Heizölpreis steigt bei schwachem Handel

07.09.10 • 10:40 Uhr • HeizOel24 News

Wie erwartet fiel der Handel gestern relativ verhalten aus durch den Feiertag in den USA. In einer engen Seitwärtsbewegung konnten die Ölmärkte zum Handelschluss dennoch leichte Gewinne mitnehmen. Der Labor-Day in den USA beendet traditionell die Fahrsaison in den USA und in der Folge wird die Nachfrage nach Ölprodukten fallen. Nach wie vor sind die Füllstände der US-Tanklager auf Rekordniveau, so dass dies ein deutliches bearishes Signal an den Markt weitergibt. Investoren drängen nun vermehrt auf das Parkett und erhöhen den Verkaufsdruck durch die Spekulation auf fallende Preise. Dem gegenüber stehen zahlreiche positive Konjunkturdaten, die dem Markt Auftrieb verleihen. Mit den aktuellen Bestandsdaten dieser Woche (erscheinen einen Tag versetzt durch den Feiertag) könnte also ein neuer Trend ausgeprägt werden.

Der wieder etwas schwächere Euro unterstützt die geringen Gewinnmitnahmen der Ölmärkte von gestern, so dass Heizölkunden in Deutschland und Österreich heute rund 0,40 €/ 100 l mehr bezahlen müssen. Wir gehen allerdings mittelfristig von konstant guten Einkaufskonditionen aus. Beim kurzfristigen Kauf steigt jedoch das Preisrisiko, denn der Rohölmarkt entwickelt sich sehr undurchsichtig und der Einfluss regionaler Faktoren steigt. Nachfrage und Logistikkapazitäten sind ein wichtiges Winterthema im Heizölmarkt.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 76,27 $, Gasöl ca. 646 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. + 0,40 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,279 (etwas leichter)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis seitwärts
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise seitwärts
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Der Heizölkunden sollten derzeit genau überlegen, wann sie Tanken müssen. Auch wenn es mittelfristig gut aussieht, gibt es kurzfristige saisonbedingte Risiken für einen Preisanstieg beim Heizöl. www.heizoel24.de - 07.09.2010
 

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