Heizöl: Preisrutsch sorgt für Kaufwelle

Die Öl- und Heizölpreise können am Mittwoch erstmals nach einer einwöchigen Verlustserie leicht zulegen. Heizöl wird dabei allerdings nur marginal, um durchschnittlich 0,2 Cent bzw. Rappen je Liter teurer, wodurch die hervorragenden Einkaufskonditionen im Wesentlichen erhalten bleiben. Je nach Region waren gestern die tiefsten Heizölpreise seit August 2019 realisierbar, was im Onlinehandel zu einem regelrechten Kundenansturm geführt hat.

Die Ölpreise an den internationalen Börsen zeigen sich am Mittwochvormittag wenig verändert. Trader warten auf die wöchentlichen Lagerbestandsdaten und Monatsberichte zum Ölmarkt. Ebenso wird die für den Nachmittag angekündigte Unterzeichnung des Handelsabkommens zwischen den USA und China mit einiger Spannung erwartet. Ob und wie schnell die negativen konjunkturellen Folgen des Handelsstreits dadurch eingedämmt werden können muss sich zeigen. Neuesten Schätzungen zufolge könnten sich die chinesischen Ölimporte 2020 im Vergleich zum Vorjahr halbieren und den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise 2008 erreichen. Der erwartete Rückgang wird u.a. mit dem Handelsstreit begründet.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt nimmt das Geschäft aufgrund der sehr günstigen Preisentwicklung ordentlich Fahrt auf. Die Nachfrage nach Heizöl erreichte am Dienstag den höchsten Stand seit dem Drohnenangriff auf Saudi-Arabische Ölanlagen Mitte September. Auch heute bleibt das Kaufinteresse der Verbraucherschaft ungebremst hoch. Bereits zur Monatsmitte zeichnet sich damit ab, dass der Januar ein absatzstarker Monat für den Heizölhandel werden wird. Bis zum Ende dieser Woche dürften bereits die Online-Verkaufszahlen aus dem Vormonat erreicht sein, denn der Dezember war eher umsatzschwach. Ob der Januar 2020 am Ende auch im Vergleich zum Vorjahresmonat die Nase vorn hat, muss sich dagegen zeigen. Der Januar war im insgesamt absatzstarken Heizöljahr 2019 einer der stärksten Monate. Entsprechend hoch liegt die Messlatte. Fest steht unterdessen, dass weder die milden Außentemperaturen, noch die anhaltende Klimadebatte spuren im Kaufverhalten hinterlassen. Beim Heizöl zählt weiterhin der Preis als mit Abstand wichtigstes Argument für die Kaufentscheidung. Auch der Marktanteil klimaneutraler Heizölangebote, die den CO2-Ausstoß über Zertifikate kompensieren, bleibt gering. Je nach Heizöllieferant lassen sich die CO2-Emissionen der eigenen Ölheizung für nur ca. einen Cent je Liter ausgleichen. Dies geschieht freiwillig durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten rund um den Globus. Einige Heizöllieferanten bieten die CO2-Kompensation sogar automatisch und völlig kostenneutral für den Verbraucher an. - ok

HeizOel24-Tipp: CO2 neutrales Heizöl. Unterstützen Sie per Mausklick ausgewählte Klimaschutzprojekte rund um den Globus. Durch die gezielte Investition in Schwellenländern erreicht jeder Euro einen enormen Hebel. HeizOel24. 15.01.2020

Börsendaten:
  Mittwoch 15.01.2020 - 13:08 Uhr Schluss Vortag 14.01.2020 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
64,53 $
pro Barrel
64,46 $
pro Barrel
+0,11%
Gasöl 582,00 $
pro Tonne
578,50 $
pro Tonne
+0,61%
Euro/Dollar 1,1151 $ 1,1126 $ +0,22%
(etwas fester)
USD/CHF 0,9654 CHF 0,9673 CHF -0,20%
(konstant)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 15.01.2020 - 13:08 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 63,55 € 63,18 € +0,58%
Österreich 74,49 € 74,25 € +0,32%
Schweiz 85,62 CHF 85,41 CHF +0,25%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
fallend fallend
alle Angaben ohne Gewähr
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