsentwicklung und in der EU eine Anhebung des Zinssatzes erwartet. In China befindet sich die Industrie weiterhin auf Abwärtstrend und Auch die Ex- und Importe sinken, was das Narrativ der sich erholenden chinesischen Wirtschaft weiter aufweicht. Die Hohen Zinsen im Westen sowie die ebenfalls schwächelnde Wirtschaft in Asien senken die Ölnachfrage und die -preise. Hier kann auch Saudi-Arabiens Ankündigung, die Ölproduktion für den Juli 2023 von rund 10 Mio. B/T auf 9 Mio. B/T zu senken, kaum Gegenwind erzeugen. Es zeigt, dass die OPEC+ gewillt ist, den Ölpreis durch die Einbehaltung von Warenmengen nach oben zu treiben, auf der anderen Seite werden aktuell nur Saudi-Arabien nennenswerte Lagerkapazitäten für Aktionen dieser Art zugetraut.

Die Heizölpreise in der DACH-Region sind im Vortagesvergleich größtenteils gefallen, einzig in Österreich halten sie sich noch auf den Vortageswerten. In Deutschland und der Schweiz können sich Heizölinteressenten derweil über einen durchschnittlichen Rückgang von 0,95 Cent bzw. Rappen pro Liter freuen. In der HeizOel24-Community stieg der Anteil derer, welche einen Kauf zum aktuellen Zeitpunkt für sinnvoll erachten, derweil auf 40 Prozent an. Die Heizölpreise bewegen sich weiterhin in unmittelbarerer Nähe ihres 16-Monats-Tiefs. Da aktuell keine zusätzlichen deutlichen preissenkenden Faktoren am Ölmarkt absehbar sind, steigt die Tendenz, den Sack zuzumachen. Viele Kunden, nutzen den Sommer für eine stressfreie Bevorratung. -fr-

HeizOel24-Tipp: Alle praktischen Informationen rund um Heizöl gibt es in der HeizOel24 App. Z. B. können Sie über die Chatfunktion und das Stimmungsbarometer erkennen, ob die Mehrzahl Ihrer Mitheizölinteressenten es vorzieht aktuell zu kaufen oder noch abwartet, um ein Schnäppchen zu ergattern. Außerdem können Sie sich Preisalarme einstellen, die Sie beim Erreichen Ihres Wunschpreises informieren oder direkt Heizöl jederzeit und bequem von überall bestellen. Diese und viele weitere Funktionen finden Sie in der HeizOel24 App. HeizOel24

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