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Heizölpreise bleiben auf Abwärtskurs

Die Ölpreise steigen infolge der gemeldeten Lagerbestandsdaten der US-Regierung leicht an. Davon spüren Kunden im Inland jedoch nichts. Die Heizölpreise gehen weiter südwärts und zeigen sich heute im Tagesverlauf mit Abschlägen von rund 0,7 Cent bzw. Rappen je Liter.

Nachdem das American Petroleum Institute (API) am Dienstag sehr starke Abbauten von 10,2 Millionen Barrel bei den US-Rohölbeständen verkündete, stiegen die Notierungen etwas an. Die Daten des Department of Energy zeigen sich dazu milder, da die Lagerbestände in der vergangenen Woche mit 1,2 Millionen Barrel weniger stark fielen als erwartet (3 Millionen Barrel). Berücksichtigt werden vom DOE zudem Veränderungen der Produktnachfrage, der Raffinerieproduktion, Import-, Export- sowie Rohölförderungsdaten und haben bei den Marktteilnehmern wesentlich mehr Gewicht. Getragen wird der leichte Anstieg der Ölpreise zum Donnerstag auch durch Anzeichen einer Entschärfung der Handelsspannungen zwischen Washington und Peking. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Ölsorte WTI kletterte am Morgen auf 51,31 US-Dollar (+15 Cent), der für die Nordseesorte Brent auf 60,43 US-Dollar (+28 Cent).

Indes wachsen Uneinigkeit und Anspannung innerhalb der OPEC und seiner Verbündeten. Zwar wurde, wie erwartet, die Drosselung der Produktion beschlossen, um den gesättigten Markt auszubalancieren. Jedoch wird die Kritik an den +Mitgliedern, vor allem Russlands Einfluss auf die Entscheidungsstruktur der OPEC, immer lauter. Mitgliedsstaat Katar stieg aus dem Kartell aus und beteiligt sich auch zukünftig nicht mehr an Produktionskürzungen. Zudem steht der Vorwurf im Raum, Saudi-Arabien und Russland hätten durch die Rekordproduktionen das Überangebot mitgetragen. Der wachsende Einfluss der USA lag wie ein Schatten über dem Treffen letzter Woche. Der Anteil der Big Player des Erdöls, die USA, Russland und Saudi-Arabien, liegt bei ca. 40 Prozent der weltweiten Gesamtmenge. Damit stellt die USA den mächtigen Strich dar, der durch die Rechnung der OPEC+ geht. Präsident Trump forderte diese wiederholt auf, mehr Öl zu produzieren, um die Preise zu stabilisieren. Die boomende US-Produktion, das schwächere Wirtschaftswachstum und die Produktionskürzungen werden laut Analysten dafür sorgen, dass die Ölpreise 2019 kaum steigen werden.

Für Kunden im Inlandsmarkt geht die Abwärtsbewegung heute weiter. Nicht ganz zwei Wochen sind es noch bis zu den Weihnachtsfeiertagen. Wer denkt, sein Öl wird knapp, sollte schnell noch bestellen. Mit einer kurzen Lieferfrist sollte das Öl noch pünktlich zum Fest geliefert werden. Wer zu spät bestellt, kommt um eine Notlieferung nicht herum. Für die, die noch ausreichend im Tank haben, bleibt die aktuelle Preisbewegung spannend. Es geht runter. - jw

HeizOel24-Tipp: Wer zeitlich nicht mehr hinkommt, kann per Express bestellen. Auf unserer Heizöl-Notdienst Übersicht finden Sie alle Partnerhändler, die schnell liefern können. HeizOel24. - 13.12.2018

Börsendaten:
  Donnerstag 13.12.2018 - 12:48 Uhr Schluss Vortag 12.12.2018 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
59,69 $
pro Barrel
60,25 $
pro Barrel
-0,93%
Gasöl 552,00 $
pro Tonne
569,25 $
pro Tonne
-3,03%
Euro/Dollar 1,1374 $ 1,1371 $ +0,03%
(konstant)
USD/CHF 0,9919 CHF 0,9926 CHF -0,07%
(konstant)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 13.12.2018 - 12:48 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 66,77 € 67,02 € -0,38%
Österreich 73,29 € 73,89 € -0,81%
Schweiz 87,02 CHF 87,56 CHF -0,62%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
konstant konstant
alle Angaben ohne Gewähr
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