Ölpreis gibt nach, 80-$-Marke stabil

02.03.10 • 10:09 Uhr • HeizOel24 News

Nach sehr festen Kursen im gestrigen Handelsverlauf ist dem Ölpreis über Nacht die Luft ausgegangen. Knapp oberhalb der Marke von 80 $ je Barrel WTI, Light Sweet Crude Oil (leichtes US-Öl) wurde die Aufwärtsbewegung gestoppt und die Notierungen an den Ölbörsen in New York und London geben wieder nach. Die europäische Standard-Sorte Brent Crude (Nordseeöl) blieb bei 78 $ in der Spitze stecken und wird aktuell bei 76,80 $ gehandelt. Der Euro ist nach neuen Maßstäben als stabil zu betrachten. Er notiert bei einem Gegenwert von 1,352 US-Dollar nach 1,360 am Vortag.

Im Ergebnis der Ölpreis- und Währungsentwicklung am Weltmarkt geben die Inlandsnotierungen in Deutschland und Österreich leicht nach. Heizöl verbilligt sich um ca. 0,50 € pro 100 Liter verharrt damit knapp unterhalb des gestern markierten Jahreshochs.

Ob die Öl- und Heizölpreise mittelfristig steigen oder fallen hängt stark von der Nachfrage ab. Die Internationale Energie Agentur (IEA) sieht gemäß eines Handelsblatt-Interviews von Chefvolkswirt Birol mit Sorge auf schrumpfende Investitionen der Ölkonzerne. Durch mangelnde Erschließungstätigkeit neuer Ölfelder könnte der Ölpreis demnach deutlich steigen, sobald die Nachfrage konjunkturbedingt anspringt. Im letzten Jahr war die weltweite Ölnachfrage um 1,5 % gesunken. Dieses Jahr soll sie sich in ähnlichem Maße erholen. Dem gegenüber steht, dass die OPEC mit einer weniger staken Nachfrageerholung rechnet und  für dieses Jahr nur einen Anstieg von 0,7 % voraussieht.

Entscheidend wird sein, wie stark das Nachfragewachstum im Fernen Osten (Indien, China) durch Einsparungen in den westlichen Industrienationen (insb. USA) kompensiert werden kann. Nicht nur beim Heizen, sondern auch beim Autofahren ist hier ein deutlicher Trend zu weniger Verbrauch erkennbar.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 76,80 $, Gasöl ca. 628 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. - 0,50 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,352 (leichter)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis mit Test der 80-$-Marke
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise werden stark durch Euro/Dollar-Verhältnis beeinflusst
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: In der Statistik der letzten 6 Jahre waren die Heizölpreise im ersten Halbjahr rund 5 Cent je Liter unter denen im zweiten Halbjahr. Januar, Februar und März waren meist die billigsten Heizöl-Monate. Kaufen Sie Ihren Heizölbedarf für den nächsten Winter schon jetzt. www.heizoel24.de - 02.03.2010
 

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
118,63 €
Veränderung
-0,26 %
zum Vortag
118,63 €
/100l
Prognose
+1,84 %
zu morgen
Ø DE €/100l bei 3.000l | 10.06.2026, 13:16
$/Barrel +0,02%
Gasöl 1.038,00
$/Tonne -0,67%
Euro/Dollar 1,1547
$ +0,10%
US-Rohöl 89,43
$/Barrel +0,82%
Börsendaten
Dienstag
02.03.2010
10:09 Uhr
Schluss Vortag
01.03.2010
Veränderung
zum Vortag
Heizölpreis
Dienstag
02.03.2010
10:09 Uhr
Schluss Vortag
01.03.2010
Veränderung
zum Vortag
Ø 100l Preis bei 3.000l

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Vergeltungsschläge verpuffen nur noch am Ölmarkt
10.06.26 • 11:05 Uhr • Janin Wordel
ach dem Rücksetzer am Dienstag bleibt der Ölmarkt am Mittwoch ohne klare Richtung. Neue Angriffe zwischen den USA und dem Iran sorgen zwar für Schlagzeilen, reichen aber nicht aus, um die Preise wieder nachhaltig nach oben zu treiben. Im Gleichschritt mit den Ölpreisen gehen auch die Heizölpreise. Verbraucher zahlen heute durchschnittlich einen Cent bzw. Rappen weniger.Die Ölpreise haben im gestrigen Weiterlesen
Angriffspause schickt Öl- und Heizölpreise nach unten
09.06.26 • 11:40 Uhr • Janin Wordel
Nach dem turbulenten Wochenstart kommt der Ölmarkt am Dienstagmorgen etwas zur Ruhe. Die Notierungen geben nach, nachdem sich die direkte Konfrontation zwischen Israel und Iran vorerst gelegt hat. Brent rutscht wieder unter die Marke von 93 US-Dollar und auch Heizöl wird wieder günstiger. Und das nicht zu knapp. Bis zu vier Cent bzw. Rappen je Liter geht es vielerorts runter.Dabei hatte die Woche zunächst Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
030 7017120
Newsarchiv