Aktien im Sinkflug - Ölpreis stabil

03.08.11 • 10:32 Uhr • HeizOel24 News

An der Börse geht sie Angst um: Schlägt die Krise zurück und gerät das Staatsschuldenproblem durch eine aufkommende Rezession außer Kontrolle? Panikartige Verkäufe bei vielen DAX-Aktien und ein rasant steigender Schweizer Franken drücken aus, was viele Anleger fürchten. Der Deutsche Aktienindex hat während der letzten fünf Handelstage fast 10 % an Wert verloren. Ob er sich heute stabilisieren kann ist äußerst fraglich. Der Schweizer Franken – als letzter Inbegriff einer starken europäischen Leitwährung – fasst immer fester die Parität zum Euro ins Auge. Gestern stürzte der Kurs des Euro erstmals in der Geschichte auf unter 1,10 CHF. Noch im Januar 2010 musste man für einen Euro 1,50 Franken bezahlen. Anfang Juli 2011 waren es 1,23 CHF.

Nahezu unbeeindruckt vom Tumult der Börsenbewegungen zeigt sich der Ölpreis. Auch der amerikanische Aktienindex Dow Jones verliert vergleichsweise moderat. Auf Wochensicht schlägt hier ein Minus von 5 % zu Buche. Erst gestern Abend schien die Verkaufswelle auch in den USA angekommen zu sein. Der Dow schloss gut 2 % im Minus. Warum sich ausgerechnet die Amerikaner, an deren Börsen auch ein Großteil des Ölpreises gemacht wird, noch immer sorglos geben, ist eine andere Frage.

Folgt man dem Zusammenhang zwischen Konjunktur und Ölnachnachfrage scheint es nur eine Frage der Zeit, bis auch der Ölpreis in den Abwärtsstrudel gerät. Kursphantasien nach oben entwickelt in dieser Woche auch das Schwarze Gold nicht mehr, Krisenstimmung will allerdings auch nicht aufkommen. Heizölkunden in Deutschland und Österreich müssen entsprechend mit stagnierenden Heizölpreisen vorliebnehmen. Heizölkunden in der Schweiz profitieren zumindest vom starken Franken. Durch das in letzter Zeit stark verbesserte Wechselkursverhältnis haben sich die Heizölpreise in der Schweiz auf das Niveau vom Jahresanfang verringert. Kunden in Deutschland und Österreich müssen dagegen rund 10 % mehr für den Liter Heizöl bezahlen als im Januar.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 115,70 $, Gasöl ca. 963 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. +/- 0 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,426 (etwas fester)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis fallend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Die Krisenstimmung an den Aktienbörsen überträgt sich bislang nicht auf den Ölmarkt. Heizölkunden sollte in dieser Woche genau beobachten, ob auch die Ölpreise unter Druck geraten. Billigeres Heizöl wäre dann greifbar. Aktuell reicht es nur für eine Stagnation der Heizölpreise. www.heizoel24.de – 03.08.2011
 

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
118,74 €
Veränderung
+0,01 %
zum Vortag
118,74 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 11.06.2026, 05:49
$/Barrel +0,01%
Gasöl 1.067,50
$/Tonne +1,43%
Euro/Dollar 1,1547
$ +0,10%
US-Rohöl 92,05
$/Barrel +0,22%
Börsendaten
Mittwoch
03.08.2011
10:32 Uhr
Schluss Vortag
02.08.2011
Veränderung
zum Vortag
Heizölpreis
Mittwoch
03.08.2011
10:32 Uhr
Schluss Vortag
02.08.2011
Veränderung
zum Vortag
Ø 100l Preis bei 3.000l

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Vergeltungsschläge verpuffen nur noch am Ölmarkt
10.06.26 • 11:05 Uhr • Janin Wordel
ach dem Rücksetzer am Dienstag bleibt der Ölmarkt am Mittwoch ohne klare Richtung. Neue Angriffe zwischen den USA und dem Iran sorgen zwar für Schlagzeilen, reichen aber nicht aus, um die Preise wieder nachhaltig nach oben zu treiben. Im Gleichschritt mit den Ölpreisen gehen auch die Heizölpreise. Verbraucher zahlen heute durchschnittlich einen Cent bzw. Rappen weniger.Die Ölpreise haben im gestrigen Weiterlesen
Angriffspause schickt Öl- und Heizölpreise nach unten
09.06.26 • 11:40 Uhr • Janin Wordel
Nach dem turbulenten Wochenstart kommt der Ölmarkt am Dienstagmorgen etwas zur Ruhe. Die Notierungen geben nach, nachdem sich die direkte Konfrontation zwischen Israel und Iran vorerst gelegt hat. Brent rutscht wieder unter die Marke von 93 US-Dollar und auch Heizöl wird wieder günstiger. Und das nicht zu knapp. Bis zu vier Cent bzw. Rappen je Liter geht es vielerorts runter.Dabei hatte die Woche zunächst Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv