Bohrinsel Nordsee

Ölpreis steigt leicht - Heizöl etwas billiger

Die Ölpreise können sich am Dienstag festigen. Nach dem schwachen Wochenstart ziehen sowohl Rohöl (Brent) als auch Gasöl an. Die Heizölpreise in der DACH-Region profitieren zunächst noch vom Ölpreisrückgang am Montag und verbuchen geringe Abschläge zwischen 0,10 Cent und 0,4 Rappen je Liter. Die Nachfrage bleibt verhalten.

Die Ölpreise halten sich stabil über 40 Dollar je Barrel. Brent mit aktuell 42,50 Dollar je Barrel recht komfortabel und WTI (US-Rohöl) mit 40,40 Dollar immer hin knapp. Daran ändert auch der Wegfall der beiden maßgeblichen Unterstützungsfaktoren aus der Vorwoche nichts. Hurrikan Delta ist ohne größere Schäden für die Ölinfrastruktur im Süden der USA abgezogen und der Ölarbeiterstreik in Norwegen ist beigelegt. Aufschluss darüber, wie es mittelfristig weitergeht erhofft man sich in Börsenkreisen vom OPEC-Monatsbericht, der heute im Laufe des Nachmittags erwartet wird. Langfristig gesehen lieferte gestern der jährliche IEA-World-Energy-Outlook neue Prognosen. Demnach geht die Internationale Energieagentur, je nachdem, ob Covid-19 im kommenden Jahr besiegt werden kann, davon aus, dass die Ölnachfrage zwischen 2023 und dem Ende des Jahrzehnts das Vorkrisenniveau wiedererlangt. Ebenfalls entscheidend sei welchen Effekt die Dekarbonisierungsstrategien weltweit erzielen. Ab 2030 soll der globale Ölverbrauch nunmehr nur noch langsam steigen, wobei das Wachstum ausschließlich aus den Entwicklungs- und Schwellenländern kommt. Hier wurde Indien namentlich genannt. Der Ölpreis soll sich bis Ende der 2020er-Jahre dennoch noch einmal fast verdoppeln und 75 Dollar je Barrel erreichen, da es weiterhin hohe Investitionen seitens der Fördergesellschaften nötig sind, um alte durch neue Quelle zu ersetzen.

Der heimische Heizölmarkt zieht weiterhin ruhige Bahnen. Die Umsätze der Heizölhändler bleiben durchschnittlich, denn die Nachfrage bleibt trotz eines kühlen Starts in die Heizperiode und niedriger Preise bescheiden. Für mehr reicht es angesichts eines außergewöhnlich hohen Bevorratungsstands der privaten Haushalte nicht. Viele Kunden haben schlichtweg schon in Frühsommer die Geduld verloren, als die Preise signifikant einbrachen. Für eine neuerliche Bevorratung zum Schnäppchenpreis fehlt es nun an freien Tankkapazitäten. - ok

HeizOel24-Tipp: Klimaneutrales Heizöl. Stellen Sie Ihren Heizölvorrat bei der Bestellung per Mausklick klimaneutral. Klima ist global und durch die gezielte Investition in Schwellenländern lässt sich mit geringem finanziellem Aufwand viel CO2 einsparen, bevor es freigesetzt wird. Umgerechnet auf den Liter Heizöl betrage die Kosten für die CO2-Kompensation mittels Klimazertifikat zumeist nur ca. einen Cent. HeizOel24 13.10.2020

Börsendaten:
  Dienstag 13.10.2020 - 14:23 Uhr Schluss Vortag 12.10.2020 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
42,50 $
pro Barrel
41,79 $
pro Barrel
+1,70%
Gasöl 341,75 $
pro Tonne
347,00 $
pro Tonne
-1,51%
Euro/Dollar 1,1787 $ 1,1812 $ -0,21%
(etwas schwächer)
USD/CHF 0,9106 CHF 0,9088 CHF +0,20%
(konstant)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 13.10.2020 - 14:23 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 39,78 € 39,91 € -0,34%
Österreich 54,37 € 54,45 € -0,16%
Schweiz 63,73 CHF 64,15 CHF -0,66%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
konstant konstant
alle Angaben ohne Gewähr

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